Landessportbund

04.05.10

Frühjahrs-Hauptausschuss des Landessportbundes Hessen:

Schulentwicklung, Kindeswohlgefährdung und Haushalte im Mittelpunkt

Die Themen Schulentwicklung und Kindeswohlgefährdung bilden die zentralen Punkte der Frühjahrstagung des Hauptausschusses des Landessportbundes Hessen. Die Zusammenkunft des zweithöchsten Entscheidungsgremiums des organisierten Sports in Hessen beginnt am kommenden Samstag, 8. Mai, um 9.30 Uhr in der Sportschule in Frankfurt. Weitere Tagesordnungspunkte sind die Berichte des Präsidiums sowie die Haushaltsabschlüsse 2009.

 

Eine tägliche Sportstunde, mehr Bewegungszeiten in den Schulen und das Ende des Ganztagsschulangebotes spätestens um 16 Uhr – diese Forderungen wollen die 120 Delegierten aus ganz Hessen zum Thema Schulentwicklung erneut erheben. Der Hauptausschuss hatte in diesem Zusammenhang bereits 2007 in einer Resolution dezidierte Vorschläge verabschiedet, die – aktualisiert und ergänzt – neuerlich die Position des Sports verdeutlichen sollen.

 

Im Fall von Verdachtsmomenten schnell und entschlossen handeln, den Dialog mit Betroffenen und Verdächtigen suchen und bei einem Anfangsverdacht sofort die Staatsanwaltschaft einschalten – dieser Handlungsablauf soll in der Sportorganisation beim Verdacht auf sexuellen Missbrauch künftig stringent eingehalten werden. Weiterhin will der Landessportbund eine Kooperationsvereinbarung mit der Organisation WEISSER RING e. V., die sich um Kriminalitätsopfer kümmert, beschließen.

 

Von einem überaus kostenbewussten Mitteleinsatz sind die Haushalte des organisierten Sports auch im Jahr 2009 geprägt. Die Haushalte konnten erneut ausgeglichen abgeschlossen werden.

 

Im Anschluss an die Tagung des Hauptausschusses werden die Sieger des Heinz-Lindner-Preises ausgezeichnet. Der an den ersten Vorsitzenden des Landessportbundes Hessen erinnernde Preis ist mit 10.000 Euro dotiert. Er wird für herausragende breitensportliche Arbeit im Sportverein vergeben.


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