Landessportbund

Was ist das Sportabzeichen?

Der Weg ist das Ziel

Wichtiger als das Ablegen der Bedingungen ist die Vorbereitung auf das Sportabzeichen. die sich über einen längeren Zeitraum erstrecken sollte.
Zwei- bis dreimal pro Woche ist besser als ein noch so ausgiebiger Sport allein am Wochenende oder gar im Urlaub. Natürlich kann man sich auch allein vorbereiten. Effektiver, schöner und spannender ist jedoch das Training unter professioneller Anleitung gemeinsam mit anderen. 

Alles, was Sie über das Sportabzeichen wissen sollten

Das Sportabzeichen ist die offizieller Auszeichnung für überdurchschnittliche Fitness.

Beweg Dich, so lautet der Slogan für das Sportabzeichen. Immer mehr Menschen können das von sich behaupten: Bundesweit absolvieren jährlich fast eine Million Jungen und Mädchen, Frauen und Männer das Sportabzeichen; in Hessens sind es über 63.000. Herausforderung, Abwechslung, Spaß am Bewegungserlebnis, Selbstüberwindung, Freude am Vollbrachten, sind wesentliche Motive für den Erwerb des Sportabzeichens, dessen Beliebtheit sich in steigenden Verleihungszahlen widerspiegelt. Grundgedanke des Sportabzeichens ist es, breitbasig die individuelle körperliche Leistungs- und Bewegungsfähigkeit durch regelmäßiges Sporttreiben zu fördern und diese bis ins hohe Alter zu erhalten.


Sportliche Vielfalt

Sämtliche körperliche Beanspruchungsformen wie Kraft, Schnelligkeit, Koordination, Ausdauer und Beweglichkeit finden in den Bedingungen des Sportabzeichens Berücksichtigung. Das Sportabzeichen-Programm ist in fünf Gruppen mit verschiedenen Übungen unterteilt, wobei aus jeder Gruppe mindestens eine Bedingung innerhalb eines Kalenderjahres zu erfüllen ist. Schwimmen ist für jede/n Sportabzeicheninteressierte/n  Pflicht.  Daneben stehen Laufen, Werfen, Springen und interessante Alternativangebote wie Radfahren, Inlineskaten, Walken, Wandern, Skilanglauf, Kegeln, Kanu, Rudern oder auch Kraftübungen zur Wahl. Hier sind die vorgegebenen Anforderungen zu erfüllen.


Altersklassen

Das Sportabzeichen wird in mehreren Altersklassen vergeben.Die Anforderungen sind auf das jeweilige Alter abgestimmt:* vom 8. Lebensjahr an für Schülerinnen und Schüler * vom 13. Lebensjahr an für Jugendliche und vom 18. Lebensjahr an für Erwachsene.

 

Zeitgemäße Änderungen

Aufgrund des wachsenden Anteils an älteren Menschen beim Sportabzeichen wurden hier neue konzeptionelle Überlegungen notwendig: 1988 wurden die Altersstufen überarbeitet und erweitert. 1993 wurde auf DSB-Ebene eine erneute Erweiterung der Altersstufen (bis 75 Jahre und älter) verbunden mit der Aufnahme altersgerechter Übungen notwendig und umgesetzt. Grundgedanke der Änderungen ist, Menschen in höherem Lebensalter in die Sportabzeichenaktion zu integrieren.

Jede und jeder kann das Sportabzeichen erwerben, auch wenn sie/er nicht Mitglied in einem Sportverein ist. Die sportlichen Bedingungen sind in fünf Gruppen eingeteilt. Aus jeder Gruppe muss eine Bedingung erfüllt werden. Die Anforderungen sind altergerecht gestaffelt. Sie haben das ganze Jahr Zeit, das Sportabzeichen zu absolvieren.

Die vollständig ausgefüllte und bestätigte Prüfkarte ist an die regional zuständigen Beauftragten für das Sportabzeichen in den Sportkreisen des lsbh einzureichen. 

 

Sportmedizinische Empfehlungen

Bitte lassen Sie sich sportärztlich untersuchen,

  • Wenn bei der Vorbereitung auf das Sportabzeichen Beschwerden auftreten
  • Wenn Sie nach der letzten Abnahme krank werden
  • Wenn Sie über 40 sind und sich zum ersten mal auf das Sportabzeichen vorbereiten

Empfohlene Untersuchungsintervalle, wenn Sie das Sportabzeichen jährlich wiederholen:

  • Unter 40 Jahren: alle fünf Jahre
  • Über 40 Jahre: alle drei Jahre
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