Förderung

Sonderförderung

zum Klimaschutz


Über seinen Vereinsförderungsfonds fördert der Landessportbund Hessen bauliche Maßnahmen sowie die Anschaffung langlebiger Sportgeräte.

Darüber hinaus werden im Rahmen der Sonderförderung "Klimaschutz- und Kosteneinsparmaßnahmen in Sportvereinen" in folgenden Bereichen finanziell bezuschusst:

  • Energiesparende Heizungsanlagen
  • Wassersparende Sanitäranlagen inkl. Anforderungen der Trinkwasserverordnung
  • Raumlüftungen der Duschräume
  • Thermische Solaranlagen
  • Wärmeschutzmaßnahmen
  • Energiesparende Beleuchtungsanlagen
  • Trinkwassersubstitutionsmaßnahmen für Platzbewässerungsanlagen
  • Heizöllagerstätten
  • Brandschutzmaßnahmen
  • Sicherheitsmaßnahmen

Genaueres entnehmen Sie bitte den Förderrichtlinien.

 

Sportvereine beim Klimaschutz noch stärker unterstützen

Bundesförderung für vereinseigene Sportstätten

Neue Kommunalrichtlinie am 1. Januar 2019 in Kraft getreten

Seit 1. Januar 2019 läuft die neue Förderperiode der Kommunalrichtlinie beim Service- und Kompetenzzentrum: Kommunaler Klimaschutz (SK:KK). Damit gibt es für Sportvereine neue Möglichkeiten der Förderung.

Mehr als 90.000 Vereine können im Sport viel für den Klimaschutz tun. Setzen Sportvereine Klimaschutzmaßnahmen um, sparen sie Ressourcen, senken Kosten und schützen das Klima. Deshalb hat das Bundesumweltministerium im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) die Förderung für Sportvereine im Klimaschutz ausgebaut.

Mit der neuen Kommunalrichtlinie wird der Antragstellerkreis erweitert, Abstellplätze für Fahrräder vor Sporthallen gefördert und Anforderungen an technische Anlagen neu definiert.

Vom 1. Januar 2019 an werden nicht nur Sportvereine und Kommunen, sondern auch Betriebe mit mindestens 25 Prozent kommunaler Beteiligung als Eigentümer von Sportstätten gefördert.

Für bisher beliebte Maßnahmen können Sportvereine auch weiterhin Anträge stellen: Dazu gehören die Sanierung der Innenbeleuchtung von Sportstätten, die Beleuchtungstechnik an Flutlichtanlagen und der Tausch von raumlufttechnischen Anlagen.

Neu ist, dass die Förderung technologieneutral ausgelegt ist und klare Energieeffizienzanforderungen an die Anlagen stellt. Sportvereine, die in solche Anlagen investieren, sparen nicht nur Energie, sondern auch eine Menge Geld, weil die Betriebskosten sinken. Das gibt den Vereinen mehr Spielraum, in Sportgeräte und Materialien zu investieren – und sich damit noch stärker auf ihre wesentliche Aufgabe zu konzentrieren.

Darüber hinaus werden über die Kommunalrichtlinie auch die folgenden Klimaschutzmaßnahmen gefördert: die Optimierung zentraler Warmwasser-bereitungsanlagen, der Austausch nicht regelbarer Pumpen in Schwimmbädern, Gebäudeleittechnik mit dazugehöriger Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik sowie Verschattungsvorrichtungen mit Tageslichtnutzung.

Damit auch kleine Sportvereine von der Förderung profitieren, können Maßnahmen aus verschiedenen Förderschwerpunkten in einem Antrag kombiniert werden oder mehrere Antragsteller schließen sich zu einem gemeinsamen Antrag zusammen.

So haben es Sportvereine leichter, die Mindestzuwendung je nach Förderschwerpunkt in Höhe von 5.000 oder 10.000 Euro zu erreichen.

Bei Fragen zur Förderung berät das Service- und Kompetenzzentrum: Kommunaler Klimaschutz (SK:KK) im Auftrag des Bundesumweltministeriums kostenlos und unverbindlich.

Anträge können immer vom 1. Januar bis 31. März sowie vom 1. Juli bis 30. September eines Jahres beim Projektträger Jülich gestellt werden.

Text: Philipp Reiß/SK:KK  / Redaktion GB Sportinfrastruktur

Weitere Informationen finden sich online unter www.klimaschutz.de/kommunalrichtlinie

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