Landessportbund

17.09.03

Kreis der Freunde des Sports tagt in Frankfurt

Entwicklung des Sportlandes Hessen trotz Mittelkürzungen voran treiben

Der Landessportbund Hessen soll bei seinen Anstrengungen um die Entwicklung eines „Sportlandes Hessen“ im Rahmen vorhandener Möglichkeiten auch weiterhin unterstützt werden. Nur so lasse sich der Schub, der aus der Bewerbung Frankfurts um die Ausrichtung der Olympischen Spiele 2012 für den Sport in Hessen entstanden ist, aufgreifen und nutzen.

Diese Auffassung hat der „Kreis der Freunde des Sports“ am Dienstagabend in Frankfurt vertreten. Bei dem Kreis der Freunde des Sports handelt es sich um 26 Mitglieder aller Landtagsfraktionen, die einmal pro Jahr in Frankfurt tagen. Unter den Gästen in der Sportschule des Landessportbundes Hessen waren auch Hessens Innen- und Sportminister Volker Bouffier und die sportpolitischen Sprecher: Karin Hartmann (SPD), Horst Klee (CDU), Heinrich Heidel (FDP) und Jürgen Frömmrich (Bündnis90/Die Grünen). Den Mittelpunkt des Meinungsaustauschs zwischen Minister, Landtags-abgeordneten und Präsidiumsmitgliedern des Landessportbundes bildeten die Auswirkungen der Sparmaßnahmen der Hessischen Landesregierung auf den organisierten Sport. „Wir waren nicht so vermessen zu glauben, der Sport bliebe von Kürzungen verschont. Jetzt sind wir alle aufgerufen, mit viel Kreativität das Beste aus der Situation zu machen“, so lsb h-Präsident Dr. Rolf Müller. Trotz geplanter Kürzungen in einer Gesamthöhe von etwa 2,4 Millionen Euro, „bewegt sich die Sportförderung insgesamt noch auf dem Niveau der Jahre 2000/2001 und in Teilbereichen sogar auf dem Niveau des Jahres 2002“, so Minister Volker Bouffier. Sein Minis-terium habe den Haushalt mit viel „Augenmaß und Sensibilität“ überarbeitet und versucht, wesentliche Programme in ihrem Bestand zu erhalten. Eine Aussage, die die lsb h-Präsidiumsmitglieder gerade mit Blick auf das Landestrainer-Programm erleichtert zur Kenntnis nahmen. Generell betonten Minister und Abgeordnete unisono die wichtige gesellschaftliche Rolle des Sports. „Wir alle sind gefordert zu beobachten, ob und wie Haushaltskürzungen in den kommunalen Haushalten perspektivisch den Sport, konkret die Vereine, betreffen werden“, appellierte die SPD-Abgeordnete Karin Hartmann an die Runde. „Es ist klar, dass im Rahmen der Sparmaßnahmen auch der Sport seinen Beitrag leisten muss. Darüber dürfen und werden wir die absolut förderungswürdigen Anliegen des Sports aber nicht vergessen“, so der sportpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Horst Klee. In diesem Zusammenhang bewerteten die Abgeordneten das Modell „Stiftung Sporthilfe Hessen“ ausgesprochen positiv. Die Stiftung fördert - als weiterer Träger - den hessischen Leistungssport. Die Stiftung als solche, so Vorsitzender Dr. Günter Merl, werde in naher Zukunft mit öffentlichkeitswirksamen Aktionen, beispielsweise einem Stiftungslauf zum Hessentag 2004, auf ihre Ziele und Arbeit aufmerksam machen.


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