Landessportbund

07.11.11

Klare Haltung beim Glücksspiel-Staatsvertrag

Dr. Rolf Müller dankt Ministerpräsident Bouffier

Der Präsident des Landessportbundes Hessen (lsb h), Dr. Rolf Müller, hat Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier für seine klare Haltung bei der Novellierung des Glücksspiel-Staatsvertrags ausdrücklich gedankt. „Wenn die Regierungschefs am 15. Dezember dieses Jahres den neuen Staatsvertrag unterzeichnen, bleibt das uneingeschränkte staatliche Lotteriemonopol erhalten, während im Bereich der Sportwetten eine begrenzte Öffnung vorgesehen ist. Damit würde dem Anliegen des Sports als Destinatär Rechnung ‚getragen’“, sagte der lsb h-Chef.

Gleichzeitig appellierte Müller an den Ministerpräsidenten, den gemeinnützigen Sport an den Sportwetten-Aufgaben, Konzessionsgebühr und fünfprozentige Steuer auf den Spieleinsatz angemessen zu beteiligen. So könne der organisierte Sport in Hessen seine gemeinnützige und gesellschaftlich wichtige Arbeit fortsetzen.

Das strikte Werbeverbot für Lotto (auch im Internet) zu lockern war nach Auffassung des lsb h-Präsidenten ein richtiger Schritt der Ministerpräsidentenkonferenz. Rolf Müller: „Damit sind wichtige Voraussetzungen dafür geschaffen worden, dass die Lotterie- und Wetterträge wieder steigen und dadurch die Finanzierung des organisierten Sports in Hessen zukunftssicherer und stabiler wird.“

Der Glücksspiel-Staatsvertrag biete eine Chance, dass die staatliche „Oddset-Wette“ in einem fairen Wettbewerb wieder an Boden gewinne und der Partner des Sports, LOTTO Hessen, über eine gesicherte Grundlage für die Lotterien einschließlich der „Glücksspirale“ verfügen könne, sagte der lsb-Präsident.


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