Landessportbund

05.03.09

Dr. Rolf Müller rät den hessischen Sportvereinen:

Neubau und Sanierung von Sportstätten anregen

Die Vorstände der hessischen Sportvereine sollten „offensiv auf ihre Landkreise und Kommunen zugehen und notwendige Sanierungen oder den Neubau von Sportstätten anregen“. 

Das hat jetzt der Präsident des Landessportbundes Hessen e.V., Dr. Rolf Müller, den Spitzen der knapp 8.000 hessischen Sportvereine geraten.

Den Hintergrund dazu bildet das Zukunftsinvestitionsgesetz, in dem die Sportförderung einen expliziten Schwerpunkt einnimmt. Die Entscheidung über kommunale Investitionen bleibt dabei den regionalen und kommunalen Parlamenten und Verwaltungen vorbehalten.

„Leisten Sie Lobbyarbeit bei ihren Kommunalpolitikern. Machen Sie deutlich, was der Sport zur Entwicklung und Gestaltung unserer Gesellschaft beiträgt und wie wichtig diese Aufgaben sind. Dazu braucht es genügend und vor allem intakte Sportstätten. Das sind Fakten, denen man sich nur schwerlich entziehen kann“, so die Aufforderung des lsb h-Präsidenten an die Vereinsvorstände.

Müller selbst schätzt den Investitionsbedarf in Sachen Sportstättensanierung und Neubau alleine in Hessen auf 2 Milliarden Euro. Der Präsident wörtlich: „Der Landessportbund Hessen unterstützt seine Vereine, wo er nur kann. Aber diesen immensen Bedarf können wir nicht abdecken“. Insofern sei der Zeitpunkt jetzt günstig, wolle man die Chancen nutzen, die die Wirtschaftskrise zur Entwicklung des Sportes biete.


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