Begriffsklärung

Sportentwicklungs-

planung


Sportentwicklungsplanung beschreibt ein zielgerichtetes, methodisches Vorgehen um örtliche bzw. regionale Rahmenbedingungen für Sport insbesondere Sporträume zu gestalten und in einem Gesamtkonzept festzulegen. Hierbei werden relevante Einflussfaktoren wie zum Beispiel demografische Entwicklungen, gesellschaftliche Veränderungen bzw. spezifische Sporttraditionen und -trends ebenso aufgearbeitet wie empirische Bestandsaufnahmen, Perspektiven der Angebotsentwicklung und kommunalpolitische Rahmenbedingungen.

Im Rahmen einer kooperativen Planung unter Beteiligung relevanter Akteure wie z.B. Stadtverwaltung, Sportorganisationen und Schulvertreter werden entsprechende Daten zusammengetragen und durch die Entwicklung von Zielen und Maßnahmenkatalogen in  einem Gesamtkonzept zusammengefasst.

Sportentwicklungsplanungen sind somit eine Mischung aus wissensbasierter Analyse, Planung und politischem Handeln. Entsprechende Planungsprozesse, unterstützt durch Fachgutachter bzw. Prozessbegleiter, können die Zusammenarbeit innerhalb der Verwaltung wie auch grundsätzlich aller Akteure verbessern, politische Ziele klären, Prioritätensetzungen auf der Maßnahmenebene präzisieren und dadurch insgesamt das „Politikfeld Sport“ stärken.

Der „Entwicklungsbus“ veranschaulicht, wie wir Sportentwicklung sehen, wer die Fahrtrichtung und Geschwindigkeit beeinflusst und welche Zahnräder ineinandergreifen, die dann den „Antrieb“ zu einer zukunftsorientierten Sportentwicklung gewährleisten; aber auch blockieren können.

 

Sportentwicklungs-

berichte

Als „Analysen zur Situation des Sports in Deutschland" haben Sportentwicklungsberichte das Ziel, die Entscheidungsträger im organisierten Sport zeitnah mit politikfeld- und managementrelevanten Informationen zu versorgen. So soll die Wettbewerbsfähigkeit des organisierten Sports in Zeiten leerer öffentlicher Kassen und eines dynamischen sozialen Wandels gestärkt werden. Das Vorhaben wird finanziert von den Landessportbünden, dem Deutschen  Olympischen Sportbund (DOSB) sowie dem Bundesinstitut für Sportwissenschaft (BISp). Der Bericht von Univ.-Prof. Dr. Christoph Breuer und Svenja Feiler von der Deutschen Sporthochschule Köln (DSHS) enthält bereits Teile zweier Befragungen der Zielgruppen Trainer*innen und Übungsleiter*innen sowie Vorstandsmitglieder (gewählte Ehrenämter). Zum ersten Mal wurde im Rahmen des SEB 2017/18 nicht nur eine reine Organisations-, sondern auch zwei ergänzende Personenbefragungen durchgeführt.

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Während der Corona-Pandemie sind Sportangebote, wie wir sie kennen, nicht möglich. Viele Vereine haben deshalb Online-Kurse abgehalten bzw. Video-Tutorials erstellt. Einige von ihnen stellen wir auf unserer Seite DIGITAL VEREIN(T) vor . mehr

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