Freizeitsport hat sich einen festen Platz in der Sportlandschaft erobert. Das Interesse an freizeitsportorientierten Angeboten nimmt an Bedeutung zu. Neue Bewegungsformen (Fernöstliches wie Yoga und Chi Gong oder Sanfer Sport wie Walking, Boulen bis hin zu Fitness, Wellness und Körperstyling sowie vielfältigen Outdoor-Aktivitäten) finden ihren Platz neben traditionellen Sportangeboten. Motor dieser Entwicklungen sind in der Regel Trends: neue wiederentdeckten Sportformen, die von vielen Menschen aufgegriffen werden, sich dadurch etablieren und irgendwann anerkannte Sportarten darstellen. Insofern kann es für Vereine durchaus von Nutzen sein, Sporttrends zu beobachten und mit einer ausgewogenen Mischung aus flexiblen attraktiven Angeboten und kontinuierlichem Programm selbst Akzente zu setzen.
Freizeitsport - was bedeutet das?
Was charakterisiert Freizeitsport?
- Spiel, Sport und Bewegungsaktivitäten für möglichst viele Menschen
- Die Sinnrichtungen Spaß, Miteinander, Körpererfahrung, Gesundheit, Erlebnis/Spannung, gutes Aussehen, Spontaneität stehen im Mittelpunkt
- Die Sinnrichtungen Leistungsvergleich und Wettkampf sind weniger wichtig
- Die Regeln werden von den Beteiligten festgelegt und sind veränderbar
Was bedeutet Trend?
- Am Beispiel des Inline-Skatings kann man den Verlauf eines Sporttrends genau nachzeichnen. Mitte der 80iger begann eine starke Vermarktung und ein schneller Aufschwung. Nachdem sich Inlineskaten als Streetkultur in Amerika etabliert hatte, kam dieser Trend schließlich auch zu uns und zeigte vermehrt institutionelle Formen. Es bestehen mittlerweile vielfältige Angebote und Kurse. Wer hätte noch vor wenigen Jahren gedacht, dass sich Gehen mit Klapperstöcken (Nordic-Walking) als neue Sportart in den Vereinen etablieren wird.