Arbeitstreffen von Landessportbund Hessen und Stabsstelle Olympia 2012 im Römer - Gemeinsame Erklärung: lsb h bekräftigt Angebot zur Zusammenarbeit mit Frankfurt in Sachen Olympia 2012
Dr. Rolf Müller: Werden die Fackel der Begeisterung in die Herzen der Menschen tragen
„Wir haben den Eindruck gewonnen, dass mit der Vergabe der Machbarkeitsstudie an zwei profilierte Büros Schwung in die Olympiabewerbung Frankfurts für 2012 gekommen ist. Diese Einschätzung hat der Präsident des Landessportbundes Hessen, Dr. Rolf Müller, während einer gemeinsamen Sitzung von Vertretern des Landessportbundes Hessen, der Stabsstelle Olympia 2012 der Stadt Frankfurt und Vertretern beauftragter Planungsbüros dargestellt. „Mit der zugesagten materiellen und ideellen Unterstützung der Wirtschaft und der einhelligen Unterstützung durch den Sport und natürlich der Politik im Römer, der Region und im Land werde Frankfurt gut vorbereitet in den Startlöchern stehen, wenn sich das NOK für eine deutsche Bewerbung für 2012 entscheiden sollte, so Dr. Rolf Müller und Professor Felix Semmelroth, Leiter der Stabsstelle Olympia 2012 der Stadt Frankfurt.
Weiterer, wesentlicher Punkt des Treffens war die Bekräftigung des Landessportbundes Hessen, die Stadt Frankfurt in Sachen Olympiabewerbung 2012 zu unterstützen. Auf der Arbeitstagung im Frankfurter Römer sicherten Vertreter der Dachorganisation des hessischen Sportes mit ihrem Präsidenten Dr. Rolf Müller an der Spitze der Stadt in diesem Zusammenhang sowohl „fachliche als auch emotionale Unterstützung zu.
„Frankfurt und die Rhein-Main-Region haben alle Voraussetzungen für eine erfolgreiche Bewerbung. Die Stadt hat einen außerordentlich hohen internationale Bekanntheitsgrad und verfügt mit dem Rhein-Main-Flughafen über eine fast einmalig gute Anbindung. Zudem sind die ausgezeichnete Infrastruktur der Region, gepaart mit exzellenten touristischen Angeboten und einer bemerkenswerten kulturellen Tradition Pfunde, mit denen wir im nationalen Wettbewerb wuchern können, und die auch international mehr als konkurrenzfähig sind, Müller und Semmelroth übereinstimmend fest.
Einigkeit herrschte während des Treffens auch in der Frage der Platzierung der Sportstätten. Die zentralen Olympiastätten wie Olympiastadion und Olympisches Dorf, so die Auffassung, sollten gemäß Vorgabe des IOC in der Bewerberstadt Frankfurt konzentriert werden.
Ohne die Unterstützung der Region lassen sich die Spiele freilich nicht bewältigen. Die Hilfe des Umlands ist in diesem Zusammenhang in Sachen weitere Wettkampf- und Trainingsstätten, Hotels und Kulturangebot zwingend notwendig. Bedenken, dass mit der Einbindung der Region die „olympischen Wege zu weit werden könnten, bestehen dabei nicht. „Wir haben bei Olympischen Spielen in der Regel einen Radius von 30 bis 40 Kilometern um das Olympische Dorf - und das ermöglicht ganz eindeutig eine Präsentation Frankfurts unter Einbeziehung der Region, so die Auffassung.
Wie das Umland konkret in den Ablauf der Spiele einbezogen werden kann, ist in der Konsequenz eine der zentralen Fragen, mit denen sich die seitens der Stadt in Auftrag gegebene Machbarkeitsstudie befasst. Zu der Erstellung dieser Studie hat der Landessportbund Hessen der Mainmetropole jegliche Unterstützung zugesagt. „Das beauftragte Planungsbüro Jourdan kann auf den gesamten Fachverstand des Landessportbundes Hessen zurückgreifen. Unsere Fachleute und die Experten aus den Reihen der Sportverbände stehen sowohl für Beratungsgespräche als auch zur Begehung und Beurteilung von Sportstätten zur Verfügung, so lsb h-Präsident Dr. Rolf Müller und das für den Bereich Leistungssport im lsb h-Präsidium zuständige Präsidiumsmitglied Lutz Arndt.
„Wir werden die Strukturen unserer Organisation nutzen, um die Fackel der Begeisterung für Olympia 2012 in den Menschen zu entzünden, ergänzte Dr. Rolf Müller. Denn Olympia lasse sich nur realisieren, „wenn die Bevölkerung dahinter steht, betonte der Präsident der größten Personenvereinigung Hessens abschließend die Bedeutung des emotionalen Aspekts.