03.09.02 SportinfrastrukturLandessportbund legt neue Broschüre vor„Kooperative Sportentwicklungsplanung – ein bürgernaher Weg zu neuen Sport-, Spiel- und Freizeitanlagen“, so lautet der Titel des neu er-schienen Bandes 12 der Handbuchreihe „Zukunftsorientierte Sportstättenentwicklung“. Damit schließt der Landessportbund Hessen die Lücke, die bisher noch offen war: Die Frage nach der Umsetzung und Umgestaltung von „Sportanlagen“ für alle Bürger unter Beteiligung der Betroffenen. Die bürgernahe Erarbeitung von Bedarfs- und Gestaltungsplanung, als Objektplanung, stellt einen Beitrag zur Stadtentwicklung auch im Sinne der Agenda 21 dar. Zielsetzung ist die Schaffung von generationsübergreifenden, familienfreundlichen Anlagen auf der Basis eines übergreifenden Sportverständnisses. Die Zukunft wird den Ansatz der Einbeziehung und Berücksichtigung von Sport-, Spiel-, Freizeit- und Erholungsanlagen für alle Generationen und alle kommunalen Gruppen bestätigen. Die Entwicklung zukunftsfähiger Sport-, Spiel- und Bewegungsräume stellt seit vielen Jahren einen besonderen Schwerpunkt innerhalb des Arbeits- und Forschungsbereiches „Sportentwicklungsplanung und Politikberatung“ am Institut für Sportwissenschaft der Universität Stuttgart dar. Das Stuttgarter Institut hat inzwischen eine Fülle von Modellprojekten mit den Beteiligten vor Ort geplant, umgesetzt und ausgewertet. Die Autoren des Bandes, Dr. Jörg Wetterich unter Mitarbeit von Karl W. Schmidt und Henrik Schrader, stellen neben den theoretischen Überlegungen zur „Kooperativen Planung“ auch insbesondere praktische Beispiele der „Kooperativen Sportentwicklungsplanung“ vor. Dabei haben neben der Umgestaltung bestehender Vereinsanlagen auch Beispiele aus dem Feld der Kindergärten, Spielplätze, Schulen und kommunalen Sportentwicklungsplänen – Stichwort: Familienfreundlicher Sportplatz - ihren Raum. Ausführlich dargestellt wird das „Freizeit- und Sportzentrum JahnPark“ in Bad Hersfeld. Die Ausgangssituation, die Planungsgruppe, der Pla-nungsverlauf, der Planungsentwurf sowie Bau, Betrieb und Nutzung geben einen Eindruck von einer gelungenen Umsetzung der „Kooperativen Planung“ unter der Beteiligung aller betroffenen Gruppen in der Kommune. Mit dieser noch relativ neuen Entwicklung eröffnet sich für kommunale Sportentwicklungsplanungen die Chance, das umfassende Leitbild einer sport- und bewegungsfreundlichen Stadt aktiv zu vertreten und praktische Beiträge zur Stadtentwicklung für alle Bürger und Institutionen wie Vereine, Schulen, Kindergärten usw. zu leisten. Handbuch 12 „Kooperative Sportentwicklungsplanung – ein bürgernaher Weg zu neuen Sport-, Spiel- und Freizeitanlagen“ – gemeinsam herausgegeben vom Landessportbund Hessen e.V. mit dem Württembergischen Landessportbund e.V./ Mitherausgeber: Deutscher Sportbund, Landessportbund Berlin e.V., Bad Hersfeld und Mannheim - hat 72 Seiten, 39 Fotos, zahlreiche Tabellen und Pläne und kann für Euro 18.90 bestellt werden beim: Landessportbund Hessen, Geschäftsbereich Sportinfra-struktur, Otto-Fleck-Schneise 4, 60528 Frankfurt am Main, Tel. 069. 6789 266, Fax 069. 6789 92 26 6, E-Mail umwelt@landessportbund-hessen.de
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