Lsb –Präsident Dr. Rolf Müller fordert Reform des Wettbewerbes „Jugend trainiert für Olympia
Müller: Auch Einzelsportler zulassen
Ein intensives Nachdenken über eine Reform des Wettbewerbes „Jugend Trainiert für Olympia hat der Präsident des Landessportbundes Hessen, Dr. Rolf Müller, in Wiesbaden gefordert. „Die eigentliche Idee, nämlich die Talentsichtung und Talentförderung über diesen Schulwettbewerb zu intensivieren, scheitert oft an der Tatsache, daß es sich hier um einen reinen Mannschaftswettbewerb handelt, so Müller während einer Feierstunde der DOG Stadtgruppe Wiesbaden, in der erfolgreiche Wettbewerbsteilnehmer Wiesbadener Schulen geehrt wurden.
An dem 1969 ins Leben gerufenen Wettkampf der Schulen können sich derzeit nur Mannschaften beteiligen. „Wenn es an einer Schule zu wenig leistungsstarke Sportlerinnen und Sportler einer bestimmten Disziplin gibt, kann keine Mannschaft gebildet werden. Potentielle Talente sind somit vom Wettkampf ausgeschlossen, begründete Müller seine Forderung, künftig auch Einzelsportlerinnen und –sportlern die Teilnahme zu ermöglichen.
Zudem machte sich der lsb h-Präsident für eine leistungsorientiertere Durchführung stark. „In einigen Sportarten sind die Anforderungen zu niedrig. Hier zählt alleine der Sieg über die Konkurrenz um weiterzukommen – und seien die eigenen Leistungen dabei auch noch so schwach. Dem könne man mit bestimmten Leistungsvorgaben begegnen. „Damit wäre gewährleistet, daß wirklich nur die Besten die Endausscheidungen in Berlin erreichen, so Müller abschließend.