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08.03.02

Gespräch zwischen den Präsidien des Hessischen Landkreistages und des Landessportbundes Hessen e.V.:

Vereine sollten kommunale Sportstätten kostenfrei nutzen können

Hessens Sportvereine sollten kommunale Sportanlagen grundsätzlich kostenfrei nutzen können. Diese Auffassung haben die Präsidien des Hessischen Landkreistages und des Landessportbundes Hessen jetzt in einem Gespräch übereinstimmend vertreten. „Die kostenlose Nutzung kommunaler Sportstätten ist für unsere Vereine die beste Vereinsförderung, die es gibt. Die Tatsache, dass das Präsidium des Hessischen Landkreistages diese Auffassung teilt, werten wir als ein wichtiges, sportpolitisches Signal“, so lsb h-Präsident Dr. Rolf Müller.

Im Landessportbund Hessen sind knapp 8.000 Sportvereine mit etwa 2,1 Millionen Mitglieder organisiert. Zum Vereinsalltag gehören heute - parallel zum Sport - integrative und soziale ebenso wie gesundheitsfördernde Aktivitäten. „Unsere Sportvereine leisten einen erheblichen - und vor allem kostenlosen - Beitrag zum Funktionieren unserer Gesellschaft. Nutzungsgebühren für kommunale Sporthallen, Schwimmbäder oder anderer Sportstätten gefährden dieses Engagement“, so Dr. Müller.

Weiteres Gesprächsthema der beiden Präsidien war der vom Landessportbund Hessen initiierte „Öko-Check“. Diese Initiative zeigt Sportvereinen mit Analysen vor Ort Einsparpotenziale in den Bereichen Wasser und elektrischer Energie auf. Die Einsparpotenziale, und darauf hat der Landessportbund hingewiesen, sind auch auf kommunale Sportstätten übertragbar. Damit verbunden, so lsb h-Vizepräsidentin Svea Rojahn, seien neben den positiven Auswirkungen für die Umwelt perspektivisch auch konkrete Kostensenkungen im Bereich der Energiekosten. Der Landessportbund bot den Kommunen hier seine Hilfe an.

Landrat Jürgen Hasheider, der Präsident des Hessischen Landkreistages, dankte für das Engagement des Landessportbundes Hessen. Ohne den organisierten Sport, das machte Hasheider abschließend deutlich, wäre unsere Gesellschaft ein erhebliches Stück ärmer.