Klimawandel

Kooperation

mit Fachzentrum Klimawandel Hessen


Die Auswirkungen des Klimawandels sind auch für den Sport relevant: Vereine und Athleten müssen mit einer nachlassenden Schneesicherheit in hessischen Skigebieten umgehen, mit schwankenden Pegelständen hessischer Wassersportgewässer oder mit Extremwetterereignissen. Auch bei der Bewässerung von Sportanlagen mithilfe von Regenwasser spielt der Klimawandel eine Rolle.

Vor diesem Hintergrund haben das Hessische Landesamt für Umwelt und Geologie und der Landessportbund Hessen e.V. im Jahr 2012 eine Zusammenarbeit beschlossen. Der Landessportbund sieht sich dabei als gesamtgesellschaftlich wichtige Institution, mit dem Auftrag, die Umwelt nachhaltig zu nutzen. Das Landesamt mit seinem Expertenwissen und seiner technischen Ausstattung begreift er dabei als wichtigen Partner. 

Ziel der Zusammenarbeit ist es, regionale Forschungs- und Entwicklungsprojekte im Umweltbereich zu identifizieren, die den Schwerpunkt auf die regionalen Folgen des Klimawandels und eine Anpassung daran setzen. Durch gegenseitige Unterstützung sollen Forschungslücken und Umsetzungsdefizite identifiziert sowie gemeinsame Projekte und Veröffentlichungen initiiert und durchgeführt werden.
 

Veröffentlichungen des Hessischen Landesamtes für Naturschutz, Umwelt und Geologie

Fachzentrum Klimawandel Hessen (FZK)
Das Fachzentrum Klimawandel Hessen wurde im Oktober 2008 im Hessischen Landesamt für Umwelt und Geologie in Wiesbaden eingerichtet. Im Fokus der Arbeiten des Fachzentrums stehen die vielfältigen gegenwärtigen und zukünftigen Auswirkungen des Klimawandels in Hessen. In zahlreichen Forschungsprojekten werden Klimaänderungen und deren Folgen in Hessen untersucht sowie mögliche Anpassungsmaßnahmen entwickelt. Das frühzeitige Entwickeln von Anpassungsstrategien und –maßnahmen soll drohende Beeinträchtigungen und Schäden begrenzen und gegebenenfalls positive Entwicklungen aufzeigen. In verschiedenen Gremien des Fachzentrums werden Aktivitäten in Hessen vernetzt, um das Fachwissen von Experten zusammenzuführen und zu nutzen. Wissensvermittlung und Bildung für unterschiedlichste Zielgruppen runden die Aufgaben ab.

Das FZK hat in der Reihe „Klimawandel in Hessen“ verschiedene Broschüren aufgelegt:

  • „Beobachteter Klimawandel“
    Der Klimawandel ist eine Tatsache. Weltweit steigen die Temperaturen und auch der Meeresspiegel, der Niederschlag ändert sich, Gletscher schmelzen und in vielen Teilen der Welt häufen sich Dürren und Überschwemmungen. Auch hier in Hessen findet der Klimawandel schon statt. Wir können seine Auswirkungen bereits beobachten und dokumentieren. mehr
     
  • „Klimawandel in der Zukunft“
    Den Klimawandel hat es schon immer gegeben. Aber noch nie hat menschliches Handeln das Klima so schnell und so deutlich beeinflusst wie in den letzten Jahrzehnten. Durch klimafreundliches Leben und Wirtschaften können wir den Klimawandel in der Zukunft beeinflussen, aber ganz vermeiden können wir ihn nicht mehr. Und die aktuelle Entwicklung der weltweiten Emissionen klimaschädlicher Gase gibt Anlass zu Befürchtungen einer sehr starken Erwärmung in der Zukunft, wenn es uns nicht gelingt, sehr bald und sehr wirkungsvoll umzusteuern. mehr
     
  • „Extreme Wetterereignisse in Hessen“
    Extreme Wetterereignisse wie Hitze- oder Kälteperioden, Trockenheit, Überschwemmung oder starke Stürme traten und treten in Hessen immer wieder auf. Sie führen zu großen volkswirtschaftlichen Schäden und leider auch immer wieder zu Todesfällen. Deswegen müssen wir wissen, wie oft welche Arten von Extremereignissen eintreten können und ob sie durch den Klimawandel häufiger werden. mehr
     
  • „Klimawandel und Wasser“   
    Der Klimawandel wirkt sich auf vielfältige Art auf unser Leben aus. Die Veränderung insbesondere des Niederschlages hat weitreichende Konsequenzen für unterschiedliche Bereiche. Neben den Auswirkungen auf den Pflanzenwuchs und damit die Ernten haben diese Veränderungen auch großen Einfluss auf unsere Flüsse und das Grundwasser. Müssen wir in Zukunft häufiger mit Hochwasser rechnen? Oder mit Niedrigwasser? Oder mit beidem? Wird weiterhin überall genügend Grundwasser verfügbar sein? Wird sich die Wasserqualität verändern? Und wie reagieren Tiere und Pflanzen auf die Veränderungen? mehr
     
  • "Folgen des Klimawandels für die menschliche Gesundheit“  
    Der Klimawandel, der auch in Hessen bereits stattfindet, hat vielfältige Folgen in zahlreichen Lebensbereichen. Veränderte Klimabedingungen werden auch die menschliche Gesundheit beeinflussen. Dabei ist für die hessische Bevölkerung wie auch für jeden Einzelnen die Frage nach möglichen Folgen für die eigene Gesundheit sehr wichtig. Der Mensch hat kein Wahrnehmungsorgan für Klima, das durch den Verlauf meteorologischer Parameter über längere Zeiträume geprägt wird. Und doch reagiert unser Organismus auf Wetter- und Witterungserscheinungen. Im Zuge des Klimawandels werden vermehrt Hitzewellen oder Starkregen auftreten. Dies kann direkte gesundheitliche Folgen haben, wie deutlich erhöhte Todesfälle im Hitzesommer 2003 zeigten. Darüber hinaus kann sich der Klimawandel auch indirekt auf die Gesundheit auswirken: Neue Tier- und Pflanzenarten, die bei uns bisher nicht oder nur selten vertreten waren, könnten sich hier ansiedeln und ausbreiten, so beispielsweise „neue“ Erreger oder Krankheitsüberträger wie bestimmte Stechmückenarten. Für Pollenallergiker kann sich durch andere Blühzeiträume oder sich ausbreitende Pflanzenarten die Pollenbelastung ändern. mehr
  • „Land- und Forstwirtschaft im Klimawandel“
    Der Klimawandel wirkt sich schon heute auf unsere Umwelt aus und wird dies in Zukunft noch stärker tun. Daher müssen sich die Forstwirtschaft, die Landwirtschaft, der Obst- und Gemüsebau sowie der Weinbau auf die Klimaveränderungen einstellen. Werden Buchen und Fichten die typischen Waldbäume in Hessen bleiben? Können wir dieselben Feldfrüchte weiter anbauen? Bleiben die Erträge stabil? Brauchen wir mehr oder weniger Dünger oder zusätzliche Bewässerung? Und welche Folgen hat der Klimawandel für landwirtschaftliche Sonderkulturen wie Gemüse, Obst oder Wein? mehr
  • "Auswirkungen des Klimawandels beobachten - Klimafolgenmonitoring"
    Der Klimawandel wirkt sich auf die belebte wie auch auf die unbelebte Natur und Umwelt aus. Messbar wird dies in den unterschiedlichsten Bereichen. Betroffen sind beispielsweise Landwirtschaft, Wälder und Gewässer sowie die menschliche Gesundheit. Die Auswirkungen des Klimawandels sind nicht nur ein globales Problem. Auch in Hessen können bereits Folgen des sich ändernden Klimas beobachtet werden.
     
  • "Wusstest Du schon ...? Das Klima ändert sich!"
    Das Heft für Grundschulkinder erklärt anschaulich wie sich das Klima ändert. mehr


Weitere Publikationen zum Thema Klimawandel des HLNUG finden Sie online hier.

Zusätzlich bietet das Fachzentrum Klimawandel im Umweltatlas Hessenzahlreiche Informationen und Karten zum Klima der Vergangenheit und der Zukunft in Hessen an.

Regionaler Klimaatlas


Die Regionalen Klimabüros der Helmholtz-Gemeinschaft haben gemeinsam einen Regionalen Klimaatlas für Deutschland erarbeitet, der über die möglichen Veränderungen auf regionaler Ebene durch den Klimawandel informiert. Ab sofort stehen Klimaszenarien für die deutschen Bundesländer online zur Verfügung.

Obwohl manch kalter Winter vermuten lassen könnte, der Klimawandel habe ausgesetzt, zeigen langfristige Temperaturmessungen deutlich, dass der Trend zur Erwärmung in Deutschland ungebrochen ist. Wie regional unterschiedlich sich der Klimawandel künftig auswirken könnte, zeigt der Regionale Klimaatlas Deutschland, ein Produkt der Regionalen Klimabüros der Helmholtz-Gemeinschaft. Unter www.regionaler-klimaatlas.de sind zukünftige Klimaszenarien für die deutschen Bundesländer öffentlich abrufbar. Der Nutzer kann dabei verschiedene Klimaelemente wie beispielsweise Temperatur, Niederschlag und Wind auswählen und sich mögliche künftige Änderungen zu unterschiedlichen Jahreszeiten in verschiedenen Bundesländern anzeigen lassen. Der Klimaatlas wird fortlaufend aktualisiert und weiterentwickelt.

Kontakt und weitere Informationen finden Sie unter:

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