Landessportbund

19.12.00

Nach 50 Jahren: Landessportbund hat endlich Sitz im Rundfunkrat

Dr. Rolf Müller: Geburtsfehler der ersten Stunde behoben

Mit dem heutigen Beschluss des Hessischen Landtages ist ein 50 Jahre andauernder Skandal endlich aus der Welt geschaffen worden. Dass es so lange dauerte, bis die mit Abstand größte Personenvereinigung des Landes Sitz und Stimme im Rundfunkrat erhalten hat, ist ein in der Bundesrepublik einmaliger Vorgang.

 

Mit diesen Worten hat Dr. Rolf Müller, Präsident des Landessportbundes Hessen, die Verabschiedung des Gesetzentwurf der Hessischen Landesregierung für ein Gesetz zur Änderung des hessischen Privatrundfunkgesetzes und des Gesetzes über den Hessischen Rundfunk kommentiert. Nach jahrzehntelangen Interventionen, Diskussionen, Bitten und Schriftwechseln wird der Landessportbund nun als letzter Sportbund der Bundesrepublik endlich auch im Rundfunkrat vertreten sein.

 

Wir freuen uns natürlich, dass dieser Geburtsfehler der ersten Stunde jetzt behoben ist. Wir konnten nie nachvollziehen, dass dem Landessportbund so lange die Türen des Rundfunkrates verschlossen geblieben sind, so Müller. Der lsb h werte die Aufnahme als weitere Anerkennung der vielfältigen Leistungen, die in unseren Sportvereinen täglich zum Wohle der Gesellschaft erbracht werden.

 

Den Sitz im Rundfunkrat will der Landessportbund nutzen, um das stellenweise verzerrte Bild des Sportes in der Berichterstattung ein wenig gerade zu rücken. Dr. Rolf Müller: Wir haben deshalb unter unseren 2,1 Millionen Mitgliedern eine Umfrage zum Thema ,Sport in den elektronischen Medien´ gestartet. Die Antworten werden uns zeigen, wo es in der Berichterstattung klemmt.

 

Interessierte können sich an der Umfrage auch ab sofort auch im Internet unter der Adresse www.landessportbund-hessen.de beteiligen.

 

Bitte Sperrfrist 14 Uhr beachten.

Herzlichen Dank für die gute Zusammenarbeit, frohes Fest und alles Gute für 2001!


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