Landessportbund

05.10.06

Förderung von studierenden Spitzensportlerinnen und Spitzensportler:

Stipendien können Vereinbarkeit von Studium, Training und Wettkampf erleichtern

Der Landessportbund Hessen (lsb h) wird sich dafür einsetzen, dass im Rahmen des verabschiedeten Studienbeitragsgesetzes Studenten, die sportliche Höchstleistungen vollbringen, durch Stipendien unterstützt werden können. Wie lsb h-Präsident Dr. Rolf Müller betonte, sei diese Lösung eine weitere Maßnahme, studierenden Spitzensportlern die Vereinbarkeit von Studium, Training und Wettkampf zu erleichtern.

Rolf Müller verwies darauf, dass es bereits mehrere Vereinbarungen zwischen hessischen Hochschulen – so u.a. in Frankfurt am Main, Wiesbaden, Darmstadt und Kassel – und dem Landessportbund Hessen gebe, die Studienbedingungen für Spitzensportler so zu gestalten, dass Trainings- und Wettkampfeinsätze nicht zu Benachteiligungen in ihrem Studium führen.

„Diese Vereinbarungen haben bereits zu spürbaren Verbesserungen in der Studienpraxis für die Sportler geführt. Dies wird uns immer wieder von den betroffenen Athleten bestätigt“, sagte Rolf Müller.

In diesem Zusammenhang wäre es eine weitere Form der Förderung von Spitzsenportler-Studenten, wenn die Möglichkeit der Stipendien im Rahmen der Studienbeiträge eingeräumt würde, betonte der lsb h-Chef.


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