14.09.06 Freiwilliges Soziale Jahr – lsb h-Präsident Dr. Rolf Müller:„Nicht an der Steuerschraube drehen“Der Präsident des Landessportbundes Hessen (lsb h), Dr. Rolf Müller, hat davor gewarnt, „die Umsatzsteuerpflicht-Schraube für das Freiwillige Soziale Jahr zu drehen“. Der lsb h-Chef sagte, es sei langsam wirklich haarsträubend, wie an allen Ecken und Enden an der Existenz des Ehrenamtes gesägt werde. Rolf Müller erinnerte an die „Gedankenspiele“ beim Bundesfinanzminister, Spenden an Vereine zu besteuern und die Übungsleiterpauschale abzuschaffen, die geeignet seien, die Axt an das Ehrenamt zu legen. In diese Kerbe schlügen jetzt auch die Überlegungen, die Träger des Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) dem Regelsteuersatz von 16 Prozent zu unterwerfen. „Das Freiwillige Soziale Jahr bietet eine großartige Möglichkeit, um Vereine und Verbände in ihrer Arbeit zu unterstützen und stellt gleichzeitig die Chance der Selbsterfahrung und der beruflichen Orientierung für die Absolventen dar. Dies darf nicht durch eine Besteuerung gefährdet werden“, sagte der lsb h-Präsident. Er forderte die Landesregierung auf, bei den anstehenden Gesprächen der obersten Finanzbehörden des Bundes und der Länder in diesem Herbst den Plänen zur Besteuerung eine klare Absage zu erteilen.
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