Olympiabewerbung Frankfurts – lsb h-Präsident Dr. Rolf Müller:
„Nachtreten“ ist unfair
„Nachtreten ist im Sport wie in anderen Lebenslagen eine üble Methode der Unfairness.“ Mit diesen Worten hat der Präsident des Landessportbundes Hessen (lsb h), Dr. Rolf Müller, auf die Kritik der ehemaligen Frankfurter Sportdezernentin Schenk an der Olympia-Bewerbung reagiert. Es sei offensichtlich politisch gewollt, dass mit Leipzig und Rostock zwei ostdeutsche Städte den Zuschlag erhielten, so dass die Schelte Sylvia Schenks für Frankfurt, ihren Nachfolger Achim Vandreike unangebracht und ungerecht sei, sagte Rolf Müller.
Eher müsse die Frage erlaubt sein, was die ehemalige Sportdezernentin in ihrer langen Amtszeit dazu beigetragen habe, dass der Ruf Frankfurts als einer Sportstadt mit attraktiven internationalen und nationalen Sportangeboten unüberhörbar sei. Der Landessportbund werde auf jeden Fall den sportpolitischen Schub, den die Olympia-Bewerbung Frankfurts bewirkt habe, positiv und zukunftsorientiert aufgreifen und fortführen und sich nicht in die Motzecke stellen.