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16.05.2013 -

Würdigung für breitensportliches Engagement

Heinz-Lindner-Preis für neun hessische Sportvereine

Die Sieger des Heinz-Lindner-Preises. Foto: Ralf Wächter

Mit insgesamt 10.000 Euro ist der Heinz-Lindner-Preis dotiert, den der Landessportbund Hessen jetzt zum 34. Mal an hessische Sportvereine verliehen hat. Neun Vereinen wurden die entsprechenden Urkunden und Preisgelder heute in Frankfurt überreicht. Zu den Preisträgern gehören die FC Sportfreunde 1920 Schwalbach (Sportkreis Main-Taunus), der Dauernheimer Trampolin Verein „Die Kängurus“, (Sportkreis Wetterau), Freizeitsport Kirchheim (Sportkreis Hersfeld-Rotenburg), der Turnverein 1875 Sindlingen (Sportkreis Frankfurt), der Sportverein 1921 Wallrabenstein (Sportkreis Rheingau-Taunus), der Schwimmverein Delphin Wiesbaden (Sportkreis Wiesbaden), der Sportverein Fun-Ball Dortelweil (Sportkreis Wetterau), der Turn- und Sportverein Griesheim 1899 (Sportkreis Darmstadt) sowie der Turnverein 1893 Dieburg (Sportkreis Dieburg). Der Preis wird alljährlich für herausragende breitensportliche Vereinsarbeit vergeben und erinnert an den ersten Vorsitzenden des Landessportbundes Hessen, Heinz Lindner. Preisstifter ist von Anbeginn des Wettbewerbs die Firma „Himmelseher Sportversicherungen weltweit“.

Drei Gruppen

Der Preis als solcher wird in drei Gruppen (Vereine bis 500, Vereine bis 1.500 und Vereine über 1.500 Mitglieder) verliehen. 41 Bewerbungen lagen der Jury dabei zur Beurteilung vor. „Die Preisträger zeugen erneut in beeindruckender Weise von der Innovationsbereitschaft und -kraft unserer Sportvereine in Hessen“, unterstrich Juryvorsitzender und lsb h-Vizepräsident Ralf-Rainer Klatt bei der Verleihung. Das Engagement der Vereine sei Beleg für deren Bereitschaft, sich den stetig verändernden gesellschaftlichen Anforderungen zu stellen. Er überreichte die Auszeichnungen zusammen mit lsb h-Präsident Dr. Rolf Müller und Staatssekretär Werner Koch vom Innenministerium.

Vereine bis 500 Mitglieder

In der Gruppe der Vereine bis zu 500 Mitgliedern sprach die Jury dem FC Sportfreunde 1920 Schwalbach den ersten Preis zu. Der 440 Mitglieder zählende Verein hat sich ganz dem Thema „Integration“ verschrieben und setzt dies konsequent und erfolgreich mit Hilfe diverser Angebote für Kinder schon ab dem Vorschulalter u.a. mit der Hilfe einer Integrationsbeauftragten um.
„Der Integrationsaspekt zieht sich dabei wie ein roter Faden durch die Arbeit des Vereins“, hob Ralf-Rainer Klatt bei der Preisverleihung hervor. So bietet der FC in Kooperation mit zwei Kindertagesstätten auch schon den Kleinsten ab 4 Jahren ein kostenloses Bewegungsangebot an und bringt ihnen den spielerischen Umgang mit dem Ball näher. Auf diese Weise können auch Kinder aus ärmeren Verhältnissen Sport betreiben, ohne einen Mitgliedsbeitrag bezahlen zu müssen. Der Verein ist Partner im Programm „Sport für alle Kinder“. In einer speziellen Initiative beschafft der FC in Kooperation mit Krankenkassen Hörgeräte für hörgeschädigte Kinder und engagiert sich damit bei der Integration von Menschen mit Behinderung.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Unterstützung von sozial Benachteiligten durch einfallsreiche, innovative Ideen, die jedem, gleich in welcher finanziellen Lage er sich befindet, die Teilnahme am Vereinsangebot ermöglicht. Dieses Engagement würdigte die Jury mit dem ersten Platz in dieser Vereinsgruppe, verbunden mit einem Geldpreis in Höhe von 1.500 Euro.
Ein kleiner Verein mit großer sozialer Wirkung ist der Dauernheimer Trampolin Verein „Die Kängurus“. Lediglich 41 Mitglieder zählt der Verein aus dem Sportkreis Wetterau. „Hervorgegangen aus einer Eltern-Initiative entwickelte er sich zu einem sozial und hochmotiviertem Verein“, so der lsb h-Vizepräsident. Niedrige Mitgliedsbeiträge und individuelle Konzepte für Einkommensschwache machten dies deutlich.
So bieten die Kängurus kostenlose Workshops, veranstalten Ferienspiele oder Gemeinschaftsfahrten und übernehmen bei Bedarf die kompletten Kosten für einzelne Kinder. Der Verein engagiert sich bei der Suchtprävention im Rahmen der Kampagne „Kinder stark machen“ und der Aktion „Alkoholfrei Sport genießen“. So verzichten die Vereinsverantwortlichen bei Sitzungen und Vereinsfesten auf alkoholische Getränke und machen sich so stark für ein drogenfreies Vereinsleben.
Die Jury erkannte dem Verein deshalb den 2. Preis in dieser Gruppe zu, der zudem mit einem Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro verbunden ist.
Den dritten Preis in dieser Gruppe vergab die Jury an den Verein Freizeitsport Kirchheim aus dem Sportkreis Hersfeld-Rotenburg. „Der noch junge Verein hat sich in den fünf Jahren seit seiner Gründung ganz dem Freizeitsport verschrieben, der durch Spaß und Freude an der Bewegung gelebt wird“, machte Ralf-Rainer Klatt in seiner Laudatio deutlich. Dadurch konnten die Vereinsverantwortlichen die Mitgliederzahl von 30 auf derzeit über 300 Aktive steigern.
Das breite Angebotsspektrum, von Kinderturnen ab dem Vorschulalter bis hin zu Seniorensport und Demenzprävention, ist meist mit Gesundheitssportangeboten verbunden, die teilweise mit dem Qualitätssiegel Pluspunkt Gesundheit (DTB) ausgezeichnet sind. Zur Mitgliedergewinnung wurde das Kurssystem mit Angeboten wie Aerobic oder Nordic Walking erweitert. Der Verein kooperiert mit der ortsansässigen Grundschule und ist Partner der Initiative Schule/Verein. So wurde beispielsweise durchgesetzt, dass die Sportstunde unmittelbar nach Beendigung der Schulaufgabenbetreuung beginnt, um den Kindern ein nahtloses Betreuungsangebot zu ermöglichen.
Ein spezielles Trainingsprogramm für Kinder und Jugendliche, sowie angespornt durch das Laufvorbild Ybekal Daniel Berye aus Eritrea, das im ortsansässigen Asylbewerberheim untergebracht war, sorgte mit 50 aktiven Kindern für einen außergewöhnlichen Laufboom im Verein.

500 bis 1.500 Mitglieder

„Fit bis 100“ ist der Turnverein 1875 Sindlingen. Dank der 2011 errichteten vereinseigenen Sporthalle mit über 1.600 m2 bebauter Fläche, die der ganze Stolz des modernen Breitensportvereins mit 10 Abteilungen aus dem Frankfurter Westen ist, konnte das Sportangebot ausgebaut und seitdem noch intensiver auf die speziellen Bedürfnisse der Mitglieder eingegangen werden. „Für fast Jeden besteht ein passendes Angebot. Vom Eltern-Kind-Turnen über Erwachsenenangebote wie Fit-Boxen, Yoga und Pilates bis hin zum  Projekt ‚Fit bis 100‘ für ältere Menschen mit aktuell ca. 50 Teilnehmern“, zeigte sich Ralf-Rainer Klatt beeindruckt.
Das Projekt „Fit bis 100“ mit der Caritas Frankfurt, dem VDK Sindlingen und dem DTB zielt dabei auf eine intensive Vernetzung ab. Damit sollen Bewegungsangebote für noch zu Hause lebende hochaltrige Menschen ermöglicht werden, um deren Lebensqualität physisch wie psychisch so lange wie möglich aufrecht zu erhalten. Aktuell wird das Projekt mit dem Start einer „Aktiv bis 100“-Gruppe ausgebaut, das sich speziell an Demenzkranke mit einem parallelen Sportangebot für die betreuenden Angehörigen richtet.
Auch in puncto Integration von Menschen mit Migrationshintergrund ist der Verein aktiv: für muslimische aber auch nicht-muslimische Frauen besteht der Kurs „Gymnastik für Jedefrau“ in Kooperation mit der Caritas und der Stadt Frankfurt unter der Leitung einer muslimischen Übungsleiterin.
Beeindruckt zeigte sich die Jury auch von der Jugendarbeit. So ist der Verein mit seinen Angeboten in Kindergärten und Schulen - beispielsweise mit Handball-AGs - tätig und legt viel Wert auf die Ausbildung seiner Jugendlichen als lizenzierte Jugendtrainer. Schon ab 16 Jahren besteht die Möglichkeit mit der Ausbildung zu beginnen, um die Lizenz dann mit 18 zu erhalten und in der Zwischenzeit Praxiserfahrung als Co-Jugendtrainer zu gewinnen. Ein Ziel ist es dabei auch, neben der besonderen Ansprache von Jugendlichen das Niveau der Trainer nachhaltig zu erhöhen.
Für die Jury alles gute Argumente, dem TV 1875 Sindlingen den ebenfalls mit 1.500 Euro dotierten ersten Platz in der Gruppe der Vereine mit 500 bis 1.500 Mitgliedern zuzuerkennen.
Der zweite Platz in dieser Bewerbungsgruppe geht, verbunden mit einer Dotierung in Höhe von 1.000 Euro, an den Sportverein 1921 Wallrabenstein. „Der Verein aus dem Sportkreis Rheingau-Taunus, 1921 als sogenannter „Bubenverein“ aus der Fußballbegeisterung einiger Jugendlicher heraus gegründet, hat sich zu einem der mitgliedsstärksten Mehrspartenvereine in der Region entwickelt, der im Team geführt wird“, hob lsb h-Vizepräsident Klatt hervor. Über die Breitensportangebote wie der erfolgreichen Fußballabteilung (auch für Mädchen und Frauen), Turnen und der Ski- und Wanderabteilung reicht die Palette vom Kinderturnen und -tanzen ab einem Jahr, Breakdance für Jugendliche über Fitnessangebote (teilweise mit Qualitätssiegel Sport Pro Gesundheit DOSB) für Erwachsene bis zur Gymnastik 60+ für Senioren.
Neubürgern bietet der Verein eine kostenfreie 3-monatige Mitgliedschaft an, zahlreiche Schnupperkurse werden in Kursform mit 10-er Karten angeboten und eine eigene Vereinszeitung, die in Banken, Geschäften, etc. ausgelegt wird, informiert und wirbt für die Vereinsangebote.
„Ein facettenreicher Schwimmverein“, so Ralf-Rainer Klatt, „ist der Schwimmverein Delphin Wiesbaden“. Denn neben einer Schwimmschule bietet der rührige Verein aus dem Sportkreis Wiesbaden auch Breiten-, Wettkampf-, Leistungs- und Gesundheitssport an. Dabei reicht das Angebot von Integrationsangeboten für Kinder mit Behinderung bzw. mit Beeinträchtigung in der Schwimmschule über Aquafitnesskurse bis zu Senioren Aqua-Jogging 60+ und Schwangerschaftsschwimmen.
„Vierzig Prozent der Mitglieder haben darüber hinaus Migrationshintergrund und sind auch personell im Vorstand vertreten. Die Zusammenarbeit mit der ortsansässigen Grundschule in Form der Schwimmausbildung für Grundschüler und die Teilnahme am Wiesbadener Ferienprogramm sowie Trainingslager in den Ferien unterstreichen die soziale Arbeit des Vereins. Durch den Ausbau und die Umstrukturierung der Schwimmschule mit Angeboten in Kursform, sowie durch die attraktive Option der Kurzmitgliedschaft im Fortgeschrittenenschwimmen, konnten in den letzten Jahren viele neue Mitglieder dazu gewonnen werden. Knapp 600 sind es aktuell. Die Jury erkannte dem Schwimmverein den 3. Preis, verbunden mit 500 Euro, zu.

Ab 1.500 Mitglieder

In der Gruppe der Großvereine (ab 1.500 Mitgliedern) setzte die Jury des Heinz-Lindner-Preises den Sportverein Fun-Ball Dortelweil für seine „besonderen Leistungen“ auf Platz eins. „Er ist die Nummer 1 im Landkreis und ist nur 17 Jahre nach seiner Gründung mit derzeit über 4.000 Mitgliedern der größte Sportverein im Wetteraukreis“, unterstrich Ralf-Rainer Klatt in Frankfurt. Mit einer eigenen Sporthalle, mehr als 20 Abteilungen und weit über 60 Sportangeboten sei der Verein einfach „Spitze“.
Das Angebot reicht dabei von Bewegungsförderung für Kleinkinder, Cheerleading und Klettern für Kinder, Familiensport und Integrationsangeboten für Menschen mit Behinderung und bis zu zahlreichen, von DOSB, HBRS, lsb h und DTB ausgezeichneten Präventions- und Rehabilitationsangeboten. In diesem Bereich werden Dauerangebote für Vereinsmitglieder und zeitlich begrenzte Kurse in der Halle und im Hallenbad angeboten. So werden Rehabilitanden in der Krebsnachsorge, mit Herzkreislauf-Erkrankungen oder Übergewicht genauso betreut, wie Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen oder diejenigen, die einfach mit Spaß und Freude an der Bewegung etwas für ihre Gesundheit tun möchten.
„Doch nicht nur der Vereinssport, auch die Kooperationen mit Schulen, dem Landessportbund und der Hessischen Sportjugend werden gepflegt und haben den Verein weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt gemacht. Qualität, Integrationsbereitschaft und Jugendarbeit sind nach Ansicht des Vereins der Schlüssel für erfolgreiche und preisgekrönte Vereinsarbeit und stetigem Wachstum. Das ist aller Ehren wert“, so der lsb h-Vizepräsident, der den Vereinsverantwortlichen neben der Preis-Urkunde auch einen Scheck über 1.500 Euro überreichen konnte.
Platz zwei in dieser Gruppe, verbunden mit 1.000 Euro Preisgeld, geht an den Turn- und Sportverein Griesheim 1899. Der Verein aus dem Sportkreis Darmstadt bleibt nach Ansicht der Jury mit neuen Projekten und Angeboten „immer am Ball“. Und das trotz erschöpfter Hallenkapazitäten. 3.476 Mitglieder zählt der TSV derzeit, der bereits seit 2004 im Rehabilitationsbereich unter anderem Herz- und Diabetessport sowie Osteoporosegymnastik anbietet.
Im Jahre 2008 kam in Kooperation mit dem Klinikum Darmstadt und der Selbsthilfegruppe Lungenemphysem-COPD Region Rhein-Main ein besonderes Sportangebot für Menschen mit Lungenerkrankungen hinzu, das regen Zuspruchs erfährt. „Den Teilnehmern wird ein großes Stück Lebensqualität zurückgegeben, neben dem Kontakt und Austausch mit Menschen mit ähnlicher Erkrankung wird die Ausdauer, Beweglichkeit und Kraft verbessert“, lobte Ralf-Rainer Klatt.
Generell hält der Verein für alle Altersgruppen ein passendes Angebot bereit. Im Bereich Seniorensport wird aktuell das Demenz-Betreuungsprojekt der Johanniter „Leuchtturm“ in den Verein integriert. Eine Mitarbeiterin der Johanniter mit der Ausbildung für „moment!-Gruppen“ betreut zurzeit über 50 Demenzerkrankte. Diese Gruppen beinhalten ein motorisches und mentales Trainingskonzept der Bildungsakademie des lsb h und des Diakonischen Werkes Hessen-Nassau, wobei die Teilnehmer unter Einbeziehung ihrer Angehörigen bzw. Betreuerinnen und Betreuern an zahlreichen Aktivitäten des Vereins wie Tanzen, Wandern, Kegeln, Gymnastik, etc. teilnehmen können.
Bewegt und kunterbunt ist hingegen ein sportartübergreifendes Angebot für Kinder ab 6 Monaten bis zu 4 Jahren in Kooperation mit Kitas. Die besondere Idee dabei: die Übungsleiter holen die Kinder am frühen Nachmittag, wenn der Hallenbelegungsplan noch nicht ausgelastet ist, aus der Kindertagesstätte für die Sportstunde ab und bringen sie im Anschluss wieder zurück.
Zum zweiten Mal in seiner Vereinsgeschichte gehört der Turnverein 1863 Dieburg zu den Heinz-Lindner-Preisträgern. Bereits im Jahre 2000 ausgezeichnet, gehört der Verein aus dem Sportkreis Dieburg auch in diesem Jahr zum Kreis der Siegervereine. Für ausgezeichnete Qualität der Angebote bürgen die Qualitätssiegel „Pluspunkt Gesundheit“ und „Sport Pro Gesundheit“. 13 Übungsleiterinnen und Übungsleiter haben mit entsprechenden Ausbildungen den Grundstein dafür geschaffen und bieten derzeit 36 Übungstermine an.
Für ältere Menschen bietet der Verein Seniorensport direkt im Altenheim St.-Rochus an. Vor allem die wenig mobilen und hochaltrigen Menschen können über diesen Weg erfolgreich „bewegt“ werden. Ein Demenz-Projekt ist momentan mit den Projektpartnern Bildungsakademie und Diakonisches Werk Hessen-Nassau in Planung.
„Besonders hervorzuheben sind zudem die mehrmals jährlich stattfindenden Selbstbehauptungskurse für Kinder und Jugendliche sowie Eltern-Kind- und Mütter/Töchterseminare, die in Kooperation mit dem Institut für Gewaltprävention, Selbstbehauptung und Konflikttraining seit 2008 bestehen“, so Laudator Klatt. In Kooperation mit der FH Darmstadt bietet der TV darüber hinaus „Psychomotorisches Turnen“ in Kleingruppen für Kinder ab 4 Jahren an. Damit soll selbstständiges Handeln, Handlungskompetenz und die Kommunikationsfähigkeit angeregt bzw. erweitert werden. Trampolin- und Trendsport AGs in Schulen und Kindergärten komplettierten ein breites Angebot für Kinder und Jugendliche sportlicher aber auch weniger sportlicher Natur.
Dafür erkannte die Jury dem Turnverein den 3. Preis, verbunden mit einem Preisgeld in Höhe von 500 Euro zu.
„Ohne das Engagement unserer Sportvereine und der ehrenamtlich Tätigen wäre unsere Gesellschaft ein wesentliches Stück ärmer. Sportvereine sind die größte integrative Kraft unseres Landes. Das Thema Gesundheit wird in keiner anderen Vereinigung so effektiv dargestellt, wie im Sport. Zudem ist der Sport alters- und klassenlos. All das bilden unsere Vereine jeden Tag auf´s Neue ab. Die Preisträger haben das in ganz besonderer Weise getan. Darauf sind wir stolz“, so Ralf-Rainer Klatt unter dem Beifall der zahlreichen Gäste abschließend.
Übrigens – die Bewerbung um den Heinz-Lindner-Preis hat sich für alle teilnehmenden Sportvereine gelohnt, denn diejenigen, die nicht zu den Preisträgern zählen, erhalten einen Gutschein für eine Fortbildungsmaßnahme beim Landessportbund Hessen.

Werner Hinz