Landessportbund

14.07.00

Landessportbünde Hessen und Rheinland-Pfalz wollen Informationen über „Trennung des DSB von seinem Generalsekretär Wulf Preising

Mehr als ein „Familienkrach

Frankfurt/Mainz. Die Präsidenten der Landessportbünde Hessen, Dr. Rolf Müller, und Rheinland-Pfalz, Prof. Dr. Rüdiger Sterzenbach, wollen nähere, detailliertere Informationen über die „Trennung des DSB von seinem Generalsekretär Dr. Wulf Preising.

 

In einem gemeinsamen Brief an den Vorsitzenden der Ständigen Konferenz der Landessportbünde, Anton Häffner, weisen die beiden Sport-Präsidenten darauf hin, dass eine solche weitreichende Entscheidung nicht nur das DSB-Präsidium, sondern auch die Mitglieder betreffe.

 

„Die knapp gehaltene Mitteilung, der DSB und sein Generalsekretär hätten sich ´in beiderseitigem Einvernehmen mit sofortiger Wirkung getrennt´, verberge mehr, als sie offenbare, sagten Müller und Sterzenbach.

 

Entscheidend sei dabei für sie nicht so sehr die Frage, ob das „Betriebsklima im Hause des DSB noch gestimmt habe, sondern in welchen „wesentlichen Zielsetzungen keine Übereinstimmung mehr zwischen DSB-Präsidium und Generalsekretär bestanden.

 

Es wäre für die Landessportbünde wie für die Spitzenverbände von erheblichem Interesse, ob die Meinungsverschiedenheiten Auswirkungen auf die Arbeit dieser Organisationen hatten oder haben könnten.

 

„Wir erwarten eine offene Information über die Fakten, die öffentlichkeitsrelevant sind. Denn diese spektakuläre Trennung ist nicht nur ein ´Familienkrach´ mit persönlichem Hintergrund, sondern kann auch zu einer Imagefrage des gesamten organisierten Sportes werden, der abgewendet werden muss, betonten Müller und Sterzenbach.

 

Auf Antrag der beiden Landessportbünde, die davon ausgehen, dass sie auch im Interesse der übrigen Landes-Sportorganisationen sprechen, soll das Thema auch auf der Tagesordnung der nächsten offiziellen Sitzung des Gremiums in Würzburg (10. / 11. November 2000) stehen.

 


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