Landessportbund

22.12.98

Carl-von-Weinberg-Schule und Olympiastützpunkt Frankfurt Rhein-Main:

Stärkere Zusammenarbeit und Schulerweiterungsbau erörtert

Daß Schule und Talentförderung im Sport durchaus zusammenpassen, dokumentiert die erfolgreiche Kooperation der Carl-von-Weinberg Schule Frankfurt mit dem Olympiastützpunkt Frankfurt Rhein-Main. Seit zweieinhalb Jahren praktizieren die beiden Einrichtungen eine effiziente Partnerschaft zur Förderung des Nachwuchs-Leistungssportes im Rhein-Main-Gebiet und des hauseigenen Schulsportes. Diese Kooperation soll in Zukunft, das ist der Wunsch der beiden Partner, verstärkt werden.

 

So wurden jetzt in einer sport- und schulpolitischen Gesprächsrunde Überlegungen für einen Schulerweiterungsbau mit neuer Großsporthalle, zum Bau einer Mensa sowie eines Internates für Nachwuchs-Leistungssportler angestellt. Hans-Georg Dölling, stellvertretender Schulleiter der Carl-von-Weinberg-Schule, Gudrun Dänekamp-Becker vom Förderverein der Schule, Hans-Joachim Waßmann, Werner Schaefer und Arnulf Rücker vom Regionalteam des Olympiastützpunktes sowie Vertreter schul- und sportpolitischer Gremien der Stadt Frankfurt und des Landes Hessen diskutierten Ideen, die in diese Richtung führen.

 

Seit Sommer 1996 sind insgesamt 65 Nachwuchs-Leistungssportler aus sieben verschiedenen Sportarten an die Partnerschule des

 

Olympiastützpunktes gewechselt, um Schule und Sport besser verbinden zu können. Weiterhin wurde an der Gymnasialen Oberstufe der Schule ein Leistungskurs Sport eingerichtet. Freilich ist die Zusammenarbeit jetzt an ihre kapazitativen Grenzen gestoßen. Mit den geschilderten Überlegungen zur Schaffung von unter anderem neuen räumlichen Kapazitäten soll die Kooperation weiter ausgebaut werden.

 


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