Landessportbund

05.02.98

Landessportbund Hessen: Präsident Dr. Rolf Müller appelliert an die Regierungsparteien

„Novellierung des Bildungsurlaubsgesetzes nicht scheitern lassen

Der Präsident des Landessportbundes Hessen (lsb h), Dr. Rolf Müller, hat in Frankfurt an die Koalitionsparteien der hessischen Landesre-gierung appelliert, die Novellierung des hessischen Bildungsurlaubsgestzes nicht scheitern zu lassen. Anlaß für diesen Appell waren Meldungen, wonach auch der vierte Versuch einer Einigung zwischen SPD und Bündnis 90/Die Grünen ergebnislos verlaufen sei.

 

Nach dem aktuellen Gesetz gilt das Recht auf Bildungsurlaub lediglich für Angebote der politischen sowie der beruflichen Weiterbildung. Die Aus- und Fortbildung ehrenamtlicher Mit-arbeiter müsse jedoch als dritte Säule in den Anspruchskatalog einbezogen werden, sagte Dr. Müller.

 

Die Erweiterung des Anspruches auf die qualifizierte Ausbildung der ehrenamtlichen Füh-rungskräfte von Vereinen und der Übungsleiter stelle sowohl eine Geste der Wertschätzung des Gesetzgebers gegenüber dem Ehrenamt in unserer Gesellschaft dar, als auch eine spür-bare Verbesserung eines wichtigen Teils der Bildungsanstrengung des Sports in Hessen.

 

Es besteht nunmehr die ganz große Chance für die verantwortlichen Mandatsträger und politisch Verantwortlichen in Hessen, die Ver-sprechungen, das Ehrenamt stärken zu wollen, durch die Aufnahme in das Hessische Bil-dungsurlaubsgesetz einzulösen., so Rolf Mül-ler.

 

Qualifizierungsangebote für ehrenamtliche Mitarbeiter in den hessischen Sportvereinen als Bestandteil des Hessischen Bildungsurlaubsgesetzes ist eine Forderung, die der hessische Sport schon seit vielen Jahren erhebt.

 


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