(Brust-)Krebsnachsorge

Ausbildung

Sport in der Rehabilitation


Die Ausbildung "Übungsleiter/-in B Rehabilitation" mit dem Profil „Bewegung, Spiel und Sport in der (Brust)Krebsnachsorge“ auf der 2. Lizenzstufe findet im Rhythmus von zwei Jahren statt. Die Ausbildung beruht auf dem „Kölner Konsens“, Ausbildungscurriculum „Sport in der Krebsnachsorge“ der Deutschen Sporthochschule Köln, Institut für Rehabilitation und Behindertensport. Die Ausbildung wird nach den Rahmenrichtlinien des DOSB durchgeführt, umfasst 60 Unterrichtseinheiten und ist als Bildungsurlaub anerkannt.

Ziele:

In der Ausbildung werden Fragen der Erkrankung, der Prävention und Rehabilitation im Hinblick auf bewegungstherapeutische und sportliche Aktivitäten angesprochen. Die Übungsleiterinnen sollen ein umfassendes Verständnis von Gesundheit entwickeln und lernen, ein den Bedürfnissen, Interessen und Belastungsmöglichkeiten der Zielgruppe angemessenes Bewegungsangebot zu planen.

Inhalte:

  •     Medizinische Grundlagen
  •     Psycho-soziale Grundlagen
  •     Didaktisch-methodische Überlegungen für das Bewegungs- und Sportangebot
  •     Inhalte, Planung, Aufbau und Durchführung eines Gesamtprogramms und einzelnen Übungsstunden für die Zielgruppe

Die Anmeldung muss über den Sportverein erfolgen. Es muss ein Nachweis über die Mitgliedschaft und die Tätigkeit als Übungsleiterin im Verein vorgelegt werden. Der Verein muss bei Anmeldung bestätigen, dass er nach abgeschlossener Ausbildung mit Unterstützung des lsb h eine Gruppe „Bewegung, Spiel und Sport in der (Brust)Krebsnachsorge“ einrichtet. Es wird darauf geachtet, dass in Hessen ein flächendeckendes Angebot besteht.

Nächster Lehrgangstermin:

22. bis 26. Oktober 2018 sowie ein Wochenende im Januar 2019
jeweils in der Sportschule Frankfurt am Main

 

Inhalte und Ziele

einer Sportstunde

Ziele

im sozialen und emotionalen Bereich:

  •     Herstellen von Kommunikation und sozialen Kontakten auch über das Sportangebot hinaus
  •     Enttabuisieren der Krankheit „Krebs“
  •     Freude an Bewegung vermitteln, unterstützen und stabilisieren
  •     des Selbstwertgefühls, der Lebensfreude und des Wohlbefindens
  •     Motivieren zu gesundheitsförderndem Verhalten
  •     Erleben von Entspannung
  •     zur Krankheitsbewältigung beitragen

Atmung:

  •     Atembewusstsein entwickeln
  •     den Atem spüren
  •     kennen lernen von Übungsmustern mit gezielter Atemarbeit
  •     mobilisieren, dehnen und kräftigen der gesamten Rumpfmuskulatur

Körperlich-motorische Aspekte:

  •     verbessern der funktionellen Einschränkungen des Arm-, Schulter- und Oberkörperbereichs
  •     verbessern der körperlichen Leistungsfähigkeit und allgemeiner Fitness
  •     fördern der Körperwahrnehmung
  •     verbessern der Koordination und Haltung
  •     entspannen können

Inhalte

Die Sportstunde lässt sich in sieben ineinander übergehende Bereiche aufteilen:

  •     Ankommen (Wahrnehmungsübungen, mentale Einstimmung)
  •     Aufwärmen
  •     Funktionsgymnastik
  •     Atmung
  •     Spiele/Tanz
  •     Psycho-physische Entspannungsformen
  •     Gespräch

News

für Sie

Mentoring-Programm 2017/18 gestartet

Der Startschuss ist gefallen: Seit Mitte November läuft das Mentoring-Programm "Erfolgreich im Sport - Erfolgreich im Beruf - Erfolgreich im Leben" des Landesausschusses Frauen im Sport. Zentrales Ziel ist es, Frauen an Führungsrollen im Sport, aber auch in anderen gesellschaftlichen Bereichen heranzuführen. Noch können sich interessierte Mentees und Mentoren melden. 
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Ansprechpartner

(Brust-)Krebsvorsorge

Ivonne Jahn

GB Schule, Bildung, Personalentwicklung

Tel.: 069 6789-448
Fax: -427
E-Mail: frauen@remove-this.lsbh.de