Landessportbund

18.11.02

Umbau, Sanierung und Modernisierung in nur 8,5 Monaten abgeschlossen

Lsb h-Internatsturm hat Platz für Unterkunft und Schulung

Nach einer Bauzeit von nur achteinhalb Monaten hat der Landessportbund Hessen seinen grundlegend sanierten und renovierten Internatsturm wieder in Betrieb genommen. Das in der internen Bezeichnung unter „Hochhaus“ firmierende Gebäude beherbergt unter anderem 30 Gästezimmer sowie fünf Schulungs- und Gruppenräume.

Der Internatsturm wurde 1972 eingeweiht. Knapp 30 Jahre später hatte der „Zahn der Zeit“ deutliche Spuren hinterlassen. So bedurfte die Beton- und Stahlkonstruktion einer Grundsanierung, sollte das Gebäude nicht über kurz oder lang zu einer Ruine verkommen.

Gleiches galt für die Gästezimmer. Die Einrichtung im Stil der frühen siebziger Jahre hatte nicht nur erheblich an Charme verloren, sie war schlicht abgewohnt und entsprach nicht mehr den Anforderungen.

Wärmedämmung

Ähnlich stellte sich die Situation im Bereich der Installations- und Wärmedämmtechnik dar. Zwischen heutigen Möglichkeiten in Sachen Energiesparen und zaghaften ökologischen Ansätzen in den „Siebzigern“ existieren bekanntermaßen gravierende Unterschiede.

Die Entscheidung zur grundlegenden Renovierung, Sanierung und Modernisierung des Turms war vor diesem Hintergrund unumgänglich. Das Gebäude wurde komplett entkernt und innenarchitektonisch sukzessive neu gestaltet.

Energie sparen

Modernste Wärmedämmungsmaßnahmen gehörten dabei ebenso wie selbstverständlich zum Sanierungs-„Repertoire“, wie der Einbau e-nergie- und ressourcenschonender Armaturen und Schaltungen. Die Toilettenspülungen sind zweistufig ausgelegt; die Spülung selbst wird durch Schwallwasser aus dem lsb h-Schwimmbad gespeist.

Nicht nur das: Mit Solarzellen, an zwei Außenfassaden angebracht, wird Strom produziert. (Die Photovoltaikanlage wurde von der „HEAG Natur pur“ installiert und gesponsert).

Kletterwand

Apropos Außenfassade: Hier kommen nicht nur erprobte „Free-Climber“, sondern alle, die sich für die Thematik „Climbing“ interes-sieren, auf ihre Kosten. Dafür sorgt eine seitlich angebrachte Klet-terwand, die sich vom Erdgeschoss bis unter das Dach erstreckt.

Die „inneren Werte“ des Umbaus werden schließlich dann offenbar, wenn das Thema Tagung/Schulung zum Tragen kommt.

Modern ausgestattete Räumlichkeiten genügen allen Anforderungen, die an heutige Tagungstechnik gestellt werden.

Die Arbeiten, und darin ist sich nicht nur der Bauausschuss mit lsb h-Präsidiumsmitglied Helmut Meister (Finanzen) an der Spitze einig, waren nicht nur notwendig - sie haben sich gelohnt.

Die Sportschule des Landessportbundes hat damit erneut ein Stück mehr an Funktionalität, aber auch Attraktivität, gewonnen.


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