Pressemeldung

Alles Menschenmögliche zum stabilen Erhalt des bewährten Sportsystems tun

Auf die Zeit nach der Pandemie blicken und gleichzeitig weiterhin das Menschenmögliche zum stabilen Erhalt des bewährten Sportsystems tun. So lässt sich die momentane Situation des organisierten Sports in Hessen mit dem Landessportbund Hessen e.V. (lsb h) als Dachverband an der Spitze charakterisieren. Seit Ausbruch der Corona-Pandemie vor 14 Monaten konzentriert der lsb h alle Energien auf die Unterstützung seiner 7.600 Mitgliedsvereine und deren gut zwei Millionen Mitglieder. Neben erheblichen eigenen Anstrengungen sind die vom Hessischen Ministerium des Innern und für Sport in enger Abstimmung mit dem Landessportbund entwickelten Programme wichtige Hilfen dazu. Gleichzeitig laufen bereits Planungen für gezielte Hilfen an vom Mitgliederrückgang besonders betroffene Sportvereine. Das wurde so auf der Tagung des Hauptausschusses, dem zweithöchsten Entscheidungsgremium des organisierten Sports in Hessen, deutlich.

Knapp 100 Delegierte aus ganz Hessen hatten am Wochenende an der digitalen Zusammenkunft teilgenommen. Darunter auch Hessens Minister des Innern und für Sport, Peter Beuth. Der legte mit Blick auf die Situation des Sports den Finger gleich in mehrere Wunden. Die „Bundes-Notbremse“ bezeichnete Beuth gegenüber den in Hessen zuvor gemeinsam mit dem Landessportbund erarbeiteten Regeln als „Rückschritt“. Beuth machte aber gleichzeitig Hoffnung: Sobald die Inzidenz im Land unter 100 gefallen sei, werde man zu den „hessischen Regeln“ zurückkehren. Weiterhin blickte Beuth mit einiger Sorge auf die „Nach-Corona-Zeit“. Mitglieder, die die Vereine während der Pandemie verlassen hätten, würden nicht wie selbstverständlich zurückkehren. Hier seien große Anstrengungen nötig, bei deren Bewältigung das Land den Sport unterstützen werde. Das Engagement des Sports lobte Beuth gleichzeitig in hohem Maße. „Die Sportfamilie kann stolz darauf sein, was in den Vereinen geleistet wurde und wird. Ihre Mitglieder werden Ihnen dankbar sein“, rief er den in den Vereinen Engagierten zu. An die Adresse des Landessportbundes gerichtet sagte der Minister: „Gerade in Zeiten wie diesen ist es für den organisierten Sport wichtig, einen leistungsfähigen Dachverband, wie der Landessportbund Hessen einer ist, zu haben“.

Ein Lob, das die Arbeit des lsb h für seine Mitglieder deutlich charakterisiert. Dr. Rolf Müller, Präsident des Landessportbundes: „Unsere Mitarbeitenden sind rund um die Uhr, quasi auf allen Kanälen, aktiv und legen die Telefonhörer kaum aus der Hand.“ Die kontinuierliche Information der Vereine und deren Mitglieder in Sachen aktueller Corona-Regeln nannte Müller im Kontext als einen wichtigen Punkt. Weiterhin unterstütze der Landessportbund die Vereine mit unzähligen Angeboten und gezielter Beratung. Generell, so der Präsident, „nehmen aber die Hilferufe, die Demotivation, die Frustration und das Gefühl der Perspektivlosigkeit dramatisch zu“.

Mit großer Sorge blickte der Sportbund-Chef auch auf die Folgen, die durch nicht oder nur sehr eingeschränkt mögliche Sportangebote für die Gesellschaft entstehen. Erhebliche gesundheitliche und psychosoziale Folgen auf der einen und Schäden am sozialen Gefüge, dem die Vereine Halt, Stabilität und Orientierung verliehen auf der anderen Seite, gehörten dazu. Dabei seien besonders Kinder und Jugendliche von den fehlenden Sportangeboten betroffen. Müller: „All das bedeutet, dass wir für die Zeit nach der Pandemie ein Vereins-Zukunftsbild benötigen, in dem die soziale Rolle des Sports, die Werte des Sports und seine gesellschaftlichen Dimensionen stärker betont werden müssen.“

Unter anderem dazu führe der Landessportbund mit der Landespolitik Gespräche, in deren Mittelpunkt ein besonderes Hilfsprogramm zur Stärkung des Sportsystems nach Corona stehe. Gleichzeitig arbeite man selbst mit Hochdruck an einer Kampagne, die unter der Überschrift „SportVEREINtuns“ Vereinen als Unterstützung und Motivationsstärkung dienen werde. Und letztlich, so Dr. Rolf Müller, setze der Landessportbund seine eigene Vereinsförderung gewohnt verlässlich fort.

Die zur ordnungsgemäßen Durchführung eines Hauptausschusses notwendigen Beschlüsse beispielsweise über die ausgeglichen eingebrachten Haushalte der Sportorganisation, soviel noch zur Information, werden im schriftlichen Umlaufverfahren gefasst. Dabei wird auch über die Verlegung des Sportbundtags, der normalerweise am 18. September stattfinden soll und auf dem die Präsidiumswahlen ein zentraler Punkt sind, abgestimmt. Wie berichtet, wird Dr. Rolf Müller hier nach 24 Jahren Amtszeit nicht mehr kandidieren.

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