Senkrechtstarter traut sich Gesamtweltcupsieg zu
Bobpilot Adam Ammour hat eine rasante Entwicklung hingelegt. Vize-Weltmeister, Europameister und Olympia-Bronze – das sind seine bislang größten Erfolge. Doch damit gibt sich der 24-jährige Gießener keineswegs zufrieden und nimmt den Sieg im Gesamtweltcup ins Visier, wie er im Podcast des Landessportbundes Hessen (lsb h) erzählt. „Mit meinem Team will ich im nächsten Winter angreifen“, sagt der Athlet von Eintracht Frankfurt in der aktuellen Folge des „Sportgebabbel“. Erst vor rund sieben Jahren wechselte er vom Turnen in den Bobsport – und jetzt trauen ihm viele Experten bereits zu, in die Fußstapfen der Bob-Ikonen Johannes Lochner und Francesco Friedrich zu treten.
In der Folge spricht Ammour über die Olympischen Winterspiele 2026 in Italien, wo er im Zweierbob Dritter wurde. Im Viererbob verpasste der 24-Jährige das Podest zwar knapp, doch nach seinem Olympia-Debüt überwiegen die positiven Erlebnisse. „Es war einfach unbeschreiblich. Viele Jahre Arbeit haben sich ausgezahlt.“ Zum Bobsport hat ihn sein Bruder Issam gebracht, der seit vielen Jahren als Anschieber unterwegs ist. Der Wechsel in den Eiskanal hängt aber auch mit einer Handgelenksverletzung zusammen, wegen der Ammour seine Laufbahn als Turner beenden musste. In der Folge erzählt Ammour auch, wie hart der Abschied vom Turnen war, wie er in die Rolle des Bobpiloten hineingewachsen ist und wie er die Entwicklung des Bobsports in Hessen sieht.
Die Podcast-Folge findet sich auf allen gängigen Podcast-Plattformen (Spotify etc.) und hier.