05.10.06 Kostenminderung und Ressourcenschutz im Sport:Landessportbund bietet Ausbildung anSteigende Öl- und Gaspreise, explodierende Strom- und Wasserkosten auf der einen Seite und Fördermöglichkeiten von alternativen Energieträgern wie Solaranlagen und Holzverbrennung auf der anderen Seite sind aktuelle Themen, mit denen sich die Verbraucher derzeit auseinandersetzen müssen. Dazu zählen auch Hessens rund 7.770 Sportvereine, die oft jeden Cent zweimal umdrehen müssen, gerade wenn es vor den anstehenden Wintermonaten um die Bestellung der nächsten Öllieferung zum Beheizen der vereinseigenen Sportanlagen oder des Vereinsheims geht. Der Boom am Solarmarkt beispielsweise ist ungebrochen – ist er aber auch bei den Sportvereinen „vor Ort“ angekommen? Bei einem Sanierungsbedarf von 42 Milliarden Euro alleine in veralteten Sportanlagen in Deutschland könnten bei anstehende Sanierungen und Modernisierungen problemlos energiesparende Maßnahmen umgesetzt werden. Voraussetzung hierfür ist jedoch eine fachgerechte Beratung. Der Landessportbund Hessen (lsb h) bietet deshalb im Rahmen des Projektes der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) „Kostenminderung und Ressourcenschutz im Sport“ vom 30. 10. bis zum 04. 11. einen Ausbildungslehrgang zum Umwelt- und Klimaschutzberater im Sport in Frankfurt am Main an. Dieser richtet sich an Interessierte aus den Sportfachverbänden sowie an Mitarbeiter von Sportvereinen und Kommunen. Sie sollen durch den Lehrgang so qualifiziert werden, dass sie danach eigene Beratungen in Sportanlagen durchführen können. So erhalten die Teilnehmer in dieser Woche u.a. eine Einführung in die Öko-Check Beratung, in die Sanitär- und Trinkwasserhygiene in Sportanlagen, beschäftigen sich mit Fragen des Baues, der Pflege und Beleuchtung von Sportfreianlagen und deren Bewässerung, sowie mit Fragen der Finanzierung, Förderung und Auswertung. Auch zwei dezentrale praktische Ausbildungstage vor Ort in Form von Öko-Check-Beratungen sind Teil der Ausbildung. Die Terminierung wird dabei mit den Organisationen bzw. den Teilnehmern abgestimmt. Anmeldungen nimmt der Geschäftsbereich Sportinfrastruktur des Landessportbundes Hessen, Michael Willig, Otto-Fleck-Schneise 4, 60528 Frankfurt, Tel. 069/6789-416, Fax. 069/678992266, E-Mail: mwillig@lsbh.de entgegen. Dort erhalten Interessierte – wie auch im Internet unter www.landessportbund-hessen.de/de/inhalt/abteilungen/sportinfrastruktur/ dbu_projekt.asp – weitere Auskünfte. Der Teilnahmebeitrag beträgt für die theoretische Ausbildung 500,- Euro, für die praktische Ausbildung 250,- Euro. Im Preis enthalten sind Unterkunft, Verpflegung und Lehrgangsmaterialien in der Sportschule des Landessportbundes Hessen in Frankfurt am Main. Studenten und Arbeitslose erhalten einen Rabatt von 50 Prozent.
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