21.12.09 Präsident des Landessportbundes kritisiert „Heimspiel“-BerichterstattungZur Rolle als Regionalsender bekennenIn der letzten Sitzung des Rundfunkrates des Hessischen Rundfunks (hr) hat der Präsident des Landessportbundes Hessen (lsb h), Dr. Rolf Müller, kritisiert, dass das hr-Fernsehen in seiner Sendung „Heimspiel“ nicht die „Stiftung Sporthilfe Hessen“, sondern die „Deutsche Sporthilfe“ vorgestellt hat. Die Stiftung „Sporthilfe Hessen“ entlaste hessischen Kaderathletinnen und –athleten von „Alltagsdingen“, so der lsb h-Präsident. Neben der individuellen finanziellen Förderung über medizinische Betreuung bis hin zu Dingen aus dem täglichen Leben wie Hausaufgabenhilfe reiche dabei das Spektrum, um das sich die Einrichtung kümmert. So erhielten erst kürzlich Schwimmer Daniel Simon, Finalist bei den Paralympics 2008 in Peking und Weltklasse Turner Fabian Hambüchen Stipendien der Stiftung Sporthilfe Hessen. Diese sind mit einer monatlichen Förderung in Höhe von 500 Euro verbunden. Eine wertvolle Unterstützung, die beiden Stipendiaten eine Konzentration auf Leistungssport und Studium ermöglicht. Der Hessische Rundfunk solle sich vor diesem Hintergrund zu seiner Rolle als Regionalsender bekennen, forderte Müller. „Unter diesem Gesichtspunkt ist es keine übertriebene Anregung, dass im Hessischen Rundfunk auch die hessische Sportstiftung präsentiert wird“, betonte Rolf Müller abschließend.
Details zur Stiftung und zu den geförderten Athletinnen und Athleten gibt es im Internet unter www.stiftung-sporthilfe-hessen.de. |
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