Landessportbund

11.03.10

„Bevor Sie schlapp machen“ – Wir helfen Ihnen fit zu bleiben! – Ausbildung zum Bewegungs-Starthelfer

Landessportbund Hessen startet Pilot-Projekt in Offenbach

Sind Sie über 50 und haben bisher mit sportlicher Betätigung nichts „am Hut“ gehabt? Oder gehören Sie zu denjenigen, die andere gerne zum Sporttreiben animieren? In beiden Fällen gehören sie zu denjenigen, die der Landessportbund Hessen (lsb h) mit seinem Pilotprojekt „Bewegungs-Starthelfer“ erreichen will. Unter dem Motto „Bevor Sie schlapp machen“ hat der lsb h dabei die Stadt Offenbach und die Städte Dreieich und Seligenstadt zur hessenweiten Modellregion erkoren. Hier soll das Projekt erstmals in Hessen durchgeführt werden.

Das Pilotprojekt „Bewegungs-Starthelfer“ richtet sich an die wachsende Bevölkerungsgruppe der so genannten „Baby-Boomer“, also Menschen, die jetzt 50 Jahre und älter sind. Als ein Teilprojekt des Projektes „Bewegungsnetzwerk 50plus“ des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) wird das Projekt vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert. Ziel ist es, Menschen über 50 Jahren, die dem Sporttreiben bisher nicht sehr nahe standen oder einen „Wiedereinstieg“ ins sportliche Tun suchen, mit Hilfe von eigens dafür qualifizierten „Bewegungs-Starthelfern“ an Bewegungsangebote heranzuführen.

Vorgestellt wurde das Projekt bereits bei zwei Informationsveranstaltungen im Offenbacher Rathaus und im Kreishaus des Kreises Offenbach. Jetzt beginnt mit der ersten Ausbildung der Bewegungs-Starthelfer die heiße Phase. Die Ausbildung findet am 17. April in der lsb h-Sportschule in Frankfurt statt.

Welchen Stellenwert das Projekt für Offenbach und den Kreis haben kann, machen Petra Schlachter vom Sportbüro und Reinhard Knecht, Leiter des Referats Ehrenamt der Stadt Offenbach deutlich. Beide sehen darin die Chance, auf das bereits gut funktionierende Netzwerk im Bewegungsbereich aufzubauen und die vielen „sportfremden“ Menschen mit Hilfe der ehrenamtlichen „Bewegungs-Starthelfer“ zu den Bewegungsangeboten zu lotsen.

Und auch Hans Lucas, Leiter der Ehrenamtsagentur des Kreises, betont: „Gerade im Hinblick auf den demografischen Wandel und die damit verbundenen gesellschaftlichen Veränderungen ist sowohl die Qualifizierung als auch die Aktivierung älterer Menschen von besonderer Bedeutung. Das Pilotprojekt kann dazu einen wichtigen Beitrag leisten.“

Was Interessierte dabei erwarten können, verdeutlichen die Verantwortlichen beim Landessportbund. „Unsere gesundheitsorientierten Bewegungsangebote sind sehr vielseitig und sollen den persönlichen Bedürfnissen der Einzelnen angepasst werden“, unterstreichen lsb h-Projektleiterin Gundi Friedrich und lsb h-Projektkoordinatorin Anna Koch. Die Angebotspalette erstreckt sich dabei vom Ausdauertraining über Sturzprophylaxe bis hin zu Wassergymnastik und Entspannungsübungen. „Und die zukünftigen Bewegungs-Starthelfer werden für Interessierte nicht nur das passende Bewegungsangebot in der Nähe aussuchen, sondern diese auch begleiten und ihnen bei Fragen und Problemen hilfreich zur Seite stehen. Das Rüstzeug dazu erhalten sie in unserer kompakten eintägigen Ausbildung“, so die beiden Projektverantwortlichen.

Wer sich also für die Qualifizierung zum Bewegungs-Starthelfer interessiert oder möchte, dass ein Bewegungs-Starthelfer ihn berät und zu einem Bewegungsangebot in der Nähe begleitet, erhält beim Landessportbund Hessen, Geschäftsbereich Breitensport und Sportentwicklung, unter der Telefonnummer 069/6789-423 (E-Mail: bewegungsstarthelfer@lsbh.de) Beratung und weitere Informationen. Dort werden auch die Anmeldungen für die Ausbildung zum Bewegungs-Starthelfer am 17. April entgegengenommen.


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