20.09.01 Landessportkonferenz tagte in Frankfurt:Resolution zur Förderung des Leistungs- und Spitzensports in Hessen verabschiedetEin deutliches Votum zur Förderung des Leistungs- und Spitzensportes in Hessen hat am gestrigen Abend die Landessportkonferenz (LSK), der Vertreter aus Politik, Kommunen und dem Sport angehören, abgegeben. In einer einstimmig verabschiedeten Resolution bittet die LSK, deren Vorsitz turnusgemäß vom Präsidenten des Landessportbundes Hessen, Dr. Rolf Müller auf den Hessischen Innen- und Sportminister Volker Bouffier überging, dabei den Landessportbund Hessen und die Hessische Landesregierung um konkrete Prüfung der Umsetzung von entsprechenden Fördermaßnahmen.
So soll eine Trainerkonzeption erarbeitet werden, die den Athleten ein tägliches Training mit qualifizierten haupt-, bzw. nebenamtlichen Trainerinnen und Trainern ermöglicht. Darüber hinaus fordert die LSK die Bereitstellung von zusätzlichen Mitteln, um die Zahl dieser Trainer erhöhen zu können. Die Anzahl sollte sich dabei am Bedarf der jeweiligen Verbände orientieren. Gefordert wird in diesem Zusammenhang auch die nachhaltige Anhebung der Mittel für zusätzliche Lehrgangs- und Wettkampfmaßnahmen der Verbände.
„Die Situation im hauptamtlichen Trainerbereich in Hessen muss unbedingt verbessert werden, wollen wir nicht auf lange Sicht den Anschluss an die nationale und internationale Leistungsspitze verlieren, machte der Vorsitzende des Landesausschusses Leistungssport, Lutz Arndt, deutlich. Hessen würde bereits jetzt bundesweit zu den Schlusslichtern zählen.
Dabei macht sich die LSK auch für die gezielte Förderung behinderter Leistungssportlerinnen und Sportler in Hessen stark. Sie forderte den Landessportbund auf, gemeinsam mit dem Hessischen Behinderten und Rehabilitations-Sportverband und in Abstimmung mit dem Deutschen Behinderten Sportverband ein entsprechendes Konzept zu erarbeiten.
In ihrer Resolution unterstützt die LSK auch die Bemühungen der Landeshauptstadt Wiesbaden, Sitz der Nationalen Anti-Doping Agentur zu werden und macht sich in diesem Zusammenhang für die Ergreifung geeigneter – besonders präventiver – Maßnahmen zur Bekämpfung des Dopings in Hessen stark.
Ein klares Bekenntnis legten die Mitglieder der LSK unter Vorsitz des Hessischen Innen- und Sportministers Volker Bouffier abschließend für die Aufrechterhaltung einer deutschen Olympiabewerbung ab. Sie sprachen sich einhellig dafür aus, trotz der dramatischen Ereignisse der letzten Tage nicht zu Gunsten New Yorks auf die Ausrichtung Olympischer Spiele im Jahre 2012 auf deutschem Boden zu verzichten.
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