Neuer Name für die einzige hessische Betreuungseinrichtung des Spitzensports
Olympiastützpunkt Frankfurt-Rhein-Main wird zum Olympiastützpunkt Hessen
Der Olympiastützpunkt (OSP) Frankfurt-Rhein-Main erhält einen neuen Namen. Ab Freitag, 1. Februar, firmiert die Einrichtung unter dem Namen Olympiastützpunkt Hessen. Mit der Namensänderung wird der stetigen regionalen Ausweitung des Betreuungsangebotes für Spitzensportler hin zu einer landesweiten Betreuung Rechnung getragen. Der erste öffentliche Auftritt unter dem Namen Olympiastützpunkt Hessen findet am 2. Februar in den Wiesbadener Rhein-Main-Hallen anlässlich des Balls des Sports statt. Hier präsentiert der OSP Hessen ein für Turnweltmeister Fabian Hambüchen entwickeltes Kraftmesssystem als Mitmach-Angebot für die Ballgäste.
Der Olympiastützpunkt Hessen wurde vor 20 Jahren gegründet. Fünf Jahre später übernahm der Landessportbund Hessen e.V. die Trägerschaft der Einrichtung. Die daraus resultierende enge Verzahnung mit dem Leistungssport auf (hessischer) Landesebene ist bis heute bundesweit einmalig.
Nicht nur das. OSP-Leiter Werner Schaefer: „Wir haben zudem Kooperationsverträge mit den meisten hessischen Hochschulen abgeschlossen. Damit wird die Situation studierender Leistungssportler deutlich verbessert“. Weiterhin, und auch darauf weist Schaefer hin, „betreut der Olympiastützpunkt Hessen die derzeit ca. 40 Mitglieder der in Wiesbaden ansässigen Sportfördergruppe der hessischen Polizei“.
Die Dienstleistungen für Hessens Spitzensportler umfassen unter anderem die Bereiche Trainingswissenschaft, Physiotherapie, Laufbahnberatung und Umfeldmanagement sowie Ernährungsberatung und sportpsychologische Betreuung. Zwölf fest Angestellte und zehn Honorarkräfte arbeiten dabei eng mit den in Frankfurt ansässigen sechs Bundesstützpunkten, weiteren zwei Bundesstützpunkten in Hessen sowie den hessischen Sportfachverbänden und dem Hessischen Ministerium des Innern und für Sport zusammen. Schaefer: „Unsere Dienstleistungen setzen dort an, wo die Möglichkeiten der Spitzenverbände erschöpft sind bzw. ergänzt werden müssen.“
Dass die Arbeit des OSP Hessen stolze Früchte trägt, wird angesichts der Erfolge der betreuten Athleten immer wieder deutlich. Bestes Beispiel dafür sind Betty Heidler (Hammerwurf), Fabian Hambüchen (Turnen), Birgit Prinz und die weiteren in Frankfurt spielenden Frauenfußballerinnen der Nationalmannschaft.
Mit Blick auf die Olympischen Spiele in Peking in diesem Jahr betreut der OSP Hessen im sogenannten Hessenteam derzeit 60 Sportlerinnen und Sportler. 15 davon trainieren für die Paralympics.
Der OSP-Leiter: „Wir gehen davon aus, dass letztlich 50 Sportlerinnen und Sportler die hessischen Landesfarben in Peking vertreten werden“. Und dass einige davon mit „olympischem Edelmetall“ die Rückreise nach Deutschland antreten werden, dürfte sicher sein.
Übrigens: Wer sich näher über die Arbeit des Olympiastützpunktes Hessen informieren will, kann dies im Internet unter www.osp-hessen.de tun.