Landesprogramm „Talentsuche – Talentförderung“

Jugend trainiert für Olympia Paralympics

Frühjahrsfinale 2026 in Berlin

 

Hessen belegt Platz 1 im Medaillenspiegel!

Vom 05. – 09.05.2026 fand das Frühjahrsfinale „Jugend trainiert für Olympia & Paralympics in Berlin statt.

Für Hessen waren in diesem Jahr 24 Teams aus 10 Schulen in den verschiedenen Wettkampfklassen am Start.

Herausragende Ergebnisse hessischer Teams!

Erstmalig landete Hessen im Medaillenspiegel der Bundesländer auf Platz 1.

Mit 6 Goldmedaillen, 5 Silbermedaillen und 2 Bronzemedaillen war Hessen erfolgreich wie nie zuvor.

Erfolgreichste Schule Deutschlands!

Die Carl-von-Weinberg-Schule aus Frankfurt am Main war mit insgesamt 9 Teams beim Frühjahsrfinale vertreten und sicherte sich im Basketball U16 der Jungen, im Gerätturnen U16 Mixed, im Badminton U16 Mixed und im Tischtennis U18 der Mädchen insgesamt 4 Goldmedaillen.

Ergänzt wurde der Medaillenreigen durch eine Silbermedaille im Gerätturnen U16 der Mädchen und durch je eine Bronzemedaille im Basketball U18 der Jungen und im Tischtennis U16 der Jungen.

Die Carl-von-Weinberg-Schule war mit 9 Mannschaften angereist, holte 7 Medaillen und zwei 5. Plätze und war damit die erfolgreichste Schule Deutschlands beim Frühjahrsfinale in Berlin.

Die Elly-Heuss-Schule aus Wiesbaden als Partnerschule des Leistungssports war mit je zwei Mannschaften im Volleyball und zwei Mannschaften im Handball vertreten.

Herausragend war die Goldmedaille der Jungen U14 im Handball, die das gesamte Turnier dominierten. Die Mädchen U14 wurden erst im Finale von der Sportschule im Olympiapark aus Berlin geschlagen. Für das junge Team ist die Silbermedaille ein sehr großer Erfolg.

Fantastisch auch die Leistung der Volleyballerinnen U16 der Elly-Heuss-Schule, die nach einer großartigen Turnierleistung mit der Silbermedaille belohnt wurden.

Platz 5 der Volleyballerinnen U18 komplettierte das sehr gute Ergebnis.

Als weitere Partnerschule des Leistungssports war die Main-Taunus-Schule aus Hofheim mit 4 Mannschaften nach Berlin gereist.

Herausragend war die Leistung der Volleyballer in der Altersklasse U16 der Jungen. Hier sicherte sich das Team in einem spannenden Finale die Goldmedaille.

Die Basketballerinnen U16 der Main-Taunus-Schule legten nach und unterlagen lediglich im Finale einer sehr starken Berliner Mannschaft.

Die Silbermedaille ist auch für dieses Team ein sehr großer Erfolg.

Im Wettbewerb Para-Tischtennis vertrat einmal mehr die Alexander-Schmorell-Schule aus Kassel das Land Hessen.

Im Finale standen sich, wie im Vergangenen Jahr, Hessen und Baden-Württemberg gegenüber. In einer Partie auf Augenhöhe unterlag die Alexander-Schmorell-Schule nur knapp und feierte im Anschluss die Silbermedaille mit großem Stolz und großer Freude.

Neben all diesen Erfolgsgeschichten gab es noch weitere großartige Geschichten am Rande des Bundesfinals.

Erstmalig hatten wir eine Hauptschule in der Delegation. Im Tischtennis der Mädchen U16 qualifizierte sich die Alteburgschule aus Biebergemünd für die Teilnahme zum Bundesfinale. Der kleine Ort im Main-Kinzig-Kreis feierte schon im Vorfeld den Landeserfolg. Der 8. Platz beim Bundefinale ließ die Mädchen und Ihre Betreuerin jubeln. Alle waren sich einig, dass sie diese Woche in Berlin niemals vergessen würden.

Neben den herausragenden Leistungen aus sportlicher Sicht hat sich das Team Hessen einmal mehr durch Teamgeist, Fairness und große Motivation ausgezeichnet und damit als hervorragender Botschafter für das Land Hessen präsentiert.

 

Medaillenspiegel

Hessen

Gold

6

Silber

5

Bronze

2

Platz 4

1

Platz 5

3

Platz 6

2

Platz 7

1

Platz 8

1

Platz 9

2

Platz 15

1

 

Sportart

Geschl.

AK

Schule

Ort

Platz

Badminton

Mixed

U16

Carl-von-Weinberg-Schule

Frankfurt

1.

Badminton

Mixed

U14

Carl-von-Weinberg-Schule

Frankfurt

5.

Basketball

M

U18

Main-Taunus-Schule

Hofheim

9.

Basketball

M

U16

Main-Taunus-Schule

Hofheim

2.

Basketball

J

U18

Carl-von-Weinberg-Schule

Frankfurt

3.

Basketball

J

U16

Carl-von-Weinberg-Schule

Frankfurt

1.

Gerätturnen

M

U16

Carl-von-Weinberg-Schule

Frankfurt

2.

Gerätturnen

M

U14

Goethe Gymnasium

Kassel

4.

Gerätturnen

J

U14

Grimmelshausen Gymnasium

Gelnhausen

6.

Gerätturnen

Mixed

U16

Carl-von-Weinberg-Schule

Frankfurt

1.

Goalball

Mixed

II/III

Johann-Peter-Schäfer-Schule

Friedberg

7.

Handball

M

U16

Altes-Kurfürstliches Gymnasium

Bensheim

15.

Handball

M

U14

Elly-Heuss-Schule

Wiesbaden

2.

Handball

J

U16

Lahntalschule

Lahnau

6.

Handball

J

U14

Elly-Heuss-Schule

Wiesbaden

1.

Tischtennis

M

U18

Carl-von-Weinberg-Schule

Frankfurt

1.

Tischtennis

M

U16

Alteburgschule

Biebergemünd

8.

Tischtennis

J

U18

Carl-von-Weinberg-Schule

Frankfurt

5.

Tischtennis

J

U16

Carl-von-Weinberg-Schule

Frankfurt

3.

Para Tischtennis

M/J

U18

Alexander-Schmorell-Schule

Kassel

2.

Volleyball

M

U18

Elly-Heuss-Schule

Wiesbaden

5.

Volleyball

M

U16

Elly-Heuss-Schule

Wiesbaden

2.

Volleyball

J

U18

Main-Taunus-Schule

Hofheim

9.

Volleyball

J

U16

Main-Taunus-Schule

Hofheim

1.

 

 

 

Das Landesprogramm „Talentsuche – Talentförderung“ ist ein Kooperationsprogramm des Hessischen Ministeriums für Kultus, Bildung und Chancen (HMKB) und des Landessportbundes Hessen mit seinen Landesfachverbänden.

Es soll dazu beitragen, in Zusammenarbeit von Schulen und Sportverbänden/Sportvereinen einerseits den Einstieg in leistungssportliches Training für Kinder und Jugendliche human und pädagogisch verantwortungsbewusst zu gestalten. Dies erfordert eine behutsame Hinführung sportlich talentierter und interessierter Kinder und Jugendlicher zum Leistungssport durch kindgerechte und entwicklungsgemäße Trainings- und Wettkampfgestaltung.

Andererseits ist es ein zentraler Baustein zur Förderung des Nachwuchsleistungssports in Hessen und unterstützt somit gezielt die Hinführung zum Spitzensport, der mit dem ausdrücklichen Ziel betrieben wird, Spitzenleistungen im internationalen Maßstab zu erzielen. Das Talentförderkonzept orientiert sich unter Beachtung schulischer Rahmenbedingungen an den Strukturvorgaben des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), insbesondere dem Nachwuchsleistungssportkonzept und den darin verankerten Grundsätzen zum langfristigen Trainings- und Leistungsaufbau.

Die Schule übernimmt hierbei in enger Kooperation mit den Landesfachverbänden und Sportvereinen Aufgaben im Bereich der Talentsuche und der Talentförderung.

 

Eine anschauliche und kurze Erklärung zum Landesprogramm und seinen Grundstrukturen am Beispiel der Partnerschule des Leistungssports (Elly-Heuss-Schule) im Regionalen Talentzentrum Wiesbaden/Rheingau-Taunus-Kreis findet ihr unter diesem Link:

https://www.elly-heuss-schule-wiesbaden.de/besondere-angebote/foerderschwerpunkte/sport-foerderung/

Auf der Homepage des Vereins zur Förderung sportlicher Talente in den hessischen Schulen e.V., der im Auftrag des HMKB für die organisatorische Umsetzung des Landesprogramms zuständig ist, finden sich weitere Informationen und aktuelle Nachrichten.

https://talentfoerderung.info/

 

FAQ

Es ist ein Kooperationsprogramm des Hessischen Ministeriums für Kultus, Bildung und Chancen (HMKB) und des Landessportbunds Hessen zur Vereinbarkeit von Leistungssport und Schule. Die optimale individuelle Leistungsentwicklung im Sport und das Erreichen des angestrebten Schulabschlusses sollen mit den Möglichkeiten dieses Programms vereint werden („Duale Karriere“). Die Verortung richtet sich nach der Leistungssportstruktur der eingebundenen Sportfachverbände und deren Vereine mit Nachwuchsleistungssport.

 

Das Hessische Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen (Referat Schulsport), die Zentralstelle für Schulsport und Bewegungsförderung (ZFS), der Landessportbund Hessen (Geschäftsbereich Leistungssport) mit den angeschlossenen Sportfachverbänden, das Hessische Ministerium für Familien, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege (Referat Leistungssport, Breiten- und Gesundheitssport), der Verein zur Förderung sportlicher Talente an den hessischen Schulen e.V.

Talentaufbaugruppen (TAG) für das Grundschulalter und Talentfördergruppengruppen (TFG) für den Bereich 4. Klasse bis circa 6./7. Klasse. Die TAG sind sportartübergreifend konzipiert und helfen die motorischen Basiskompetenzen bestmöglich zu entwickeln. Die TFG sind sportspezifisch und orientieren sich an den Inhalten für Grundlagen-/ Aufbautraining der jeweiligen Sportfachverbände.

Zudem werden für bestimmte Schwerpunktsportarten an den Partnerschulen des Leistungssports bedarfsgerecht Stellen für sogenannte Lehrer-Trainerinnen und Lehrer-Trainer eingerichtet. Diese bieten u.a. weiterführende Trainingsangebote im Vormittagsbereich (auf den Stundenplan abgestimmt) an und beraten die Athletinnen und Athleten in schulischen und sportlichen Fragen.

Die in das Landesprogramm aufgenommenen Sportfachverbände beantragen Fördermaßnahmen für einen gewünschten Standort bei der Landesarbeitsgruppe (LAG). Hierzu müssen sie ein Standortkonzept vorlegen, aus welchem der Unterstützungsbedarf hervorgeht. Wesentliche Kriterien sind u.a. die Nähe zum Talentstützpunkt (TSP), Nachwuchsleistungssport treibende Vereine und die Möglichkeit einer schulischen Anbindung der Fördermaßnahme.

ZFS/ HMKB: Koordinator Nachwuchsleistungssport Klaus.Mueller@remove-this.kultus.hessen.de  Hier erhält man ggf. die Kontaktdaten der regionalen Ansprechpartnerin bzw. des regionalen Ansprechpartners.

LSBH GB Leistungssport: Referentin für Nachwuchsleistungssport mhossfeld@remove-this.lsbh.de  Hier erhält man ggf. die Kontaktdaten der Verantwortlichen der Sportfachverbände im Zusammenhang mit dem Landesprogramm Talentsuche/ Talentförderung.

In einem Regionalen Talentzentrum (RTZ) bündeln sich die Talentstützpunkte der Sportfachverbände dieser Region; hier werden die Angebote des Landesprogramms umgesetzt. Es ist der Zusammenschluss kooperierender Schulen und Vereine in einer Region, die ihre Trainingsangebote für talentierte Sportlerinnen und Sportler aufeinander abstimmen. Das RTZ wird durch eine Partnerschule des Leistungssports gesteuert. Die aktuellen RTZ sind aus früheren Schulsportzentren (SSZ) hervorgegangen.

Der Begriff Schulsportzentren (SSZ) wird noch für diejenigen Standorte verwendet, welche ihren Strukturen nach der alten Konzeption des Landesprogramms Talentsuche - Talentförderung entsprechen. Eine Neuausrichtung des Landesprogramms hat konzeptionelle Weiterentwicklungen befördert, welche sich in der aktuellen Struktur eines Regionalen Talentzentrums wiederfinden.

Den Ergebnissen wissenschaftlicher Begleituntersuchungen der Universität Kassel zufolge werden die Strukturen der Schulsportzentren neu bewertet. Am Ende dieses Kriterien geleiteten Entwicklungsprozesses stehen dann Regionale Talentzentren anstelle der Schulsportzentren. Talentstützpunkte der Sportfachverbände (TSP), Partnerschulen des Leistungssports (PdL) und Profilschulen für Sporttalente (PfS) sind Strukturmerkmale der konzeptionellen Weiterentwicklung.

Dies ist die federführende Schule in einem Regionalen Talentzentrum/ Schulsportzentrum. Sie steuert die organisatorische Umsetzung der Förderangebote im Rahmen des Landesprogramms Talentsuche - Talentförderung. Die Schule hat einen im Schulprogramm verankerten Schwerpunkt Sport und bietet Sportklassen als pädagogisches Unterstützungssystem an. Alle Lehrer-Trainerinnen und Lehrer-Trainer der Schwerpunktsportarten sind hier verortet. Die PdL bietet eine gymnasiale Oberstufe an.

Aufgrund regionaler Gegebenheiten (Entfernung, Sportstätten, Bildungsgang) werden nicht alle talentierten Sportlerinnen und Sportler an die Partnerschule des Leistungssports gehen können. Daher bietet die Profilschule für Sporttalente mit ihrem ausgewiesenen Profilbereich Sport einen ersten pädagogischen Schritt in Richtung Leistungssport. Teilnahmen an den Trainingsangeboten des Regionalen Talentzentrums werden i.d.R. im Nachmittagsbereich wahrgenommen. Bei optimaler schulischer und sportlicher Entwicklung kann im späteren Mittelstufenalter oder zur Oberstufe hin eine Lenkung an die Partnerschule des Leistungssports oder eine Schule mit Internatsanbindung erfolgen, um die gestiegenen Trainingsumfänge mit den Anforderungen der schulischen Ausbildung in Einklang zu bringen.

LeT sind ausgebildete Lehrerinnen oder Lehrer (2. Staatsexamen) oder Personen mit sportwissenschaftlichem Studium und pädagogischer Qualifikation, die über eine hochrangige Trainerlizenz verfügen (mind. B-Lizenz) und Erfahrung im nachwuchsleistungssportlichen Training mitbringen. Sie sind somit doppelt qualifiziert, leiten an der Partnerschule des Leistungssports die Trainingseinheiten in den Schwerpunktsportarten (v.a. im Vormittag), bieten pädagogische Unterstützung für die Sporttalente und vertreten das Thema schulische Talentförderung nach innen (Schulleitung, Kollegium, Fachschaft) sowie nach außen (Vereine, Stützpunkte, Landesverband, Eltern). Ihr Projektanteil für die Talentförderung liegt bei mindestens 50%. Mit dem Rest der Stunden sind sie im Regelunterricht ihrer beiden Fächer eingesetzt.

Talentstützpunkte (TSP) sind vom jeweiligen Sportfachverband festgelegte und in einem Standortkonzept dokumentierte regionale Fördermaßnahmen. Hier bündeln sich die Aktivitäten der leistungsstarken Vereine und die perspektivreichsten Sportlerinnen und Sportler trainieren am TSP unter Regie qualifizierter, vom Verband eingesetzter Trainerinnen und Trainer. Zielsetzung ist die Erreichung der nächsthöheren Förderstufe (Landeskader). Die TSP sind grundlegende Gestaltungsmerkmale eines Regionalen Talentzentrums (RTZ); die Summe der TSP einer Region definiert den Zuschnitt des Regionalen Talentzentrums (RTZ). Die Maßnahmen der TSP und die schulischen Talentgruppen sind aufeinander abzustimmen.

 

Sportarten im Landesprogramm Talentsuche - Talentförderung müssen eine Reihe von Kriterien erfüllen. Maßgebend sind die Förderrichtlinien des Landesausschuss Leistungssport (LA-L) im Landessportbund Hessen. Es werden nur Sportarten der Schwerpunktförderung oder Grundförderung ins Landesprogramm Talentsuche - Talentförderung aufgenommen. Zudem muss die Sportart gemäß der Aufsichtsverordnung für den Schulsport in Hessen zulässig sein. Die Sportverbände müssen Maßnahmen im Bereich des Kindes - und Athletenwohl nachweisen. Es werden aktuell 26 Sportarten gefördert, darunter sind vier paralympische Sportarten.

Ja, am Standort Marburg werden die Sportarten Judo, Goalball, Fußball und Rudern für Menschen mit Sehbeeinträchtigung gefördert. Hierfür stehen an der Partnerschule des paralympischen Leistungssports zwei Lehrer-Trainer Stellen zur Verfügung.

Ansprechpartner*innen

Geschäftsbereich Leistungssport

Thomas Neu

Geschäftsbereichsleiter


Tel.: 069 6789-265
E-Mail: tneu@remove-this.lsbh.de

Martina Hoßfeld

Referentin Nachwuchsleistungssport

Tel.: 069 6789-305
E-Mail: mhossfeld@remove-this.lsbh.de

Susanne Aichele

Referentin Leistungssport


Tel.: 069 6789-418
E-Mail: saichele@remove-this.lsbh.de

 

Jennifer Hesse

Assistenz der Geschäftsbereichsleitung

Tel.: 069 6789-231
E-Mail: jhesse@remove-this.lsbh.de