Landessportbund

11.12.97

Präsidium des Landessportbundes Hessen im Gespräch mit Ministerpräsident Eichel und Innenminister Gerhard Boekel:

7,5 Millionen Mark für Hessens Sportvereine

7,5 Millionen Mark, verteilt über drei Jahre, erhalten Hessens Sportvereine für Sanierungs- und Baumaßnahmen der vereinseigenen Sportstätten. Dies war die erfreuliche Mitteilung beim heutigen Zusammentreffen von Vertretern des Präsidiums des Landessportbundes Hessen (lsb h) mit dem Hessischen Ministerpräsidenten Hans Eichel sowie Innenminister Gerhard Boekel in Wiesbaden. Damit können die Sportvereine in Hessen trotz ihrer angespannten Finanzlage nun etwas aufatmen. Selbstverständlich ist diese Zusage der Landesregierung auch unter dem Gesichtspunkt der Förderung mittelständischer Betriebe in Hessen zu werten.

 

Bei diesem Gespräch wies lsb h-Präsident Dr. Rolf Müller auf die Bedeutung der Sportvereine als wichtiger „gesellschaftlicher und sozialer Kitt hin. Müller hob dabei das bisherige freundschaftliche und partnerschaftliche Verhältnis zwischen der Landesregieung und der Dachorganisation des organisierten Sportes in Hessen hervor. „Wir sind zuversichtlich, daß sich diese Partnerschaft – auch über die Grenzen des Sportes hinaus – zum Wohle aller Bürgerinnen und Bürger diese Landes fortsetzt.

 

Der lsb h-Präsident machte deutlich, daß dabei die Anerkennung und Wertschätzung der ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für den Landessportbund im Vordergrund stehe. „Die Aufnahme des Sportes in die Landesverfassung wäre dabei ein wichtiges Symbol der Wertschätzung und Anerkennung der täglichen Arbeit der nahezu 180000 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den hessischen Sportvereinen.

 

Erfreut zeigte sich Rolf Müller von dem Ergebnis eines Gespäches mit Abgeordneten der im hessischen Landtag vertretenen Fraktionen, in dem sich die Beteiligten darauf verständigt hatten, die Aufnahme des Sportes in das Bildungsurlaubsgesetz anzustreben. An die Adresse des Ministerpräsidenten gewand bat Müller um die Unterstüzung der Landesregierung, das Ehrenamt als dritte Säule neben der politischen und beruflichen Bildung in das vor der Novellierung stehende Gesetz aufzunehmen.

 

Dank gebühre der Landesregierung auch für die Tatsache, daß viele Programme auf dem bisherigen Niveau fortgeführt wurden. Dies gelte insbesondere für den Olympiastützpunkt Frankfurt-Rhein-Main und das Sportmedizinische Institut.

 


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