Georg-August-Zinn-Preis

Georg-August-Zinn-Preis für LSBH

Der Landessportbund Hessen (LSBH) ist mit der Georg-August-Zinn-Medaille des Landes Hessen ausgezeichnet worden. Das hatte Ministerpräsident Boris Rhein am 125. Geburtstag des früheren Hessischen Ministerpräsidenten Georg-August Zinn, bekanntgegeben. Die Auszeichnung nahm LSBH-Präsidentin Juliane Kuhlmann Anfang Juni im Rahmen des vom Hessischen Landtag organisierten „Abend des Sports“ entgegen.

„Die Georg-August-Zinn-Medaille steht für Verantwortung, Zusammenhalt und den Dienst am Gemeinwohl“, sagte Rhein und fügte hinzu: „Der Landessportbund Hessen lebt diese Werte Tag für Tag – mit seinem Engagement für Gemeinschaft, Integration, Chancengerechtigkeit und Ehrenamt. Er verleiht dem Sport in Hessen eine starke Stimme. Mit der Ehrung würdigt das Land das jahrzehntelange herausragende Engagement des organisierten Sports.“ LSBH-Präsidentin Kuhlmann freute sich sehr über die Auszeichnung: „Sie ist eine Bestätigung für unsere Arbeit und das ehrenamtliche Engagement an der Basis. Die hessische Vereinslandschaft ist vielfältig, lebendig und für das gesellschaftliche Miteinander unverzichtbar.“ Die Auszeichnung, so Kuhlmann weiter, verstehe sie als Ermutigung, den eingeschlagenen Weg zur Förderung des Gemeinwohls fortzusetzen. Sportministerin Diana Stolz lobte die jahrzehntelange engagierte Arbeit des Landessportbundes Hessen und sagte: „Die Verleihung der Georg-August-Zinn-Medaille an den Landessportbund Hessen ist ein wunderbares Signal für das gesamte SPORTLAND HESSEN. Der organisierte Sport dient in besonderer Weise dem Allgemeinwohl und hat sich diese bedeutende Auszeichnung verdient.“

Am 1. Juni 1946 gegründet, vereint der Landessportbund im 80. Jahr seines Bestehens so viele Menschen wie nie zuvor. Heute zählt der Dachverband etwa 2,3 Millionen Mitglieder in rund 7.300 Vereinen. Rhein lobte die Arbeit des Landessportbundes: „Seit seiner Gründung prägt der Landessportbund die hessische Sportlandschaft. Mit seinem vielfältigen Angebot von Vereinsmanagement und Sportinfrastruktur über Leistungssport und Sportentwicklung bis hin zu Schule, Bildung und Ausbildung setzt der Landessportbund Hessen wichtige Impulse für die ehrenamtlich getragene Vereinslandschaft und damit für das Gemeinwohl im Land Hessen. Er ist eine bedeutende gesellschaftliche Kraft.“

Langjähriges und beispielhaftes Wirken 

Der Ministerpräsident hob ferner hervor, dass der Landessportbund stets gesellschaftliche Entwicklungen aufgenommen habe – von der Reorganisation der Sportlandschaft nach dem Zweiten Weltkrieg über den Aufbau von Sportbildungsstätten und die Arbeit der Sportjugend Hessen bis hin zur Trägerschaft des Olympiastützpunktes Hessen seit 1992 habe der Landessportbund Hessen stets gesellschaftliche Entwicklungen aufgegriffen. Auch die Förderung des Ehrenamts sei ihm ein stetes Anliegen gewesen. „Seit 1963 wurden mehr als 20.000 lizenzierte Übungsleiterinnen und Übungsleiter ausgebildet. Das ist eine starke Leistung. Mit der Verleihung der Georg-August-Zinn-Medaille erfährt dieses langjährige und beispielhafte Wirken für die Bürgerinnen und Bürger Hessens nun eine besondere Anerkennung. Die Auszeichnung würdigt zugleich die besondere Bedeutung des Sports als Staatsziel in Hessen“, sagte Rhein, der darauf verwies, dass der Schutz und die Förderung des Sports seit 2001 in Artikel 26g der Hessischen Verfassung verankert seien.

HSK/srd