Landessportbund Hessen forciert medizinische Betreuung der Landeskader-Athleten:
16 Kreisgesundheitsämter als offizielle sportmedizinische Untersuchungsstellen lizenziert
Der Landessportbund Hessen hat 16 Kreisgesundheitsämter aus ganz Hessen als sportmedizinische Untersuchungsstellen für Sportlerinnen und Sportler der Landeskader in Hessen linzenziert. In einer Veranstaltung in der lsb h-Sportschule in Frankfurt übergaben Dr. Rolf Müller, Präsident des Landessportbundes Hessen und Udo Corts, Staatssekretär im Hessischen Ministerium des Innern und für Sport den Vertretern der Landkreise die Anerkennungsurkunden.
Wir sehen uns als Landessportbund Hessen in der Pflicht, Sorge für die Gesundheit der Kader-Athletinnen und -Athleten zu tragen. Sportmedizinische Untersuchungen sind dabei hinsichtlich unserer Forderung nach einem humanen Leistungssport unerläßlich. Mit der Lizenzierung der Kreisgesundheitsämter als Untersuchungsstellen haben wir für unsere Sportlerinnen und Sportler einen neuen Qualitätsstandard geschaffen, so Dr. Müller in Frankfurt.
Eine Einschätzung, die der neue Staatssekretär im Ministerium des Innern und für Sport, Udo Corts, so teilte. Die Veranstaltung heute hat nicht nur Symbolcharakter, sondern sie bestätigt den hohen Standard Hessens, so der Staatssekretär mit Blickfang auf die hohe Qualität der sportmedizinischen Untersuchungsstellen der Kreisgesundheitsämtern.
Die Kreisgesundheitsämter wurden auf Vorschlag des Sportmedizinischen Institutes (SMI) Frankfurt ausgewählt, das die Ämter zuvor mit Blick auf ihre personelle Austattung und ihre medizinischen Standards hin überprüft hatte.
Die sportmedizinischen Untersuchungen kosten etwa 150 Mark. Die Athletinnen und Athleten der E-, D- und D/C-Kader brauchen diese Kosten freilich nicht zu tragen, da Landkreise und kreisfreie Städte gemeinsam mit dem Innenministerium die Kosten übernehmen. Kosten, die eine sinnvolle Investition darstellen. Für mich ist diese sportmedizinische Untersuchung ein Muß, so die Kasseler Stadträtin und Dezernentin für Soziales und Gesundheit, Karoli. Diese Untersuchungen sorgten schließlich dafür, daß sich die Begrifflichkeiten Sport und Gesundheit nicht als Gegensätze präsentieren, sondern eine positive Verbindung darstellen, so Dr. Rolf Müller abschließend.