12.09.01 Olympiabewerbung der Rhein-Main Region - lsb h-Präsident Dr. Rolf Müller:Impuls für die Förderung des Leistungssports im NachwuchsbereichIn einer gemeinsamen Sitzung des Bundesvorstandes Leistungssport des DSB mit Vertretern des Landessportbundes Hessen (lsb h) hat dessen Präsident Dr. Rolf Müller erneut für die Olympiabewerbung Frankfurts geworben. „Frankfurt tritt mit der Region Rhein-Main an, um sich als deutscher Bewerber für die Olympischen Spiele 2012 zu präsentieren“, so Müller.
Ein wichtiger Aspekt sei dabei auch die Förderung des Spitzensportes im Nachwuchsbereich. „Hier hat Hessen einen Nachholbedarf, den wir gezielt aufholen werden“ unterstrich der lsb h-Präsident, der zugleich auch die Solidarität der Sportorganisationen durch den Länderfinanzausgleich strapaziert sieht. „Der Länderfinanzausgleich ermöglicht es andernorts, dass dort geklotzt wird, während in Hessen jede Mark zweimal umgedreht werden muss. Wenn wir aber die Idee olympischer Spiele in unserer Region Wirklichkeit werden lassen wollen, dürfen wir bei der Förderung unseres eigenen Nachwuchses nicht kleckern, sondern müssen klotzen.“
Müller hob bei dieser Gelegenheit die Anstrengungen hervor, die der organisierte Sport in Hessen bereits unternimmt, um der nachhaltigen Förderung des Spitzensports im Nachwuchsbereich gerecht werden zu können. So sei die Gründung einer hessischen Stiftung für den Leistungssport geplant und mit der Eliteschule des Sportes in Frankfurt, zu der der Olympiastützpunkt Frankfurt Rhein-Main, das Sportinternat in der Otto-Fleck-Schneise und die Carl von Weinberg-Schule gehörten, würde Frankfurt bereits jetzt über eine ausbaufähige Infrastruktur im Hinblick auf die Olympiade 2012 verfügen.
„Wir wollen Olympia 2012 in Frankfurt und der Region und werden alles daran setzten, im Wettbewerb mit den anderen nationalen Bewerbern am Ende die Nase vorn zu haben,“ sagte Rolf Müller.
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