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Paralympische Spiele

13 hessische Athlet/innen nominiert


Insgesamt 13 Athletinnen und Athleten mit Hessen-Bezug sind ab dem 24. August bei den Paralympischen Spielen in Tokio am Start.

Besonders stark zeigt sich das Hessen-Team im Rollstuhl-Basketball. Insgesamt vier Männer und vier Frauen, die für drei verschiedene hessische Vereine spielen, werden bei den paralympischen Wettbewerben im Einsatz sein. Es sind Thomas Böhme, Christoph Huber, Annabel Breuer und Catharina Jule Weiß vom RSV Lahn-Dill, Nico Dreimüller von den  ING Skywheelers Frankfurt sowie Matthias Güntner, Barbara Groß und Svenja Mayer  von den Wiesbadener Rhine River Rinos.

Nach Gold mit "Team D" strebt der Goalballer Michael Dennis (SSG Blista Marburg). Mit der deutschen Mannschaft wurde er 2017 Vizeeuropameister, 2018 Vizeweltmeister und 2019 vor heimischem Publikum in Rostock schließlich Europameister. Eine olympische Medaille wäre nun ein weiterer Traum.

Neben ihm gehört die Schützin Natasche Hiltrop (SV Lengers 1964) zu den bekanntesten und erfolgreichsten Para-Athletinnen aus Hessen. Für sie sind es bereits die dritten Spiele. Ob es wie 2016 für eine Medaille reichen wird?

Knapp an einer Medaille vorbei schrammte 2016 die Para-Tischtennis-Spielerin Juliane Wolf. Nun hat die 33-Jährige, die dem DJK Blau-Weiß Münster angehört, aber  im Erststartrecht  für die badische DJK Offenburg startet, eine weitere Chance.

Für das Sprintteam Wetzlar geht der Leichtathlet Felix Streng an den Start, der über sich selbst sagt: „Meine Prothese gehörte schon immer zu mir und macht jede Hürde überwindbar.“

Im Rudern startet Marcus Klemp (Offenbacher RG Undine) im Einer. Mit der Qualifikation, sagt der 39-Jährige, sei für ihn ein Traum wahrgeworden.

Ob in Tokio für die paralympischen Athletinnen und Athleten noch weitere Träume wahr werden? Die Daumen in der Heimat sind auf jeden Fall gedrückt!

Isabell Boger