Landessportbund

16.04.97

Dr. Rolf Müller: lsb h-Kampagnen für Sportförderung und ärztliche Untersuchungen

Den Dialog mit der Politik „verstärkt und behaarlich fortführen

Der Landessportbund Hessen (lsb h), der über 2,1 Millionen Mitglieder vertritt, muß nach Auffassung seines Vizepräsidenten Dr. Rolf Müller (Gelnhausen) noch intensiver sportübergreifende Themen öffentlich vertreten.

 

„Wir erleben Tag für Tag, daß politische Entscheidungen den Sport sehr direkt betreffen und daß der Dialog zwischen Sport und Politik dringender wird, darauf müssen wir professionell reagieren, sagte Müller.

 

Die erfolgreiche Kampagne für das „Ehrenamt sei ein Beispiel dafür, wie die Sportbewegung offensiv ein Thema in der Öffentlichkeit wirksam besetzen könne.

 

Der lsb h-Vizepräsident sprach sich dafür aus, ähnlich konsequente Kampagnen auch für die gesetzliche Absicherung der kommunalen Sportförderung und eine Wiederaufnahme der öffentlichen Förderung sportärztlicher Untersuchungen für Wettkampfsportler in den Medien zu starten.

 

Der vom Landessportbund vor den Kommunalwahlen intensivierte Dialog mit der Politik auf allen Ebenen dürfe jetzt nicht abreißen, sondern müsse „verstärkt und beharrlich fortgeführt werden, sagte Rolf Müller.

 


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