09.05.03 Aufnahme ehrenamtlichen Engagements ins Zeugnis – lsb h-Präsident Dr. Rolf Müller:Positiver Anreiz für junge Ehrenamtler„Wir können nicht früh genug damit beginnen, junge, heranwachsende Menschen an ehrenamtliche Tätigkeiten heran zu führen. Deshalb haben wir uns gemeinsam mit dem Hessischen Kultusministerium dafür stark gemacht, ehrenamtliches Engagement von Schülerinnen und Schülern im Zeugnis zu vermerken“, so Dr. Rolf Müller, Präsident des Landessportbundes Hessen (lsb h). Mittlerweile wurden vom Hessischen Kultusministerium seit dem Jahre 2001 mehr als 15.000 Exemplare eines Zeugnisbeiblattes ausgehändigt, auf dem die ehrenamtlichen Tätigkeiten junger Menschen vermerkt wurden. „Ein wichtiger und positiver Anreiz für die jungen Ehrenamtler“ unterstrich Müller in Frankfurt. Darüber hinaus mache die Zahl der ausgestellten Bestätigungen deutlich, dass für Hessens Schülerinnen und Schüler ehrenamtliches Engagement durchaus kein „Auslaufmodell“ sei, sondern sich jungen Menschen nach wie vor auf vielfältige Art und Weise in das Gemeinwesen einbrächten. „Das“, so Rolf Müller, „ist ein durchaus erfreuliches Signal für die Zukunft.“ Müller bezeichnete die gelungene Umsetzung der Initiative als einen weiteren Schritt auf dem Weg zu einer umfassenderen Würdigung ehrenamtlichen Einsatzes. „Wir vertreten seit vielen Jahren die Auffassung, dass auch bei Stellenbesetzungen gerade im Bereich der öffentlichen Arbeitgeber bei gleicher Eignung diejenigen Bewerberinnen und Bewerber bevorzugt werden sollten, die ehrenamtliche Tätigkeiten nachweisen können“, verdeutlichte der lsb h-Präsident. Freiwillig zum Wohl der Gesellschaft geleistete Stunden müssten durch solche Initiativen eine Form der Anerkennung finden. „Ehrenamtliche Tätigkeit ist ein Eckpfeiler einer aktiven Bürgergesellschaft. Wenn jemand freiwillig etwas für andere tut, sollte dies auch die gebührende Anerkennung finden.“
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