FAQ Wiedereinstieg

Wichtige Fragen

zum Wiedereinstieg

Seit dem 9. Mai ist auf hessischen Sportanlagen (Out- und Indoor) ein Trainingsbetrieb auch für Breiten- und Nachwuchsleistungssport wieder möglich. Für Profi- und Spitzensportler galten bereits vorher Ausnahmeregelungen. Vorrausetzung ist, dass ein ausreichender Personenabstand gewahrt sowie die strengen Hygienebestimmungen eingehalten werden können.

Den Rahmen, in dessen Grenzen der Vereinssport wieder aufgenommen werden kann, regelt die Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung Hessen (aktuell vom 7. Mai 2020). Sie ist am 9. Mai in Kraft getreten und gilt bis zum 5. Juni 2020. Neben dieser Verordnung hat das Hessische Ministerium des Innern und für Sport (HMdIS) weitere Regelungen und Auflagen im Rahmen eines Erlasses veröffentlicht. Sportartenspezifische Empfehlungen hat der Deutsche Olympische Sportbund auf seiner Webseite zusammengetragen (mehr).

Nachfolgend sollen wichtige Fragen zum Wiedereinstieg in den Trainingsbetrieb geklärt werden. Die Aufstellung wird in Abstimmung mit dem HMdIS sukzessive erweitert und/oder konkretisiert. Wurden Antworten auf bestehende Fragen aktualisiert oder ergänzt, ist dies dem Zusatz "aktualisiert: Datum" zu entnehmen.
(Stand 29-5-2020)

Unter welchen Voraussetzungen ist der Trainingsbetrieb laut Verordnung gestattet?

Laut der Verordnung des Landes ist der Trainingsbetrieb seit dem 9. Mai gestattet, wenn:

  • während der gesamten Trainingszeit ein Abstand von mindestens 1,5 Metern zwischen sämtlichen anwesenden Personen (z.B. Sportlerinnen und Sportlern sowie Trainerinnen und Trainern) eingehalten wird. Die offizielle Empfehlung des DOSB für Sporttreibende ist jedoch ein Mindestabstand von 2 Metern.
  • ein Training von Spiel- und Wettkampfsituationen, in denen ein direkter Kontakt erforderlich oder möglich ist, untersagt wird. Der Trainingsbetrieb muss kontaktfrei ablaufen.
  • Hygiene und Desinfektionsmaßnahmen, insbesondere bei der gemeinsamen Nutzung von Sportgeräten, durchgeführt werden.
  • der Trainingsbetrieb auf Sportanlagen nur unter Ausschluss der Öffentlichkeit, d.h. ohne Zuschauer, stattfindet. Der Sportbetrieb mit Zuschauern stellt eine Ordnungswidrigkeit dar.
  • in den Toiletten ein Hinweis auf gründliches Händewaschen angebracht wird und darauf geachtet wird, dass ausreichend desinfizierende Seife und nicht wiederverwertbare Papierhandtücher zu Verfügung stehen.
  • Dusch- und Umkleideräume, Waschräume, Gaststätten- und Gastronomiebereich sowie Gesellschafts- und Gemeinschaftsräume sind geschlossen bleiben. Die Vereine sollen darauf hinwirken, dass die Sportlerinnen und Sportler sich am eigenen Wohnort umziehen und duschen.
  • gewährleistet werden kann, dass die Steuerung des Zutritts zu Sportanlagen unter Vermeidung von Warteschlagen erfolgt. Risikogruppen im Sinne der Empfehlung des Robert-Koch-Institutes dürfen keiner besonderen Gefährdung ausgesetzt sein.

Sportstätten und Sport im Freien

Sind alle Sportstätten wieder geöffnet?

Sporstätten im Freien, Kletter- und Turnhallen, Kegelbahnen einschließlich Bowling und Squash, aber auch Indoorspielplätze oder Kletterwälder dürfen seit dem 9. Mai 2020 unter vergleichbaren Voraussetzungen wieder ihre Tore öffnen. Studios für Yoga, Pilates und vergleichbare Angebote sind dabei unter Turnhalle zu verstehen.

Seit dem 15. Mai dürfen auch die Fitnessstudios wieder öffnen. Es gelten dafür die allgemeinen Bestimmungen des Breiten- und Freizeitsports. Fitnessstudios (Bereiche mit Geräten für Kraft- und Ausdauersport) müssen neben der Einhaltung dieser geltenden Abstands- und Hygieneregeln auch ein umfassendes Hygienekonzept nach § 2 Abs. 3, Satz 1, einhalten.

Calesthenics- und Mehrgenerationenanlagen in der Freiluft dürfen auch geöffnet werden. Für den Sport und die weiteren Freizeitangebote müssen selbstredend in besonderem Maße die Hygienekonzepte den spezifischen Anforderungen gerecht werden.

Für den Sport- und Trainingsbetrieb von Vereinen und die Durchführung von Schwimmkursen können Schwimmbäder ab dem 1. Juni wieder öffnen. Für den Publikumsverkehr bleiben sie jedoch weiterhin geschlossen. Mehr dazu siehe Frage "Ist Schwimmsport wieder möglich?"

Ist Schwimmsport wieder möglich?

Sämtliche Schwimmbäder, Freibäder, Badeseen, Thermalbäder, Saunen und ähnliche Einrichtungen bleiben für den Publikumsverkehr geschlossen. Es findet kein öffentlicher Badebetrieb statt. Der Trainingsbetrieb von Sportvereinen und die Durchführung von Schwimmkursen stellt aber keinen Publikumsverkehr im Sinne der Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung vom 7. Mai 2020 in der Fassung vom 28. Mai dar. Damit können Schwimmbäder und Badeanstalten an Gewässern für diese Zwecke unter den Voraussetzungen nach § 2 Abs. 2, Nr. 2a der Verordnung ab dem 1. Juni 2020 für den Sport- und Trainingsbetrieb der Vereine geöffnet werden. Schwimmkurse dürfen von allen Anbietern im Rahmen dieser Öffnung wieder angeboten werden. Unter Schwimmkurse werden auch Kursangebote im Schwimmbad gefasst, also auch Aquajogging, Wassergymnastik, etc.

Die geltenden Abstands- und Hygieneregeln sind dabei strikt einzuhalten. Schließfächer und Spinde zur Aufbewahrung von Taschen und Wertgegenständen können genutzt werden. Die Entscheidung über die Öffnung der Schwimmbäder obliegt ausschließlich den jeweiligen Betreibern. Die von den Sportverbänden erarbeiteten sportartspezifischen Übergangsregeln bei der Wiederaufnahme des Sportbetriebs sind zu beachten.

Welche Regularien gelten:

Die Öffnung von Schwimmbädern und Badeanstalten an Gewässern für den Trainingsbetrieb von Sportvereinen und die Durchführung von Schwimmkursen ist zulässig, wenn:

  • er kontaktfrei ausgeübt wird,
  • ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Personen gewährleistet ist,
  • Hygiene- und Desinfektionsmaßnahmen, insbesondere bei der gemeinsamen Nutzung von Sportgeräten, durchgeführt werden,
  • der Zutritt zur Sportstätte unter Vermeidung von Warteschlangen erfolgt und
  • Risikogruppen im Sinne der Empfehlung des Robert Koch-Instituts keiner besonderen Ge-fährdung ausgesetzt werden,
  • der Betreiber des Schwimmbades oder der Badeanstalt ein anlagenbezogenes Hygiene- und Zugangskonzept erstellt und einhält, welches eine Reinigung von Sanitär-, Gemeinschafts- und Umkleideräumen in kurzen Intervallen vorsieht, und
  • nur von den Benutzern selbst mitgebrachte Badeschuhe und Handtücher verwendet werden.

Dusch- und Waschräume dürfen wie Einzelumkleiden, Wechselspinde und Schließfächer genutzt werden. Sammelumkleiden sind nur zulässig, wenn

  • in die Umkleiden maximal eine Person je angefangener Grundfläche von 5 Quadratmetern eingelassen wird
  • oder in den Umkleiden eine ausreichende Trennung durch feste Schutzeinrichtungen vorgenommen wird.

Wie verhält es sich mit dem Schwimmen in Badeseen oder fließenden Gewässern?

In Badeseen, Stauseen oder Weihern findet kein öffentlicher Badebetrieb statt. Diese Einrichtungen sind für den Publikumsverkehr geschlossen. Der Trainingsbetrieb von Sportvereinen und die Durchführung von Schwimmkursen stellt aber keinen Publikumsverkehr im Sinne der Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung vom 7. Mai 2020 (Stand vom 28. Mai) dar.  Damit können Strandbäder an Badeseen, Weihern oder sonstigen stehenden Gewässern für diese Zwecke unter den Voraussetzungen nach § 2 Abs. 2, Nr. 2a der Verordnung ab dem 1. Juni für den Trainingsbetrieb der Vereine geöffnet werden. Schwimmkurse dürfen im Rahmen dieser Öffnung wieder angeboten werden. Unter Schwimmkursen werden Kursangebote im Schwimmbad gefasst, also auch Aquajogging, Wassergymnastik, etc.

Schließfächer und Spinde zur Aufbewahrung von Taschen und Wertgegenständen können genutzt werden. Die Entscheidung über die Öffnung der Schwimmbäder obliegt den jeweiligen Betreibern. Die von den Sportverbänden erarbeiteten sportartspezifischen Übergangsregeln sind zu beachten. Schwimmen in Flüssen ist kein Sportbetrieb. Das geschieht auf eigene Gefahr und sollte ohnehin unterlassen werden.

Wer ist für die Öffnung von bisher geschlossenen Sportstätten zuständig?

In der Regel ist derjenige zuständig, der die Sportstätte unterhält oder betreibt. Also im Normalfall die Kommune. Es gibt auch vereinseigene Sportstätten. Dann sind die Vereine zuständig. Aber, wenn das Land Hessen durch die Verordnung die Wiederaufnahme des Breitensports und des Freizeitsports wieder ermöglicht, dann bedarf es keiner weiteren Regelung mehr durch die Kommunen in Hessen. Die kommunalen Behörden vor Ort können aber in ihrer Zuständigkeit jederzeit dafür sorgen und kontrollieren, dass alle Vorgaben zur Bekämpfung der Corona-Pandemie eingehalten werden. Beim Vollzug durch die Kommunen ist in der Regel das Gesundheitsamt zuständig. Es können auch die Ordnungsbehörden der Kommune tätig, um etwa eine bestehende Gefahrensituation abzuwenden.

Darf Sport in nicht ausgewiesenen Sportstätten (Dorfgemeinschaftshäuser, Gemeindezentren, etc.) durchgeführt werden?

Prinzipiell ja. Die Entscheidung, ob das jeweilige Gebäude geöffnet wird, obliegt aber dem Betreiber. Bei Dorfgemeinschafts-/Bürgerhäusern etc. ist dies in der Regel die Kommune. An den jeweiligen Betreiber sollten sich Vereine auch wenden, um die Nutzungsvoraussetzungen sowie das entsprechende Hygienekonzept zu erfragen. Eine formale Erlaubnis der Kommune bzw. des Betreibers ist jedoch nicht notwendig, wenn ein Verein dort schon vor Corona-Pandemie regelmäßig seinen Sportbetrieb abgehalten hat. Die Verordnung und der entsprechende Erlass gestatten das.

Können Laufgruppen, z.B. Nordic-Walking-Treffs, im öffentlichen Raum stattfinden?

Ja. Laufgruppen, Wandergruppen, Radfahr-Gruppen etc. können sich treffen und ihren Sport ausüben - wenn sie mindestens 1,5 Meter Abstand halten. Bei anstrengendem Sportbetrieb wären zwei Meter besser, da der Sportler dann auch fester ausatmet.

Welche Einschränkungen und Vorgaben gelten für den Breitensport in Sporthallen? (aktualisiert: 29.5.)

Für den Sportbetrieb in Hallen, sogenannte „gedeckten Sportanlagen“, gelten neben den oben ausgeführten Bestimmungen keine weiteren Einschränkungen bezüglich der Personenzahl (Sportreibende und Übungsleiter). Gerade der Gesundheits- und Reha-Sport und eine Vielzahl von Sportangeboten des Breitensports, vor allem im größten hessischen Sportfachverband, dem Turnverband, finden in Sport und Gymnastikhallen statt. Das ist jetzt wieder möglich.

Für ein entsprechendes Hygienekonzept ist der Betreiber verantwortlich, dieses ist zusätzlich zu den sportartspezifischen Konzepten (siehe DOSB-Webseite) zu beachten.

Zusätzlich dazu hat der DOSB Zusatz-Leitplanken für Bewegungsangebote im Indoor-Bereich veröffentlicht. Sie setzen auf den zehn generellen DOSB-Leitplanken auf und dienen in Kombination mit diesen als Orientierung zur Durchführung von Hallensport. Diese Zusatz-Leitplanken beinhalten die Aspekte Lüftungspläne, Desinfektionskonzept, Sportgeräte und Anmeldung zum Training und können hier eingesehen werden.

Hygienevorgaben und -konzepte

Muss ein Hygienekonzept für die Wieder-Inbetriebnahme vorhanden sein? (aktualisiert 29.5.)

Ob die Beachtung der sportartspezifischen Verbandskonzepte ausreicht oder eigene Konzepte entwickelt werden, liegt in der Verantwortung des jeweiligen Betreibers einer Sportstätte und ist immer sportartspezifisch zu beantworten. Auch hier sei die Beachtung der 10 Leitplanken des Deutschen Olympischen Sportbundes zur Wiederaufnahme des Sportbetriebs, die zusätzlichen Leitplanken zum Hallensport sowie die sportartspezifischen Konzepte der Spitzenverbände verwiesen. Die entsprechenden Informationen und Dokumente finden Sie auf der Webseite des DOSB. Dort könne auch die Hygieneleitlinien des Robert-Koch-Instituts eingesehen werden.

Darüber hinaus gibt es weitere hilfreiche Informationen, die bei der Erarbeitung eines Hygienekonzepts helfen können:

Wie kann ich ein Hygienekonzept entwickeln? (aktualisiert: 29.5.)

Ein Hygienekonzepte muss in besonderem Maße den spezifischen Anforderungen der derzeitigen Situation gerecht werden. Wir haben hilfreiche Informationen zusammengetragen, die als Grundlage und Anstoß dienen können:

Wer trägt die Verantwortung dafür, dass die Hygienevorschriften eingehalten werden?

Die Verantwortung liegt in jedem Fall bei dem Betreiber der Sportstätte; also dem Verein oder der Kommune oder auch der private Unternehmer, der ein Sportangebot für Kunden anbietet.

Wer muss die Einhaltung der Hygienevorgaben kontrollieren und wie?

Ob die Auflagen nur stichprobenartig oder durchgehend kontrolliert werden, liegt ebenfalls in der Verantwortung des Betreibers, also der Kommune oder dem Verein – und ist nur sportartspezifisch zu beantworten. Hier hilft ein Blick auf die Regelungen auf der DOSB-Homepage sowie die Hygieneleitlinien des Robert-Koch-Instituts.

Sanitäranlagen und Umkleiden

Welche Sanitäranlagen bleiben geschlossen?

Umkleiden und Duschen müssen geschlossen bleiben, Toiletten sind zu öffnen. Oder es muss innerhalb einer Umkleidekabine etwa mit Trassierband oder dem Errichten einer Barriere der Bereich abgesperrt werden, der zu den Duschen führt und nur der Zugang zu einer Toilette wird freigegeben. Gesonderte WC-Anlagen können geöffnet werden.

Besteht Legionellengefahr, wenn sanitäre Anlagen wie Toiletten nach langer Pause wieder geöffnet werden?

Ganz generell gilt: Wird eine Vereinsanlage eine gewisse Zeit lang nicht oder nur sehr unregelmäßig genutzt, kann das zur Verkeimung der vorhandenen Trinkwasseranlagen mit Legionellen führen. Der Grund: Der bei der Planung der Trinkwasseranlagen zugrunde gelegte regelmäßige Austausch in den Wasserleitungen ist nicht mehr sichergestellt. Dadurch wird das Risiko der mikrobiellen Verkeimung des Trinkwassers mit Legionellen und anderen pathogenen Keimen stark erhöht.

Was ist zu tun?

Nach den Vorgaben der Trinkwasserverordnung, die sich ebenso wie die erlassenen Rechtsverordnungen zum Corona-Virus auf den Infektionsschutzgesetz beruft, ist in Trinkwasser-Installationen der bestimmungsgemäße Betrieb jederzeit sicherzustellen. Dafür hätten Vereine auch während der "Corona-Pause" in ihren Anlagen eine bestimmungsgemäße Nutzung simulieren müssen - indem die Entnahmestellen spätestens alle 72 Stunden mindestens bis Erreichen der Temperaturkonstanz genutzt bzw. gespült wird, damit das in den Leitungen befindliche Trinkwasser ausgetauscht wird.

Wurde dieser Vorgabe nicht (dauerhaft) gefolgt, gelten nun folgende Vorgaben:

  • Bei Betriebsunterbrechungen von mehr als 3 Tagen sind vorbeugende und nachsorgende Maßnahmen zu organisieren, um einen technisch und hygienisch einwandfreien Zustand der Trinkwasser-Installation sicherzustellen.
  • Nach den Vorgaben der neuen Richtlinie VDI 6023-3/3810-2 kann bei Trinkwasser-Installationen, welche länger als 72 Stunden nicht genutzt werden, zu Beginn der Betriebsunterbrechung die jeweilige Absperreinrichtung geschlossen werden. Sollen die Leitungen nicht abgesperrt und weiterhin gespült werden, kann es je nach geplanter Dauer der Betriebsunterbrechung sinnvoll sein, die Warmwasserbereitung abzuschalten. Wenn die Warmwasserbereitung abgestellt werden soll, muss diese sofort kalt ausgespült werden. Damit wird verhindert, dass sich die Warmwasserleitungen langsam auf den für Legionellen günstigen Temperaturbereich abkühlen. Die Zirkulationspumpe sollte während der Spülmaßnahmen trotzdem in Betrieb bleiben, um den Wasseraustausch zu gewährleisten.
  • Bei Betriebsunterbrechungen ab 4 Wochen sollte die Wasserversorgung generell abgesperrt und die Zirkulationspumpe abgeschaltet werden.
  • Bei Wieder-Inbetriebnahme nach spätestens 7 Tagen genügt es, das Wasser mindestens fünf Minuten fließen zu lassen. Wichtig ist hierbei, mehrere Entnahmestellen gleichzeitig zu öffnen, um für eine genügend starke Durchströmung der Verteilleitungen zu sorgen. Die Spülung wird getrennt sowohl in der Kalt- als auch in der Warmwasserleitung durchgeführt.
  • Bei Wiederinbetriebnahme nach maximal 4 Wochen ist ein vollständiger Wasseraustausch an allen Entnahmestellen durch Spülung mit Wasser nach Vogaben des DVGW (Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches)-Arbeitsblatt 557 durchzuführen.
  • Sollte die Unterbrechung länger als einen Monat dauern, sind zusätzliche mikrobiologische Kontrolluntersuchungen auf allgemeine Keimzahl und auf Legionellen durchzuführen. Dies gilt sowohl für Kalt- als auch Warmwasserleitungen! WICHTIG: Die Untersuchungen werden nur von zugelassenen Instituten durchgeführt. Gerne benennt der Landessportbund Hessen e.V. (Kontakt siehe unten) ein entsprechendes Institut.
  • Ist eine Stilllegung von mehr als 6 Monaten abzusehen, ist sogar die Anschlussleitung durch das Wasserversorgungsunternehmen abzutrennen und zur Wiederinbetriebnahme gemäß DIN EN 806-4 vorzugehen.


Sollten Sie weitere Fragen haben oder Hilfe benötigen, steht lsb h-Energie- und Sportstättenberater Matthias Schwing, Tel: 069 6789-330, Fax: 069 6789-428, E-Mail: mschwing@remove-this.lsbh.de, gerne zur Verfügung.

Quellennachweis: Deutscher Verein der qualifizierten Schaverständigen für Trinkwasserhygiene e.V. (DVQST), Alexandra Bürschgens, Pressereferentin/Schriftführerin

Müssen die Toiletten in den Sportstätten regelmäßig desinfiziert werden?

Eine routinemäßige Flächendesinfektion in häuslichen und öffentlichen Bereichen, auch der häufigen Kontaktflächen, wird vom Robert Koch Institut auch in der jetzigen COVID-Pandemie nicht ausdrücklich empfohlen. Hier ist die angemessene Reinigung das Verfahren der Wahl, siehe: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Reinigung_Desinfektion.html

Wird eine Desinfektion im Einzelfall als notwendig erachtet, so sollte diese generell als Wischdesinfektion durchgeführt werden. Eine Sprühdesinfektion, d.h. die Benetzung der Oberfläche ohne mechanische Einwirkung, ist weniger effektiv und auch aus Arbeitsschutzgründen bedenklich, da Desinfektionsmittel eingeatmet werden können. Auch Raumbegasungen zur Desinfektion sind hier grundsätzlich nicht erforderlich.

Allgemeine Hinweise hierzu finden Sie auf der Seite der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung unter https://www.infektionsschutz.de/hygienetipps/toilettenhygiene.html#c6432

Organisatorisches

Wer organisiert die Belegung der Sportanlagen, um eine größere Menschansammlungen zu vermeiden?

Auch das muss der Veranstalter des Sportbetriebs regeln. In der Regel wird das der Verein sein. Oder der Anbieter etwa von Rücken-Fitness-Kursen oder anderen Kursen. Das Verfahren ist je nach Sportart sehr unterschiedlich zu bewerten. Das Abstandsgebot und die Hygienevorschriften sind dabei dringend zu beachten.

Sind Zugangskontrollen zu den wiedereröffneten Sportanlagen vorgeschrieben?

Nein, diese sind nicht zwingend vorgeschrieben. Die Steuerung des Zutritts zu Sportanlagen muss unter Vermeidung von Warteschlagen erfolgen. Risikogruppen im Sinne der Empfehlung des Robert-Koch-Institutes dürfen keiner besonderen Gefährdung ausgesetzt sein.

Müssen/Dürfen Vereine eine Teilnehmendenliste zur Nachverfolgung der Infektionsketten führen?

Schon aus Versicherungsgründen ist es sinnvoll, beim Training Teilnehmerlisten zu führen. Gerade jetzt geht es außerdem darum, Infektionsketten nachverfolgbar zu machen. Viele Spitzenverbände empfehlen deshalb, bei der Wiederaufnahme des Sportbetriebs in angepasstem Rahmen Teilnehmendenlisten zu führen. In diesen Listen werden in den meisten Fällen jedoh nicht nur die Namen der Trainierenden dokumentiert, sondern es wird auch der Gesundheitszustand der Teilnehmenden abgefragt. Dies ist jedoch nicht zulässig, wie der Hessische Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit Ende Mai mitgeteilt hat. „Keinesfalls dürfen Gesundheitsdaten erfasst werden, wie z.B. in der Form, dass man Kinder und Jugendliche nach Krankheitssymptomen befragt und dies dokumentiert. Gleiches gilt für Erwachsene“, heißt es im Schreiben des Datenschutzbeauftragten. Diese Vorgabe muss umgesetzt werden.

Weiterhin weist der Datenschutzbeauftragte darauf hin, dass es keine gesetzliche Pflicht gibt, Teilnehmendenlisten für den Trainingsbetrieb zu führen. Dies bedeutet aber nicht, dass Vereine keine Listen führen sollten. Im Gegenteil: Der Landessportbund Hessen e.V. rät dringend zur Beibehaltung der Teilnehmendenlisten.

Die Rechtsgrundlage, die den Vereinen die Führung solcher Listen gestattet, ergibt sich aus dem § 6, Abs. 1, lit. d der Datenschutzgrundverordnung. Dort ist die Rechtmäßigkeit der Verarbeitung von Daten wie folgt geregelt: „Die Verarbeitung ist erforderlich, um lebenswichtige Interessen der betroffenen Person oder einer anderen natürlichen Person zu schützen." Da die Gesundheit unter die „lebenswichtigen Interessen“ zu subsummieren ist, ist die Führung der oben genannten Listen rechtmäßig.

Das vollständige Schreiben des Datenschutzbeauftragten können Sie hier herunterladen.

Sollten Vereine für alle Nutzer der Sportstätte eine Belehrung über die Verhaltens- und Hygienestandards durchführen und protokollieren?

Es ist nicht verpflichtend vorgesehen, hierüber Protokoll zu führen. Unbestritten ist jedoch, dass Verhaltens- und Hygieneregeln besser im Gedächtnis bleiben, wenn man sie verschriftlicht an die Teilnehmer aushändigt und sich die Verpflichtung zur Einhaltung per Unterschrift bestätigen lässt.  

Sollte/Darf man die Teilnehmenden einen Fragebogens zum SARS-CoV-2 Risiko ausfüllen lassen?

Viele Spitzenverbände raten in ihren Handlungsempfehlungen dazu. Konkret würde das bedeuten, jeden Nutzer der Sportanlage vor jeder Trainingseinheit einen Fragebogen zum SARS-CoV-2 Risiko ausfüllen zu lassen. Genau dies ist laut dem Hessischen Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit jedoch nicht zulässig: „Keinesfalls dürfen Gesundheitsdaten erfasst werden, wie z.B. in der Form, dass man Kinder und Jugendliche nach Krankheitssymptomen befragt und dies dokumentiert. Gleiches gilt für Erwachsene“, heißt es in einem Schreiben vom 25. Mai.

Das vollständige Schreiben können Sie hier herunterladen.

Haftung

Können Vereine haftbar gemacht werden, wenn Sporttreibende sich beim Sport im Verein mit COVID-19 infizieren?

Durch die Öffnung des Sportbetriebes ist es nicht ausgeschlossen, dass sich Personen dabei mit dem Coronavirus infizieren. Vorstände stellen sich die Frage, ob sie dann haftbar gemacht werden können.

Die Haftung wegen einer Infektion einer Person mit COVID-19 setzt eine Sorgfaltspflichtverletzung auf Seiten der Verantwortlichen voraus. Insofern hat der Vorstand alle Maßnahmen zu ergreifen, die erforderlich und geeignet sind, eine Verbreitung des Virus und eine Infektion der Teilnehmer*innen beim Sportbetrieb des Vereins zu verhindern. Hierzu zählen geeignete Vorkehrungen und Schutzmaßnahmen zur Hygiene, Steuerung des Zutritts und Gewährleistung eines Mindestabstands. Die jeweils zu treffenden Maßnahmen hängen von örtlichen Begebenheiten, sind sportartspezifisch zu treffen und hängen demgemäß von den Umständen des Einzelfalles ab. Vorkehrungen wie Registrierung der Teilnehmer*innen, Hinweise auf Husten- und Niesetikette und kontaktfreie Begrüßungen, regelmäßige Reinigungsintervalle dürften dabei zu den Standardmaßnahmen gehören.

Ein absoluter Schutz wird nicht herstellbar sein. Zudem müsste eine infizierte Person nachweisen, dass die Infektion durch die Teilnahme am Vereinssportbetrieb verursacht und durch das Verhalten des Vorstands (oder anderer Verantwortlicher auf Seiten des Vereins) verschuldet wurde. Ersteres dürfte praktisch kaum möglich sein.

Im Übrigen ist die Haftung des Vorstands, der unentgeltlich tätig ist oder keine den Ehrenamtsfreibetrag überschreitende Vergütung erhält, im Verhältnis zum Verein und zu den Mitgliedern des Vereins auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit beschränkt (§ 31 a BGB, siehe nächste Frage).

Weiterhin wäre zu prüfen, ob die betroffene Person ein Mitverschulden trifft.

Wer haftet, wenn die Abstands- und Hygieneregeln im Sportbetrieb nicht eingehalten werden?

In erster Linie der Verein (§ 31 BGB). Allerdings kann der Verein Erstattung bei einem Vorstandsmitglied geltend machen, wenn dieses die Infektion mindestens grob fahrlässig (s.o.) herbeigeführt hat. Ist das Vorstandsmitglied entgeltlich tätig, haftet es auch für einfache Fahrlässigkeit. Grobe Fahrlässigkeit bedeutet die Außerachtlassung der erforderlichen Sorgfalt in besonders hohem Maße. Das Vorstandsmitglied müsste sich also extrem leichtfertig verhalten haben. Es handelt sich um Verhaltensweisen, die absolut nicht vorkommen dürfen und für die niemand mehr Verständnis aufbringen kann. 

Möglicherweise kann die geschädigte Person auch direkt bei dem Vorstandsmitglied, das die Infektion verschuldet hat, Schadensersatz geltend machen. Dann kann das Vorstandsmitglied von dem Verein Erstattung verlangen, wenn es nicht grob fahrlässig gehandelt hat (s.o.). Dies gilt nur, wenn das Vorstandsmitglied unentgeltlich tätig ist oder höchstens eine Vergütung von € 720 im Jahr erhält.

Womöglich hat ein Übungsleiter/eine Übungsleiterin oder ein "einfaches" Mitglied des Vereins schuldhaft gehandelt, also z.B. nicht auf die Abstandsregeln geachtet. Hier gilt das zuvor Gesagte entsprechend: Der Verein haftet, kann aber möglicherweise Erstattung bei der schuldhaft handelnden Person verlangen. Ist diese unentgeltlich tätig, aber nur im Falle von grober Fahrlässigkeit.

Sonderthemen

Ist (Paar-)Tanz erlaubt?

Grundsätzlich gilt, dass auf Sportanlagen ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten ist. Eine Ausnahme besteht, wenn Personen in einer häuslichen Gemeinschaft leben. Für den Paartanz bedeutet das: Teilt das Paar einen Hausstand bzw. handelt es sich um Ehepartner oder Lebenspartner, darf es auch im Verein als Paar tanzen. Ist das nicht der Fall, ist Paartanz in einer Sportanlage und in der Öffentlichkeit untersagt.

Grundsätzlich erlaubt sind etwa Garde- oder Showtanz oder auch individuelle Tanzformen wie Hip Hop, Zumba oder Breakdance. Dabei sind aber zwingend jene Abstandsregeln und Hygiene-Vorgaben einzuhalten, die für den Freizeit- und Breitensport gelten. Tanzstudios dürfen unter Einhaltung eben dieser Hygiene- und Abstandsregelungen auch wieder unterrichten.

Können Vorstandssitzungen oder Mitgliederversammlungen stattfinden?

Gemäß der Verordnung zur Beschränkung von sozialen Kontakten und des Betriebes von Einrichtungen und von Angeboten aufgrund der Corona-Pandemie (Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung) vom 7. Mai 2020, § 1Abs. 2, 4. sind Zusammenkünfte und Veranstaltungen gestattet, 

  • wenn ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Personen, ausgenommen zwischen Angehörigen eines Hausstandes, eingehalten wird, sofern keine geeigneten Trennvorrichtungen vorhanden sind,
  • keine Gegenstände zwischen Personen, die nicht einem gemeinsamen Hausstand angehören, entgegengenommen und anschließend weitergereicht werden, 
  • geeignete Hygienekonzepte entsprechend den Empfehlungen des Robert Koch-Instituts zur Hygiene, Steuerung des Zutritts und der Vermeidung von Warteschlangen getroffen und umgesetzt werden, 
  • und Aushänge zu den erforderlichen Abstands- und Hygienemaßnahmen gut sichtbar angebracht sind. 
  • wenn die Teilnehmerzahl 100 nicht übersteigt oder die zuständige Behörde ausnahmsweise eine höhere Teilnehmerzahl bei Gewährleistung der kontinuierlichen Überwachung der Einhaltung der Voraussetzungen gestattet
  • wenn maximal eine Person je angefangener für den Publikumsverkehr zugänglicher Grundfläche von 5 Quadratmetern, sofern Sitzplätze eingenommen werden, im Übrigen von 10 Quadratmetern, in die betreffende Räumlichkeit eingelassen wird, 
  • wenn eine Teilnehmerliste, die Name, Anschrift und Telefonnummer enthält, zur Ermöglichung der Nachverfolgung von Infektionen unter Beachtung der datenschutzrechtlichen Bestimmungen geführt wird.

Übersetzt heißt dies, steht dem Verein eine entsprechend großer Raum zur Verfügung und hält er sich an die o.g. Vorgaben zu Abstand, Hygiene und Dokumentation, kann er eine Vorstandssitzung durchführen.


Die Voraussetzungen für Mitgliederversammlungen (MV) einzuhalten, dürfte wesentlich schwieriger sein. Da alle Mitglieder zur MV eingeladen werden müssen, berechnet sich der Platzbedarf nach den Anzahl der Mitglieder mal 5 Quadratmeter. Bei einem Verein mit 30 Mitgliedern bedarf es somit einer Raumgröße von 150 Quadratmetern, ein Verein mit 100 Mitgliedern bedürfte somit eines Raumes mit 500 Quadratmetern und so fort. Auch wenn in der Vergangenheit jeweils nur ein Bruchteil der Mitglieder an der MV teilgenommen hat, kann eine Planung nicht ausschließlich auf Erfahrungswerten erfolgen. Bei Einladung kann eine Voranmeldung für die Teilnahme an der MV angefordert werden, sodass man räumlich entsprechend planen kann. Dennoch kann man aber auch einem nicht angemeldeten Mitglied die Teilnahme an der MV nicht verbieten. Vor diesem Hintergrund empfiehlt es sich, vorsorglich bei der zuständigen Behörde die Gestattung einer höheren Teilnehmerzahl zu beantragen, wenn man die Teilnahme von mehr als 100 Teilnehmern nicht hundertprozentig ausschließen kann. Es ist auch zu berücksichtigen, dass neben den Mitgliedern auch Gäste erscheinen, denen man die Teilnahme zwar theoretisch untersagen kann. Praktisch wird man davon aber z.B. im Falle des Bürgermeisters, Landrats oder Sportkreisvorsitzenden Abstand nehmen. In erster Linie ist das Gesundheitsamt die zuständige Behörde (§ 7 der o.g. Verordnung). 

Wer ist zuständig für die Fragen des Schulsports?

Diese Fragen klärt das Hessische Kultusministerium. Es ist zuständig für den Schulsport. Auch für alle Fragen in Zusammenhang mit der Abnahme der sportpraktischen Abiturprüfungen ist das Kultusministerium zuständig. Hierzu gibt es einen separaten Erlass seitens HKM vom 22.4.2020.

Inwieweit können Profi-Sportler und Berufssportler ihrem Beruf nachgehen?

Nachdem schon Anfang April Regelungen für bezahlte Vollzeitsportler als Berufssportler getroffen wurden, gibt es jetzt auch Regelungen für Personen des Berufssports und des Spitzensports. Der Trainings- und Wettkampfbetrieb des Spitzensports ist seit dem 9. Mai gestattet, sofern diesem ein umfassendes sportartspezifisches Hygienekonzept seitens des nationalen Spitzenverbands zugrunde liegt. Die Zugehörigkeit zum Kreis des Spitzensports muss durch den OSP Hessen auf dem entsprechenden Formblatt persönlich bestätigt werden.

Genaueres regelt der Erlass des Hesischen Ministerium des Innern und für Sport vom 8. Mai 2020.

Welche Vorgaben gibt es für Vereinsgaststätten?

Prinzipiell dürfen Gaststätten in Hessen ab dem 15. Mail uner Vorgaben wieder öffnen. Die DEHOGA hat dazu ausführliche Informationen auf ihrer Webseite zusammengestellt.

Darf die Fußball-Bundesliga o.ä. im Vereinsheim angeschaut werden ?

Gemeinschaftsräumlichkeiten in Vereinsheimen müssen auf den Sportanlagen weiterhin geschlossen bleiben. Dies ist zu unterscheiden von einer gewerblich betriebenen Gastronomie auf einem Sportgelände, die ab 15. Mai wieder öffnen darf.

Es ist daher nicht gestattet, einen Vereinsraum zu öffnen, nur um dort z.B. das Training des Vereins oder gemeinsam Fußball im TV zu schauen. Der Sportbetrieb auf den Sport- und Vereinsanlagen ist zwar seit dem 9. Mai wieder erlaubt, aber eben ohne Zuschauer.

Liegt auf dem Gelände einer Sportstätte eine gewerbliche Gastronomie, gleich ob diese ein externer Dritter oder der Verein selber betreibt, darf diese  ab dem 15. Mai wieder öffnen. Für den Betrieb gelten aber strenge Abstands- und Hygieneregeln, sowie weitere Vorgaben für die Gastronomie, die strikt einzuhalten sind (siehe https://wirtschaft.hessen.de/wirtschaft/corona-info/was-ist-wieder-erlaubt-was-nicht#Gaststätten). Gäste können dann in dem gastronomischen Betrieb auch beispielsweise Fußball im Fernsehen schauen, wenn dies gezeigt wird.