Pressemeldung

Ein erster wichtiger Schritt

Der Landessportbund Hessen e.V. (lsb h) begrüßt die vom Hessischen Landtag beschlossene Erhöhung der Beteiligung aus Lotto-Spieleinsätzen um zehn Prozent. Für den Landessportbund bedeutet die Neuregelung jährliche Mehreinnahmen in Höhe von rund 2 Millionen Euro. Von der neuen Regelung profitieren neben dem Landessportbund mit seinen Sportkreisen und Verbänden unter anderem die Liga der freien Wohlfahrtsverbände und der Hessische Jugendring.

„Wir sind froh und dankbar über die jetzt beschlossene Erhöhung“, kommentiert der Präsident des lsb h, Dr. Rolf Müller den Landtagsbeschluss. „Gleichwohl hätten wir uns gewünscht, dass sich eine Mehrheit für die von uns gewünschte Steigerung um 25 Prozent gefunden hätte. Leider gab es aber in dieser Frage keine einvernehmliche Haltung, wie wir sie sonst kennen, wenn sich der Landtag mit Fragen des organisierten Sports beschäftigt.“ Ursprünglich hatte der lsb h und die übrigen Destinatäre eine Erhöhung der Lotto-Mittel um 25 Prozent als notwendige Steigerung genannt. Dieser Forderung hatten sich die Oppositionsfraktionen SPD, FDP und die Linke angeschlossen.

„Wir gehen davon aus, dass der Landtag noch innerhalb dieser Legislaturperiode eine in Aussicht gestellte zweite Erhöhung der Mittel verabschiedet“, zeigt sich Müller dennoch zuversichtlich. Angesichts der umfassenden Kostensteigerungen und den stetig weiter wachsenden Herausforderungen, mit denen der organisierte Sport konfrontiert werde, sei es unumgänglich, die Finanzierung dieser Aufgaben auf eine solide finanzielle Grundlage zu stellen, betont der lsb h-Chef.

„Die Fülle der gesamtgesellschaftlichen Aufgaben, die der organisierte Sport übernimmt, hat in den vergangenen Jahren immer mehr zugenommen. Der demografische Wandel, die Entwicklung der Schullandschaft hin zu mehr Ganztagsangeboten, die Kooperation mit Kindergärten und Hochschulen, die großartigen Initiativen bei der Integration, der Inklusion, im ökologischen Bereich, beim Klimaschutz oder in gesundheitlichen Präventions- und Rehabilitationsangeboten sind Beispiele, wie sich der organisierte Sport aktuellen und künftigen Herausforderungen stellt.“ Gleichzeitig seien die Sportorganisationen mit gestiegenen bürokratischen Hürden und höheren Personalkosten konfrontiert. Sowohl im Leistungs- als auch im Breitensport bedürfe es einer besseren finanziellen Ausstattung, um die bisherige Arbeit erfolgreich fortzusetzen, begründete der Präsident des Landessportbundes den gestiegenen Bedarf an finanzieller Unterstützung.

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