Pressemeldung

Messe und Fachtagung „sportinfra“ am 2. und 3. November

Klimaneutral die Zukunft gestalten

Bis 2045 sollen alle Sportstätten in Deutschland ohne Öl und Gas betrieben und beheizt werden. Doch wie können Vereine, Verbände und Kommunen dieses ambitionierte Ziel der Bundesregierung erreichen? Und welche Schritte sind erforderlich, um auf klimaneutrale Systeme umzurüsten? Diese und weitere dringliche Zukunftsfragen der Sportstättenentwicklung stehen im Mittelpunkt der Sportstättenmesse und Fachtagung „sportinfra“ am 2. und 3. November zum Thema „Klimaneutrale Sportstätten“.

Rund 70 Aussteller haben sich für die neunte Auflage in der Sportschule und Bildungsstätte des Landessportbundes Hessen (lsb h) in Frankfurt angekündigt. Die „sportinfra“ wird wieder als Präsenzveranstaltung angeboten, nachdem die achte Auflage im November 2020 pandemiebedingt erstmals digital stattgefunden hatte.

Derzeit laufen die letzten Vorbereitungen auf vollen Touren. „Wir sind sehr froh, dass wir die ‚sportinfra‘ wieder in Präsenz durchführen können. Denn der persönliche Austausch und das Netzwerken vor Ort spielen für Besucher/innen, Referent/innen und Aussteller eine sehr wichtige Rolle“, betont Dr. Frank Weller, Vizepräsident des lsbh und zuständiges Präsidiumsmitglied für den Geschäftsbereich Sportinfrastruktur. Ein Vorteil für Interessierte: An Veranstaltungen der Fachtagung kann wahlweise in Präsenz oder online teilgenommen werden. „So sind wir auch flexibler, falls sich die Corona-Lage kurzfristig wieder zuspitzen sollte“, erläutert Dr. Weller.

Die Sportinfrastruktur in Deutschland ist vielerorts veraltet und aus energetischer Sicht ineffizient. Flächendeckend mit regenerativen Systemen (z. B. Wärmepumpen) sollen Sportstätten in einigen Jahren ausgerüstet sein, doch das stellt Verantwortliche aus Vereinen, Verbänden und Kommunen, aber auch Architekten und Sporthallenbauer vor große Herausforderungen. Wie können Sportstätten modernisiert werden? Und welche Fördermöglichkeiten gibt es? Die „sportinfra“ wird vielfältige Angebote bieten, um umfassend zu informieren, Wissen zu vermitteln – und Besucher/innen von einer Umrüstung von Heizungsanlagen zu überzeugen. „Das ist zwar nicht günstig, lohnt sich aber langfristig sehr – auch deshalb, weil die Preise für fossile Energieträger in den kommenden Jahren hoch bleiben werden“, erläutert Jens Prüller, Geschäftsbereichsleiter Sportinfrastruktur.

Gemeinsam mit dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB), dem Bundesinstitut für Sportwissenschaft und dem Land Hessen lädt der lsb h nicht nur zu einer umfangreichen Messe ein, sondern veranstaltet auch eine facettenreiche Fachtagung mit elf Foren. Diese beleuchten das Thema aus verschiedensten Blickwinkeln und zeigen Wege auf, wie die Herausforderungen der Sportstättenentwicklung der kommenden Jahre gemeistert werden können. „Wenn wir die Klimaschutzziele der Bundesregierung erreichen wollen, darf im Grunde genommen keine Heizungsanlage mehr installiert werden, die ausschließlich mit fossilen Energieträgern betrieben wird“, sagt Prüller.

Differenziert wird im Programm zwischen Sportstätten in Ballungsräumen und im ländlichen Raum, zu denen an beiden Tagen mehrstündige Veranstaltungen angeboten werden. Erfahrene Referent/innen erläutern etwa, welche Schritte erforderlich sind, um bei Neubauten auf eine fossile Wärmeerzeugung vollständig zu verzichten. Zudem wird am Beispiel eines Fußballvereinsheims darauf eingegangen, wie in Bestandsanlagen eine Wärmeerzeugung mit regenerativen Systemen realisiert werden kann. In weiteren Veranstaltungen wird zudem aufgezeigt, welche Fördermöglichkeiten Bund und Land bieten. Zudem werden Aspekte der Nachhaltigkeit sowie die Herausforderungen im Hinblick auf Naturschutz aufgegriffen.

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden sich online unter sportinfra.de

Die Pressemitteilung können Sie unten herunterladen.

Ansprechpartner

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