Sport und Flüchtlinge

Aktionen der Sportkreise

Sportkreise

Bergstraße

Ansprechpartnerin ist die Ressortleiterin für Migration und Integration im Sportkreis Bergstrasse, Dorothee Sachinian, E-Mail d.sachinian@sportkreis-bergstrasse.de

Darmstadt-Dieburg

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Frankfurt

Der Sportkreis Frankfurt unterstützt Sport- und Bewegungsangebote für Geflüchtete, die in verschiedenen Unterkünften in der Stadt Frankfurt leben. Auf der Grundlage des Landesprogramms „Sport und Flüchtlinge“ bietet der Sportkreis eine Anlaufstelle in der Kommunikation mit Flüchtlingen, Trägern von Aufnahmeeinrichtungen und Sportvereinen in Frankfurt an.
Viele Frankfurter Sportvereine engagieren sich „rund um den Sport“ für die knapp 6.000 im Stadtgebiet in etwa 140 Einrichtungen untergebrachten Flüchtlinge (Stand Juni 2016).

Ansprechpartner ist:



Fulda-Hünfeld

Ansprechpartner im Sportkreisvorstand:

Ansprechpartner im LK Fulda und der Stadt Fulda zum Thema Vereine und Flüchtlinge:

  • Schul- und Sportamt Stadt Fulda
    Heinrich-von-Bibra-Platz 5-9
    Postanschrift: Schlossstraße 1
    36037 Fulda
    Telefon: 0661 102-1405
    Telefax: 0661 102-2400
    E-Mail: schulen(at)fulda.de


Der Sportkreisvorstand engagiert sich aktiv seit August 2015 in der Flüchtlingsthematik.

Im September wurde, auf betreiben des Vorstandes, ein Spiel-Sport-Spaß-Angebot für die geflüchteten Kinder und Jugendlichen, Männer und Frauen initiiert und gut angenommen. Ortsansässige Übungsleiter brachten sich ein und auch die Vereine vor Ort zeigten Interesse. Aufgrund des nahenden Winters wurde das Camp in einen anderen Stadtteil verlegt.

Hier konnte der „Ringer Sport Club Fulda 2001 e.V.“ gewonnen werden, der in Zusammenarbeit mit dem Vorstand des Sportkreises dreimal wöchentlich ein regelmäßiges Sportangebot für Jungen und Mädchen sowie für Männer durchführt. Montags, mittwochs und freitags von 10 bis 14 Uhr stehen hier Trainingseinheiten unter Anleitung qualifizierter Trainer zur Verfügung. Aber auch an den abendlichen Trainingseinheiten können Geflüchtete teilnehmen. Geflüchtete innerhalb des Camps unterstützen die Übungsleiter in der Organisation des Sportangebots.

Für die Frauen stehen Studentinnen der FH Fulda zur Verfügung, die, sobald Räumlichkeiten gefunden sind, eine Gymnastikeinheit für Frauen anbieten wollen. Auf der Wasserkuppe fand ein Aktionstag der Sportkreises Jugend statt.

Eine Fortbildung für Übungsleiter zum Thema Sport & Flüchtlinge fand im Dezember in Kooperation der Hessischen Kanujugend, der Sportkreisjugend sowie der Sportjugend Hessen mit Angelika Ribler als Referentin statt.

Gießen

Im Landkreis Gießen befindet sich die hessische Landeserstaufnahmestelle. Dementsprechend kommt dort eine Vielzahl von Flüchtlingen an, die nur für kurze Zeit – bis zur Weiterverteilung auf andere Kreise und Städte – bleibt. Der Sportkreis hat auf diese besondere Situation reagiert, indem er, gemeinsam mit verschiedenen Partnern, bereits mehrere Aktionstage veranstaltet hat: Dabei können die Flüchtlinge verschiedene Sportangebote und Vereine kennenlernen, was ihnen auch an späteren Unterbringungsorten helfen kann.

Aktuell bietet der Sportkreis Gießen wöchentlich eine Sportstunde (1,5 Stunden)  für minderjährige, unbegleitete Flüchtlinge an.


Verschiedene Ansprechparner bei Sportkreis, Kreis und Stadt helfen zudem dabei, Vereine und Flüchtlinge zusammenzubringen:

  • Seit dem 1. Juli 2016 gibt es im Sportkreis Gießen eine Koordinatorin für Flüchtlingssport: Elisabeth Fett, erreichbar unter sportkreis-giessen(at)t-online.de
  • Ansprechpartner für die Koordination von Angeboten in Stadt und Landkreis Gießen: Harry Pfeiffer, E-Mail: Harry.Pfeiffer(at)rpgi.hessen.de
  • Studentinnen und Studenten der Fachschaft Sport der Universität Gießen stehen als Übungsleiterinnen und Übungsleiter zur Verfügung. Ansprechpartner ist Florian Spieß, E-Mail: fssportjlu(at)web.de
  • Vereine, die Angebote für junge Männer im Alter von 18-20 Jahren haben, die bereits in Gießen ansässig sind, melden sich bei Sabine Brück, E-Mail: sabine.brueck(at)giessen.de

 

Groß-Gerau

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Hersfeld-Rotenburg

Bei Fragen rund um das Thema „Sport und Flüchtlinge“ im Sportkreis Hersfeld–Rotenburg e.V.  stehen folgende Ansprechpartner zur Verfügung:

  • Kreisausschuss des Landkreises Hersfeld-Rotenburg
    Förderung von Vereinen, Ehrenamt und Auszeichnungen
    Friedloser Straße 12
    36251 Bad Hersfeld
    Tel: 06621/ 87-1103
    Fax: 06621/ 8757-1103
    E-Mail: daniela.hose(at)hef-rof.de
    www.hef-rof.de
  • Weitere Informationen gibt es auf der Homepage des Sportkreises:
    www.sportkreis-hersfeld-rotenburg.de

 

Hochtaunus

Im Rahmen einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am 26.10.2015 des Sportkreises zum Thema „Sport und Flüchtlinge“  verabschiedeten die Delegierten eine Resolution. Darin erklären die Vereine ihre Bereitschaft, aktiv an der Integration der Flüchtlinge mitzuarbeiten.

Gleichzeitig entschloss sich der Sportkreis-Vorstand, eine Koordinierungsstelle ähnlich der in Frankfurt einzurichten. Der Landkreis Hochtaunus erklärte sich bereit, die Kosten für diesen Minijob (450-Euro-Basis) für ein Jahr zu übernehmen. „Darüber sind wir wahnsinnig froh“, freut sich Sportkreis-Vorsitzender Norbert Möller. Und so ist Koordinator Wieland Speer seit dem 15. Februar über die Geschäftsstelle des SK Hochtaunus zu erreichen. Seine Aufgaben sind es nun, Sportvereinen beim Thema Flüchtlinge zu helfen, Informationsveranstaltungen zu organisieren und Informationsmaterialien aufzubereiten. Außerdem soll er Städte und Gemeinden zum Einsatz von Sport-Coaches beraten und mit diesen Coaches zusammenarbeiten. Alle Sport-Coaches sind hier zu finden. Die bekannten Vereinsprojekte findet man hier.

Um das Landesprogramm „Sport und Flüchtlinge“, das den Einsatz solcher Sport-Coaches fördert, überhaupt bekannt zu machen, hatte der Sportkreis Ende Januar auch zu einer weiteren Informationsveranstaltung eingeladen. Sie richtete sich an die Verantwortlichen aus Städten und Kommunen, von denen die entsprechenden Landesmittel beantragt werden müssen. Als Referenten waren Projektleiterin Angelika Ribler und Projektkoordinator Volker Rehm (beide Sportjugend Hessen) vor Ort. Geklärt werden sollte etwa, wer Mittel beantragen darf, wer Sport-Coach werden kann und wer darüber entscheidet oder welche Pflichten die Kommunen gegenüber den Sport-Coaches haben.

Am 12. Juli 2015 ist ein erster Informationsaustausch aller Sport-Coaches der Gemeinden des Hochtaunuskreises geplant. Das Treffen findet von 19.30 bis 21.30 Uhr in der Geschäftsstelle des Sportkreises Hochtaunus in der Marxstr. 20 in Oberursel statt.

Ansprechpartner:
Koordinator für Flüchtlinge und Sport im Sportkreis Hochtaunus
Wieland Speer
Handy 0176/80 42 84 17

Festnetz: 06104-7761648
Email: fluechtlinge@sk-ht.de
www.sk-ht.de


Lahn-Dill
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Limburg-Weilburg
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Main-Kinzig

Ansprechpartner:
Gabriele Ewald
Referentin Familie, Frauen, Senioren, Integration, Inklusion
Sport-Couch der Stadt Hanau
Molitorstr. 15
63456 Hanau
Telefon  06181/661122
E-Mail: g.ewald@sportkreis-main-kinzig.de

Main-Taunus

Auch der Main-Taunus-Kreis hatte die Verteter der örtlichen Vereine Anfang 2016 zu einem Inofrmationsabend "Sport und Flüchtlinge" eingeladen. Angelika Ribler von der Sportjugend Hessen berichtete nicht nur von ihren Erfahrungen und der allgemeinen Rechtslage, sondern beantwortete auch zahlreiche Fragen der rund 20 Vereinsvertreter.

Marburg-Biedenkopf
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Odenwald
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Offenbach

Im Sportkreis Offenbach sorgt der Integrationsbeauftragte Erwin Kneißl für passende Verbindungen zwischen Sportvereinen und Flüchtlingen.

Gemeinsam mit den Sport-Coaches in den 14 Kommunen des Sportkreises Offenbach informieren die ehrenamtlichen Unterstützer die Zuwanderer über die Angebote der lokalen Vereine und motivieren, am Training teilzunehmen. Dabei ist es nach Ansicht des Integrationsbeauftragten wichtig, am Ball zu bleiben, das bedeute oftmals auch, die Flüchtlinge „an die Hand zu nehmen“ und sie in der Startphase zu begleiten, bis sie den neuen Rhythmus gefunden haben und Spaß und Erfolg im Sport sie voranbringt.

Die Integrationsarbeit im Sportkreis Offenbach trägt Früchte. Bis zum Sommer 2016 konnten bereits knapp 20 kommunale Sport-Coaches   sie werden durch ein Programm des Landes Hessen, des Landessportbundes und der Hessischen Sportjugend gefördert   gefunden werden. Auch die Zahl der in Sportvereine vermittelten Flüchtlinge steigt kontinuierlich. Im Juli 2016 ständen knapp 650 Zuwanderer auf den Listen der Trainingsteilnehmer. Viele sind bereits Vereinsmitglieder geworden und bringen sich bei Liga-Spielen ein.

Durch eine Umfrage der beteiligten Zuwanderer hat der Sportkreis herausgefunden, welche Sportart die Asylbewerber bereits kennen und in welcher sie gern mitspielen möchten. Mit diesen Erkenntnissen vor Augen hatten der Integrationsbeauftragte Erwin Kneißl und die Sport-Coaches mehr Erfolg bei der Vermittlung der Flüchtlinge.

Hier erfahren Sie mehr zu Aktionen des Sportkreises Offenbach und seiner Vereine.

Region Kassel

Bei Fragen rund um das Thema "Sport und Flüchtlinge" im Sportkreis Kassel stehen zur Verfügung:

 

Rheingau-Taunus

"Wir haben beschlossen, Vereine, die in der Flüchtlingsarbeit besonders engagiert sind, aus den bescheidenen Mitteln des Sportkreises zu unterstützen“, sagt der Sportkreis-Vorsitzende Manfred Schmidt.  Er weiß, dass die Vereine oft jeden Cent brauchen können. Gleichzeitig geht es aber auch einfach um die Anerkennung des Geleisteten.
Zudem hat der Sportkreis-Vorstand den Vereinen das Thema bei einer Informationsveranstaltung mit Angelika Ribler von der Sportjugend Hessen nähergebracht und ist ständigem Kontakt mit der Sportjugend.

Der Sportkreis Rheingau-Taunus hatte alle Kommunen des Kreises zu einer Informationsveranstaltung zu diesem Programm eingeladen. Wie wichtig und richtig dieses Programm ist, beweist die Tatsache, dass knapp 20 Interessierte, darunter gleich zwei Bürgermeister, erschienen waren. Meike Freitag von Hessischen Ministerium des Inneren und für Sport und Volker Rehm von der Sportjugend Hessen berichteten von den Voraussetzungen und Ihren Erfahrungen und standen für Fragen zur Verfügung. Der Sportkreis versprach die Sport-Coaches zu begleiten und ihnen eine Plattform zur Vernetzung und Zusammenarbeit anzubieten. Innerhalb des Sportkreisvorstandes wird hierfür unter anderem kurzfristig eine Stelle „Sportcoach-Koordination“ in Absprache mit der Sportjugend Hessen eingerichtet.

Auf der Homepage des Sportkreises sind explizite Bereiche zu den Themen Flüchtlinge und Integration eingerichtet incl. einer Übungsleiterjobbörse sowie einer Tauschbörse.

Zudem ist der Sportkreis in Präventionsräten vertreten, desweiteren in der Integrationskonferenz des Rheingau-Taunus-Kreises zur Entwicklung einer nachhaltigen Integrationsstrategie und in der Lenkungsgruppe „Allianz der Menschlichkeit“ des Rheingau-Taunus-Kreis.

Ansprechpartner:
Sachbearbeiterin Integration
Selda Qajraoui
Mobil: 0157 33212416
meralbalikci1577(at)hotmail.de

Sportkreisvorsitzender Herr Manfred Schmidt
Mobil: 0171 5532215
Manfred.Schmidt.13(at)web.de

2. Vorsitzender Herr Helmut Heisen
Tel.: 06120 4617
helmut-heisen(at)t-online.de

Schwalm-Eder
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Vogelsberg
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Waldeck-Frankenberg

Im Landkreis Waldeck Frankenberg arbeiten aktuell neun Sportcoaches im Rahmen des Programms "Sport und Flüchtlinge" für Städte und Gemeinden und initiieren Sport-und Bewegungsprogramme sowohl mit Sportvereinen als auch anderen Trägern. Zur besseren Koordination wurde durch den Sportkreis eine Koordinierungsstelle geschaffen, die als Kompetenzzentrum Netzwerkstrukturen aufbaut und an nachhaltigen Konzepten arbeitet. So wurden zusammen mit den Sportvereinen nachhaltige Integrationsmaßnahmen entwickelt  und Förderanträge gestellt, die bei der Umsetzung dringend erforderlich waren. Neben Informationsveranstaltungen für Vereine wurden und werden Aktionsprogramme bei regionalen Veranstaltungen durchgeführt. Darüberhinaus gibt es Bestrebungen für ein gemeinwesenorientiertes Integrationsprogramm, welches von der Aufnahme über die Integration zur Inklusion reicht und auf die Säulen Sprache, Bildung und soziale "Verwurzelung" aufbaut.

Die aktuellen Angebote reichen von unregelmäßigen Kennenlern-Aktionen bis zu Dauerangeboten innerhalb von Sportvereinen und anderen Trägern.

Ansprechpartner des Sportkreises:
Mark König-Philipp
Email: sportkoordinator(at)email.de 
www.sportkreis-wafkb.de

Werra-Meißner

Im Werra-Meißner Kreis engagieren sich zurzeit 13 Sportcoaches in zehn Kommunen im Rahmen des Programms "Sport und Flüchtlinge" und initiieren Sport-und Bewegungsangebote sowohl mit Sportvereinen als auch anderen Trägern. Zur besseren Koordination wurde durch den Sportkreis eine Koordinierungsstelle geschaffen, die die Sportcoaches bei ihrer Arbeit unterstützt, Netzwerkstrukturen aufbaut und an nachhaltigen Konzepten arbeitet. Neben Informationsveranstaltungen für Vereine wurden und werden Aktionsprogramme bei regionalen Veranstaltungen durchgeführt. Die aktuellen Angebote reichen von unregelmäßigen Kennenlern-Aktionen bis zu Dauerangeboten innerhalb von Sportvereinen und anderen Trägern.

Auf der Homepage des Sportkreises www.sportkreis-werra-meissner.de sind unter Integration durch Sport Informationen zu den Themen Sport und Flüchtlinge verfügbar. Für umfangreiche weitere Informationen besteht ein Link zu dem Integrationsnetz Werra-Meißner www.integrationsnetz-wmk.de   

Ansprechpartner des Sportkreises:
Edmund Pliefke
Email: finanzen(at)sk-wm.de  
www.sportkreis-werra-meissner.de 

 

Wetterau

Der Sportkreis Wetterau hat bereits Ende 2015 zu einer gut besuchten Informationsveranstaltung nach Echzell eingeladen. Hier erläuterte Angelika Ribler von der Sportjugend Hessen die verschiedenen Förderangebote, insbesondere das neue Programm der Sport-Coaches in den Städten und Gemeinden.

Die Kinderfreizeit der Sportkreisjugend an Pfingsten hat speziell auch Flüchtlingskinder angesprochen. Rund ein Drittel der Teilnehmer waren Kinder von Asylbewerbern oder von anerkannten Flüchtlingen, überwiegend aus Syrien. Auch zwei Mädchen waren unter den Teilnehmern. Die Flüchtlingskinder waren beitragsfrei. Das Bundesprogramm „Demokratie leben“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und die regionale Initiative bunt(er)leben hat hier den Sportkreis auch finanziell unterstützt.
 
Die Veranstaltungsserie „Sportkreis vor Ort“ greift das Thema Sport und Flüchtlinge regelmäßig auf und motiviert die Kommunen, die noch nicht beim Sport-Coach-Programm dabei sein, hier einzusteigen.

Im Januar 2017 ist ein Vernetzungstreffen der Wetterauer Sport-Coaches geplant.
Außerdem möchte man zukünftig mit dem Verein Kenko Karate Dojo Limeshain e.V. zusammenarbeiten und Gewaltschutz- und Präventionsseminare anbieten.

Ansprechpartnerin im Sportkreis Wetterau ist die Integrationsbeauftragte
Servet Yildirim, servet.yildirim(at)sportkreis-wetterau.de

 

Wiesbaden
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