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16.11.11

Hauptausschuss des Landessportbundes Hessen tagt

Regionalentwicklung im Fokus

Das Thema „Regionalentwicklung im Sport“ wird im Mittelpunkt der Herbsttagung des Hauptausschusses des Landessportbundes Hessen e.V. am Samstag, 19. November, in Frankfurt stehen. Dabei geht es um die Angleichung der Gebiete der derzeit 34 Sportkreise im Landessportbund Hessen an die Flächen der Regionalen Gebietskörperschaften. Weitere Themen der Sitzung, zu der 120 Delegierte aus ganz Hessen erwartet werden, sind die Haushaltspläne des Landessportbundes Hessen für das Jahr 2012 und die Vorbereitung des 26. Ordentlichen Sportbundtages im nächsten Jahr.

Zum Hintergrund: Das Thema Regionalisierung wird im Landessportbund Hessen schon seit vielen Jahren diskutiert. Dabei wurden die Sportkreise immer wieder zur Fusion mit benachbarten Sportkreisen aufgefordert, um eine Angleichung an die Flächen der Regionalen Gebietskörperschaften herzustellen. Dr. Rolf Müller, Präsident des Landessportbundes Hessen: „Die Regionalisierung ist aus vielen Gründen wichtig. Es macht beispielsweise keinen Sinn, wenn ein Landkreis mit zwei Sportkreisen – die in Einzelfragen möglicherweise unterschiedliche Positionen vertreten – verhandeln muss. Letztlich repräsentieren fusionierte Sportkreise auch mehr Mitglieder und haben damit gegenüber den politischen Gremien mehr Gewicht.“

Die Vorbereitung der Fusionierung der Sportkreise wird derzeit von einer eigens eingesetzten Kommission mit lsb h-Vizepräsidenten Rolf Hocke an der Spitze begleitet. Dabei werden Gespräche mit allen Sportkreisen, die sich zusammenschließen sollen, geführt. Müller: „Die Gespräche sind in den meisten Fällen erfolgreich verlaufen. Dabei ist es Rolf Hocke und den Kommissionsmitgliedern gelungen, die Sportkreise von der Richtigkeit einer Fusion zu überzeugen.“ „Insgesamt“, so Müller, „sind wir auf einem guten Weg.“ Man gehe davon aus, so der lsb h-Präsident, dass das Thema Regionalisierung bis zum Sportbundtag im nächsten Jahr abgeschlossen sein werde.