Landessportbund Hessen intensiviert Kampf gegen Doping
Prof. Dr. Frank-Christoph Mooren zum Anti-Doping-Berater berufen
Dr. Frank-Christoph Mooren, Professor für Sportmedizin an der Justus-Liebig-Universität Gießen, ist vom Landessportbund Hessen zum neuen Anti-Doping-Berater berufen worden. Mooren tritt die Nachfolge von Dr. Robert Eiffler, der Hessen aus beruflichen Gründen verlassen hatte, an. Der neue Anti-Doping-Berater steht den Sportverbänden, aber auch Sportvereinen oder Einzelsportlern als Ansprechpartner zur Verfügung.
„Wir wollen die Doping-Prävention weiter intensivieren. Das betrifft beispielsweise die Fortbildung für Trainer im Leistungssport, aber auch Bereiche des Breitensports. In Professor Dr. Mooren haben wir hierzu einen kompetenten Berater gefunden“, so Lutz Arndt, im Landessportbund Hessen für den Bereich Leistungssport zuständiges Präsidiumsmitglied.
Mooren selbst studierte 1983 bis 1990 Humanmedizin und Chemie an der Ruhruniversität Bochum und arbeitete nach seiner Dissertation von 1992 bis 1998 an der Medizinischen Klinik der Wilhelms-Universität in Münster. 1998 legte er die Facharztprüfung Innere Medizin ab, 2000 erwarb er die Zusatzbezeichnung „Sportmedizin“. 1998 bis 2006 war er wissenschaftlicher Assistent bzw. Oberassistent am Institut für Sportmedizin der Wilhelms-Universität.
Die Venia legendi, also die Lehrberechtigung für Hochschulen, erhielt er mit seiner Habilitation im Jahr 2002. Die Professur für Sportmedizin an der Justus-Liebig-Universität Gießen hat er seit 2006 inne.