Landessportbund

12.06.08

„Klima- und Ressourcenschutz“ im Sportverein – Kleinprojekte werden gefördert

Neues Sonderprogramm hält 100.000 Euro bereit

Klima- und Ressourcenschutz – ein Thema, das auch Hessens Sportvereine interessiert. Zumal der Landessportbund Hessen (lsb h) in Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern bereits seit Jahren unterschiedliche Programme aufgelegt hat, welche die Vereine beispielsweise im Hinblick auf Einsparungen von Energie oder Wasser beraten und finanziell fördern. In Frankfurt hat die Dachorganisation des organisierten Sports in Hessen jetzt darauf hingewiesen, dass es für die Vereine erneut die Möglichkeit gibt, für Kleinprojekte Fördermittel zu erhalten.

„Im Rahmen der Kooperation Sport und Umwelt zwischen dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) und der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) werden im Rahmen  eines Sonderprogramms auch Kleinprojekte mit Gesamtkosten bis zu 10.000 Euro gefördert. Damit sollen gezielt kleinere Sportvereine animiert werden, in den Umweltschutz zu investieren“, so lsb h-Vizepräsidentin Svea Rojahn, im lsb h-Präsidium für den Bereich „Sportinfrastruktur“ zuständig.

Die Palette der förderfähigen Vorhaben reicht dabei vom Austausch veralteter Kühlanlagen im Vereinsheim über einfache Maßnahmen zur Wärmedämmung bis hin zur Umrüstung auf sparsame Armaturen im Sanitärbereich oder zur Installation von Heizungs- und Solaranlagen zur Warmwasserbereitung.

Drei Sonderprogramme wurden bisher aufgelegt, das vierte wurde jetzt aktuell gestartet. Insgesamt stehen wieder 100.000 Euro an Fördermitteln zur Verfügung. Die max. Fördersumme beträgt 5.000 Euro. Dabei kann der zu erbringende Eigenanteil von mind. 50 Prozent von den Vereinen auch durch geldwerte Leistungen, wie zum Beispiel Eigenleistungen von Mitgliedern, erbracht werden. Die Laufzeit der beantragten Vorhaben ist auf 12 Monate beschränkt.

Aber Hessens Sportvereine sollten sich dabei nicht allzu viel Zeit lassen. „Die Mittel bei den ersten drei Sonderprogrammen waren schnell vergeben. Bereits innerhalb kürzester Zeit lagen 400 Anträge vor. Eile ist also geboten“, so Svea Rojahn, die sich wünscht, dass die Sportvereine möglichst viele nachhaltige Ideen in Sachen Klima- und Ressourcenschutz auf den Weg bringen.

Die Anträge sollten, wenn möglich, per E-Mail an die dafür zuständige Clearingstelle in Hamburg gesandt werden. Ein aktuelles Antragsformular steht im Internet - ergänzt um allgemeine Förderhinweise - unter www.dosb-clearingstelle.de im Bereich „download“ zur Verfügung.

Ansprechpartner für Fragen zum Projekt ist in der CLEARINGSTELLE Sport und Umwelt, Hans-Joachim Neuerburg, Max-Brauer-Allee 22 in 22765 Hamburg, Tel. 040 / 306 85-150, Fax 040 / 306 85-155; E-Mail: info@dosb-clearingstelle.de.

Beim Landessportbund Hessen, Geschäftsbereich Sportinfrastruktur, steht Michael Willig zur Beantwortung von Fragen zu diesem Thema unter Tel.: 069 / 6789-416 zur Verfügung.


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